Zinksalben gehören in vielen Haushalten zur Grundausstattung der individuellen Hausapotheke. Aufgrund des enthaltenen Zinkoxids soll die Salbe eine antiseptische, entzündungshemmende und wundheilungsfördernde Wirkung haben. Je nach Einsatzbereich können unterschiedliche Präparate sinnvoll sein. Daher sollten Sie sich vor dem Kauf explizit mit den unterschiedlichen Kaufkriterien befassen.
Wirkstoffe: Zinkoxid als Hauptbestandteil mit Zusätzen organischen oder mineralischen Ursprungs
Der wichtigste Wirkstoff ist das Zinkoxid (ZnO), eine chemische Verbindung aus Sauerstoff und Zink. Letzteres ist als essenzielles Spurenelement an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt. Laut Beschreibung des Deutschen Arzneibuches (DAB) enthalten Zinksalben 10 Teile Zinkoxid (10 g bei 100 g Salbe).

Hier haben wir uns die Darreichungsform der CT-Zinksalbe näher angeschaut. Präparate mit Zinkoxid finden Sie als Salbe, Paste oder Creme.
Es können je nach vorgesehener Anwendung weitere Wirkstoffe enthalten sein. Dazu zählen beispielsweise Teebaumöl, Dexpanthenol, Lebertran, Urea oder Jod. Einige Hersteller verwenden zusätzlich Heilerde, Bienenwachs, Hamamelis oder Kamille. Es kann vorkommen, dass sich Zinksalben austrocknend auswirken. Bei trockener Haut kann daher je nach Einsatzgebiet auch ein Produkt mit Calendula sinnvoll sein.
Weitere Inhaltsstoffe: Wollwachs oder pflanzliche Öle, Parabene, Paraffin und Co.
Als Salbengrundlage kommen häufig weitere Inhaltsstoffe wie Wollwachsalkohole oder Mandelöl zum Einsatz. Wollwachs ist ein Sekret aus den Talgdrüsen von Schafen. Salben mit Wollwachs enthalten somit tierische Bestandteile und sind nicht vegan. Für Veganer sind daher eher Präparate mit Mandelöl empfehlenswert.
Beachten Sie die Inhaltsstoffe genau
Sie sollten allerdings auch bei diesen Produkten genau die Deklaration und die enthaltenen Inhaltsstoffe in Augenschein nehmen. Viele Verbraucher achten beim Kauf darauf, dass eine Salbe keine schädlichen Inhaltsstoffe wie Paraffin oder Parabene enthält.
Darreichungsform: Salbe, Paste oder Creme
Präparate mit Zinkoxid können Sie als Salbe, Paste oder Creme kaufen. In der Regel bietet jede Variante unterschiedliche Zusammensetzungen und Eigenschaften. Salben empfehlen die Hersteller häufig zur Behandlung von nässenden Wunden, leichten Verbrennungen oder Ausschlägen.
Zinkpaste besitzt meist eine etwas festere Konsistenz als die klassische Zinkoxidsalbe und kommt häufig als Hautschutz zum Einsatz. Typische Anwendungsgebiete sind beispielsweise die Behandlung von Windeldermatitis oder Herpes. Die Zinkcreme nutzen viele Anwender gegen Pickel und zur Behandlung von Akne.
Anwendungsgebiet: Akne, nässende Wunden, Sonnenbrand und mehr
Zinkoxidsalbe soll sich leicht antiseptisch auswirken und die Wundheilung fördern. Sie ist vielseitig nutzbar und kommt daher bei unterschiedlichen Beschwerden zum Einsatz. Typische Anwendungsgebiete sind beispielsweise:
- Wundbehandlung (Schürfwunden etc.)
- Gegen Pickel, Hitzepickel und Akne
- Zur Behandlung von Windeldermatitis beim Baby
- Sonnenbrand
- Im Intimbereich (Analfissur, Hämorrhoiden, gegen Feigwarzen)
- Bei Dellwarzen
- Gegen Hautpilz
- Als Zugsalbe bei Nagelbettentzündung