Ratgeberübersicht
  1. Wie erkenne ich gute Nasenduschen?
  2. Welche Nasendusche passt zu mir?
  3. Welche Nasenduschen sind laut Tests am besten?
  4. Was kosten Nasenduschen?

Leiden Sie häufiger unter Allergien, trockener Nasenschleimhaut oder chronisch entzündeten Nasennebenhöhlen? Eine Nasenspülung kann diese Symptome lindern und das Wohlbefinden steigern. In diesem Kaufratgeber finden Sie wichtige Informationen, die Ihnen die Kaufentscheidung für ein bestimmtes Produkt erleichtern.

Wie erkenne ich gute Nasenduschen?

Die Verwendung einer Nasendusche ist bei akuter oder chronischer Nasennebenhöhlenentzündung häufig sinnvoll. Aber auch bei einer Pollenallergie, können die Symptome neben den Allergietabletten mit einer Nasendusche verringert werden. Bei Erkältung und Schnupfen kann die Nasenspülung sogar dazu beitragen, dass Sie weniger Nasenspray verwenden müssen. Meist lassen sich die Duschen anhand nachstehender Faktoren unterscheiden.

  • Material: Neben Kunststoff kommt vereinzelt auch Glas oder Keramik zum Einsatz
  • Anwendung: Einige Produkte sind mit Wechselaufsätzen ausgestattet
  • Fassungsvermögen: Gängig sind Varianten mit 250 oder 400 ml
  • Ausführung: Sie haben die Wahl zwischen manuell und elektrisch betriebenen Nasenduschen
Auf einer hellen Fläche liegt die Nasendusche im Test.

Für Nasenduschen können verschiedene Materialien Anwendung finden. Dieses Modell besteht aus pflegeleichtem und leichtem Kunststoff.

Welche Nasendusche passt zu mir?

Nasenduschen sind in unterschiedlichen Designs erhältlich. Es gibt jedoch wichtige Unterschiede zwischen manuell und elektrisch betriebenen Exemplaren.

Manuelle Nasenduschen: Gut geeignet für preisbewusste Nutzer

Bei einer Nebenhöhlen-Erkrankung oder zur Vorbeugung einer Erkältung kommt eine manuelle Dusche infrage. Sie ist meist kompakt und handlich, schnell einsatzbereit und häufig auch für Kinder geeignet. Es gibt Modelle mit Wechselaufsätzen für die ganze Familie und sogar eine spezielle Baby-Nasendusche.

    Vorteile
  • Günstiger als elektrische Geräte
  • In unterschiedlichen Ausführungen erhältlich
  • Sicher, bei korrekter Verwendung nicht gefährlich für Babys und Kinder
    Nachteile
  • Verwendung ist gewöhnungsbedürftig
  • Aufsätze sind nicht immer wechselbar
  • Einige Exemplare müssen Sie nach spätestens 1 Jahr austauschen
  • Druck lässt sich nicht immer regulieren

Elektrische Nasenduschen: Empfehlenswert für anspruchsvolle Anwender

In der Regel bieten diese Produkte Akkubetrieb und Wechselaufsätze. Sie mischen die Salzlösung an und füllen sie in den Behälter. Die Dusche pumpt die Flüssigkeit selbstständig in die Nase, einige Produkte sind zusätzlich mit pulsierenden Effekten ausgestattet.

Folgende Vorteile bieten diese elektrischen Nasenduschen:

  • Abnehmbare Aufsätze
  • Unkomplizierte Anwendung
  • Häufig auch für Babys und Kinder geeignet
  • Robust und langlebig

Wesentlicher Nachteil der elektrischen Nasenduschen ist in jedem Fall der meist deutlich höhere Anschaffungspreis.

Auf einem Waschbecken steht eine befüllte Nasendusche im Test.

Manuelle Nasenduschen sind an sich leicht anzuwenden und eignen sich auch für den Einsatz bei Babys und Kindern.

Welche Nasenduschen sind laut Tests am besten?

In dem 2014 veröffentlichten Test der Stiftung Warentest schnitten lediglich 4 der insgesamt 10 getesteten Nasenduschen mit der Note gut ab. Bei der Anwendung achteten die Experten in erster Linie auf eine unkomplizierte Handhabung, detaillierte Gebrauchsanweisungen und die Qualität der Verarbeitung.

Empfehlenswert: Produkte von Emcur und Emser

Der Testsieger von Emcur überzeugte auf ganzer Linie und erhielt Lob für die problemlose Handhabung, die verständliche Gebrauchsanweisung und die gute Verarbeitung. Das Produkt bietet ein Fassungsvermögen von 250 ml und ist als Set mit Standfuß und 10 Portionsbeuteln Nasenspülsalz erhältlich.

Ebenfalls positiv bewerteten die Tester die Dusche von Emser. Zum Lieferumfang gehören hier 4 Portionsbeutel Emser Salz. Das Produkt ließ sich im Test problemlos reinigen und ermöglicht ein Regulieren des Spüldrucks.

Neben dem eigentlichen Test bietet Stiftung Warentest in diesem Beitrag zusätzlich noch praktische Tipps zur richtigen Anwendung:

  • Fluss erleichtern: Öffnen Sie den Mund, wenn Sie die Nase spülen. Das verhindert, dass die Salzlösung in den Rachen läuft
  • Richtige Spüllösung: Je 100 ml Wasser sollte die Spüllösung 0,9 g Kochsalz enthalten
  • Frisch zubereiten: Bereiten Sie Salzlösung unmittelbar vor der Verwendung zu
  • Salz: Neben dem Nasenspülsalz können Sie auch herkömmliches Speisesalz verwenden. Es sollte jedoch möglichst frei von Jod, Fluorid und Trennmitteln sein
  • Hygiene: Regelmäßig unter fließendem Wasser reinigen

ETM Testmagazin: Inhalator im Test

Der Inhalator von Beurer ist mit einem Druckluftkompressor ausgestattet und eignet sich nach Ansicht der Tester bei chronischen Erkrankungen wie Asthma oder Mukoviszidose. Zum Lieferumfang gehört neben weiterem Zubehör auch eine Nasendusche mit Ersatzdeckel.

Diese lässt sich leicht mit einer Spüllösung befüllen und an den Schlauch anschließen. Anschließend nehmen Sie die Nasenspülung vor. Grundsätzlich zeigten sich die Tester von diesem Gerät auf ganzer Linie überzeugt, lediglich die etwas höhere Betriebslautstärke erntete leichte Kritik.

Eine Nasendusche im Test mit Deckel daneben.

Achten Sie darauf, dass sich die Nasenduschen möglichst unkompliziert befüllen lassen.

Was kosten Nasenduschen?

Die Nasenreinigung mit einer Dusche stammt ursprünglich aus der Yogalehre. Eine Nasenspülung ohne Salz sollten Sie nicht durchführen. Der Anteil von 0,9 % verhindert, dass die Nasenschleimhaut anschwillt. Dieser Wert entspricht dem natürlichen Salzgehalt im menschlichen Körper.

Sie können die Lösung selber herstellen oder ein fertiges Produkt verwenden. Wie oft Sie die Dusche anwenden, hängt von Ihren persönlichen Anforderungen ab. Im Zweifelsfall sollten Sie vorab Ihren behandelnden Arzt konsultieren. Auf dem Markt sind unterschiedliche Produkte wie beispielsweise die Nasenduschen von Emsan erhältlich.

Preisgünstige Nasenduschen: 1 bis 5 Euro

Besonders günstige Nasenduschen aus Kunststoff sind bereits ab rund 1 Euro erhältlich. Dabei handelt es sich überwiegend um No-Name-Produkte oder Eigenmarken von Discountern und Drogerien. Das Salz gehört hier in der Regel nicht zum Lieferumfang.

Nasenduschen im mittleren Segment: 5 bis 25 Euro

Zur Mittelklasse gehören bekannte Markenprodukte von Emser oder Emcur, hochwertige Duschen aus Glas und praktische Sets. Zusätzlich zur Dusche enthält ein Set auch eine fertige Lösung oder portioniertes Spezialsalz wie das Emser-Salz.

Premiumbereich: 30 bis 60 Euro

Besonders anspruchsvolle Anwender finden im Premiumsegment die elektrisch betriebenen Nasenduschen. Diese Produkte bieten meist wechselbare Aufsätze und eignen sich daher auch für die Nutzung von mehreren Personen.

Neben Nasenhaartrimmer, Munddusche und Co. sind für viele Menschen auch die praktischen Nasenduschen unverzichtbar für die tägliche Körperpflege. Sehen Sie sich jetzt die übersichtliche Vergleichstabelle an und finden Sie das passende Produkt zum überzeugenden Preis. Viel Freude mit Ihrer neuen Nasendusche.