Creatin ist ein körpereigener Stoff, der an der Energiebereitstellung beteiligt ist. Der Körper bildet Creatin unter anderem in Leber, Nieren und Bauchspeicheldrüse. Zusätzlich nehmen Menschen Creatin über Lebensmittel wie Fleisch und Fisch auf.
Ein großer Teil des Creatins befindet sich in der Muskulatur. Dort spielt Creatinphosphat eine Rolle bei der Regeneration von Adenosintriphosphat (ATP). ATP stellt Energie für Muskelarbeit bereit und ist deshalb bei kurzen, intensiven Belastungen relevant.
Für Creatin existiert ein zugelassener EU-Health-Claim. Creatin erhöht demnach die körperliche Leistung bei Schnellkrafttraining im Rahmen kurzzeitiger intensiver körperlicher Betätigung, wenn die dafür definierten Voraussetzungen erfüllt sind.
Diese Aussage ist kein allgemeines Wirkversprechen für Muskelaufbau, Ausdauer oder Gesundheit. Training, Ernährung und Regeneration bleiben zentrale Bestandteile der sportlichen Leistungsfähigkeit.
2.1. Welche Lebensmittel enthalten Creatin?
Creatin kommt vor allem in Fleisch und Fisch vor. Pflanzliche Lebensmittel liefern praktisch kein Creatin. Menschen mit veganer oder vegetarischer Ernährung nehmen über ihre Lebensmittel deshalb weniger Creatin auf als Menschen, die regelmäßig Fleisch oder Fisch essen.
Der Körper kann Creatin allerdings selbst herstellen. Eine vegetarische oder vegane Ernährung bedeutet deshalb nicht automatisch, dass eine Nahrungsergänzung erforderlich ist.
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