Ratgeberübersicht
  1. Welche Arten von Nasensprays unterscheiden Tests im Internet?
  2. Welche Inhaltsstoffe sollte Nasenspray enthalten?
  3. Worauf ist bei Dosierung und Anwendung von Nasenspray zu achten?
  4. Kann Nasenspray abhängig machen?
  5. Weitere Fragen und Antworten von Kunden, die nach Nasenspray-Tests bzw. -Vergleichen suchen
  • Abschwellende Nasensprays eignen sich bei akut verstopfter Nase, Salz- und Pflegesprays hingegen vor allem bei trockenen Schleimhäuten.
  • Chemisch abschwellende Präparate sollten nicht länger als eine Woche benutzt werden, da sie Nebenwirkungen oder Nasenspray-Sucht bewirken können.
  • Achten Sie beim Kauf auf die Wirkstoffkonzentration sowie Altersempfehlung, Konservierungsstoffe und ein hygienisches Dosiersystem.

Nasenspray im Test: Frau hält Nasenspray unter die Nase.

Während der Erkältungszeit hilft ein Nasenspray gegen eine verstopfte Nase. Neben abschwellenden Nasensprays finden Sie jedoch auch befeuchtende Salz- und Pflegesprays für trockene und gereizte Schleimhäute und spezielle Allergie-Nasensprays für Allergiker. Darüber hinaus haben Sie die Wahl zwischen klassischen Sprays, Tropfen oder länger haftenden Gelen, die sich für verschiedene Zielgruppen und Anwendungszwecke empfehlen.

Welches das beste Nasenspray ist, hängt von Ihren konkreten Beschwerden ab – und unser Kaufratgeber erklärt Ihnen, worauf Sie außerdem hinsichtlich Wirkstoffen, Anwendungsdauer und Dosiersystem achten sollten.

1. Welche Arten von Nasensprays unterscheiden Tests im Internet?

Unser erstes Kapitel gibt Ihnen einen Einblick in verschiedene Typen sowie Darreichungsformen von Nasenspray.

1.1. Welche Nasenspray-Typen gibt es?

Einen Überblick über die verschiedenen Nasenspray-Typen und ihre Eigenschaften gibt Ihnen unsere Tabelle:

Typ Eigenschaften und Anwendungsgebiet
Abschwellendes Nasenspray
  • bei akut verstopfter Nase, z. B. während einer Erkältung
  • meist Xylometazolin oder Oxymetazolin enthalten
  • sollte zeitlich begrenzt benutzt werden
Befeuchtendes Nasenspray
  • befeuchtet und reinigt trockene Nasenschleimhäute
  • mit isotonischer oder hypertonischer Salzlösung erhältlich
  • kein Gewöhnungseffekt wie bei abschwellenden Nasensprays
Pflegendes Nasenspray
  • für trockene und gereizte Schleimhäute
  • enthält pflegende Wirkstoffe wie Dexpanthenol
  • auch als Gel erhältlich
Allergie-Nasenspray
  • bei allergischer Rhinitis, z. B. Heuschnupfen
  • meist Antihistaminika oder Cortison enthalten
  • Anwendung abhängig von Wirkstoff

Achtung: In der Regel sind Nasensprays apothekenpflichtig und rezeptfrei. Bestimmte Präparate, z. B. mit Kortison- oder antibiotischen Wirkstoffen, können lediglich vom Arzt verschrieben werden. Bei starken oder anhaltenden Beschwerden sollten Sie grundsätzlich Rücksprache mit Ihrem Arzt halten.

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1.2. Was ist besser: Nasenspray, -tropfen oder -gel?

Nasensprays verteilen die Flüssigkeit gleichmäßig als feinen Nebel und lassen sich unkompliziert dosieren. Sie sind deswegen die gängigste Nasenspray-Variante für Erwachsene und Kinder. Nasenspray-Tropfen werden in der Regel mit einer Pipette eingeträufelt, enthalten aber dieselben Wirkstoffe. Diese werden meist für Babys und Kleinkinder empfohlen, da deren Nasengänge sehr eng sind und der Druck von Nasenspray unangenehm ist.

Nasengele bzw. Nasensalben sind dickflüssiger und verbleiben länger auf der Schleimhaut. Meist enthalten sie pflegende Zusatzstoffe, die sehr trockene Schleimhäute pflegen oder Krusten aufweichen, unter anderem auch abschwellend wirken und so die Nase reinigen und das Atmen erleichtern. Der Vorteil einer Salbe liegt darin, dass sie nicht so schnell aus der Nase laufen kann wie flüssigere Varianten und die Schleimhäute dadurch länger benetzt bleiben.

Nasenspray im Test: zwei Nasenspray-Flaschen vor türkisfarbener Wand.

In der Regel enthalten Nasenspray-Fläschchen 10 bis 20 ml. Bei kürzerer Anwendungsdauer können geringere Mengen sinnvoll sein.

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2. Welche Inhaltsstoffe sollte Nasenspray enthalten?

Die Basis von Nasensprays ist gereinigtes Wasser, in dem je nach Anwendungsgebiet Salze, Arznei- oder Pflegestoffe gelöst sind.

2.1. Welche abschwellenden Wirkstoffe enthalten Nasensprays?

Wirkstoffe in Nasensprays gegen verstopfte Nasen sind für gewöhnlich Xylometazolin oder Oxymetazolin. Diese verengen vorübergehend die Blutgefäße der Nasenschleimhaut, sodass diese abschwellen und die Nase frei wird. Sie kommen vor allem bei Schnupfensprays in der Erkältungszeit zum Einsatz. Die Konzentration unterscheidet sich je nach Präparat – nicht jedes Nasenspray für Erwachsene ist deswegen auch für Kinder geeignet.

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2.2. Wozu dienen Salzlösungen und Pflegezusätze?

Bei einer trockenen Nase empfehlen sich befeuchtende Sprays mit Koch- oder Meersalz. Eine isotonische Kochsalzlösung enthält üblicherweise 0,9 % Natriumchlorid und weist damit eine ähnliche Salzkonzentration wie Blutplasma auf, wodurch sie für die Schleimhäute besonders gut verträglich ist. Einige Nasensprays kombinieren Salzlösungen mit Dexpanthenol. Hierbei handelt es sich um eine Vorstufe von Vitamin B5 (Pantothensäure). Der Stoff bindet Feuchtigkeit und wird aufgrund seiner haut- und schleimhautpflegenden Eigenschaften auch in Salben und Cremes eingesetzt.

Hinweis: Achten Sie außerdem auf Konservierungsstoffe – insbesondere bei empfindlichen Schleimhäuten. Stoffe wie Benzalkoniumchlorid schützen zwar angebrochene Mehrdosisbehälter vor Keimen, können auf lange Sicht aber die Nasenschleimhäute reizen.

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2.3. Welche Aromen gibt es?

Einige Nasensprays enthalten Menthol, Eukalyptus oder Pfefferminzöl, die für einen frischen Duft und ein kühlendes Gefühl in der Nase sorgen. Insbesondere Menthol kann den subjektiven Eindruck vermitteln, dass die Nase freier ist – lässt die Schleimhäute jedoch nicht abschwellen. Bei empfindlichen Schleimhäuten empfehlen wir Nasenspray ohne Konservierungsstoffe und ohne Aromen, da ätherische Öle diese reizen könnten. Auch für Babys und Kleinkinder sind menthol- oder kampferhaltige Präparate nicht geeignet.

Nasenspray getestet: Nasenspray wird vor dunklem Hintergrund in die Luft gesprüht.

Aus hygienischen Gründen und um Ansteckung zu vermeiden, sollte Nasenspray stets nur von einer Person genutzt und nach der Benutzung, Herstellerangaben zufolge, gereinigt werden.

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3. Worauf ist bei Dosierung und Anwendung von Nasenspray zu achten?

Bei der Dosierung kommt es vor allem auf Wirkstoff, Stärke und das Alter an. Nasensprays für Erwachsene, Schulkinder und kleinere Kinder sind in der Regel unterschiedlich konzentriert. Achten Sie grundsätzlich auf die Altersangabe und Packungsbeilage des Herstellers. Besonders bei abschwellenden Nasensprays ist die maximale Anwendungsdauer wichtig. Es wird davon abgeraten, Präparate mit Xylometazolin oder Oxymetazolin länger als eine Woche und nicht öfter als drei Mal täglich zu benutzen.

Achten Sie beim Kauf auch auf ein gut dosierbares Pumpsystem, das pro Betätigung eine definierte Menge abgibt und einen gleichmäßigen Sprühnebel verteilt. Der Sprühkopf sollte leicht zu reinigen sein und eine Schutzkappe verbessert die Hygiene.

Tipp: Putzen Sie vor der Anwendung Ihre Nase mit Taschentüchern, damit das Spray sich gut auf der Schleimhaut verteilen kann. Als ergänzende Produkte bei Schnupfen oder trockenen Schleimhäuten empfehlen wir eine Nasendusche oder einen Inhalator.

Nasenspray im Test: Frau hält Nasenspray-Pumpzerstäuber in Nase.

Damit das Spray sich gut verteilt, sollten Sie die Flasche aufrecht oder leicht nach vorne geneigt in die Nase halten. Richten Sie die Öffnung auf die äußere Nasenwand und nicht direkt auf die Nasenscheidewand.

4. Kann Nasenspray abhängig machen?

Ja, abschwellende Nasensprays mit Xylometazolin oder Oxymetazolin können bei längerer Anwendung zu einem Gewöhnungseffekt führen. Nach dem Nachlassen der Wirkung schwillt die Nasenschleimhaut erneut an, woraufhin Betroffene immer wieder oder immer häufiger zum Spray greifen. Eine dauerhafte Überanwendung bei einer Nasenspray-Sucht kann die Schleimhaut schädigen.

Als Nasenspray ohne Gewöhnungseffekt kommen Salz- und Pflegesprays infrage, die diesen nicht begünstigen. Wer ein Präparat bereits länger als empfohlen verwendet und Probleme mit der Entwöhnung von Nasenspray hat, sollte einen Arzt oder Apotheker konsultieren.

5. Weitere Fragen und Antworten von Kunden, die nach Nasenspray-Tests bzw. -Vergleichen suchen

Abschließend beantworten wir die wichtigsten Fragen aus Nasenspray-Tests im Internet für Sie.

5.1. Wie lange ist Nasenspray haltbar?

Ungeöffnet ist Nasenspray in der Regel ca. zwei Jahre haltbar. Nach dem Öffnen variiert die Haltbarkeit von Nasenspray je nach Produkt und Dosiersystem. Die konkrete Aufbrauchfrist entnehmen Sie der Flasche bzw. Packungsbeilage. Notieren Sie das Datum beim Öffnen direkt auf der Flasche, um die Frist nicht zu überschreiten.

Hinweis: Verwenden Sie ein Nasenspray nicht bei der nächsten Erkältung wieder, wenn die angegebene Aufbrauchfrist bereits überschritten ist – auch wenn die Flasche noch nicht leer ist.

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5.2. Welches Nasenspray ist für Kinder und Babys geeignet?

Kinder sollten ausschließlich Produkte verwenden, die für ihr Alter ausgewiesen sind. Achten Sie daher unbedingt auf die Herstellerangaben. Bei Babys werden in der Regel pflegende Nasentropfen empfohlen. Achten Sie bei Kindern besonders auf die Wirkstoffkonzentration in abschwellenden Nasensprays und sprechen Sie sich im Zweifelsfall mit Ihrem Arzt oder Apotheker ab.

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5.3. Kann Nasenspray während Stillzeit und Schwangerschaft genutzt werden?

Als besonders unbedenklich für Schwangerschaft und Stillzeit werden Nasensprays mit Meersalz empfohlen, da diese die Nasenschleimhaut natürlich befeuchten und keine chemisch abschwellenden Inhaltsstoffe enthalten. Wenn Sie auf ein abschwellendes Nasenspray zurückgreifen möchten, empfehlen wir eine gering dosierte Variante für Kinder. Achten Sie ganz besonders darauf, das Spray nicht übermäßig oft und lang zu verwenden.

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5.4. Welche Nebenwirkungen kann Nasenspray haben?

Abschwellende Nasensprays können Nebenwirkungen wie Trockenheit, Brennen oder Reizungen der Nasenschleimhaut verursachen. Auch Konservierungsmittel und ätherische Öle können empfindliche Reizungen hervorrufen. Bei zu häufiger oder zu langer Anwendung kann es zu einem sogenannten Rebound-Effekt kommen: Die Schleimhaut schwillt nach Ende der Wirkung wieder an.

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5.5. Welches Nasenspray hilft bei Nasennebenhöhlenentzündung?

Bei einer Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) helfen abschwellende Nasensprays dabei, die Schleimhäute zu verkleinern, und erleichtern so den Abfluss von Sekret. Inhalieren Sie zusätzlich heißen Wasserdampf und unterstützen Sie den Abfluss mit Spülungen.

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5.6. Welche Marken und Hersteller führen die besten Nasensprays?

Bei unserer Recherche in Online-Tests von Nasenspray sind wir auf diese Marken besonders häufig gestoßen:

  • Otriven Nasenspray
  • Nasic Nasenspray
  • Olynth Nasenspray
  • Nasivin Nasenspray
  • Snup Nasenspray
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