
Hier haben wir uns die Dicke von der Trittschalldämmung angeschaut. Die Thermo-Hanf-Premium von natureplus ist mit 80 mm überdurchschnittlich dick.
Trittschalldämmungen bestehen aus unterschiedlichen Materialien, die verschiedene Eigenschaften aufweisen. Während Sie Produkte aus Kunststoff unter fast jedem Boden verlegen können, sind andere Materialien nicht mit allen Böden kompatibel. Allgemein kommen Trittschalldämmungen immer unter schwimmenden Fußböden, wie Laminat, Vinyl oder Parkett zum Einsatz. Das sind die drei beliebtesten Varianten mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen:
Kunststoff-Trittschalldämmung: Universell und günstig
Die Kunststoff-Trittschalldämmung aus Schaumvlies oder Schaumfolie (Polyethylen-Schaum) ist die beliebteste Variante, da sie günstig, leicht zu verarbeiten und universell einsetzbar ist. Grundsätzlich können Sie sie unter jedem Boden verlegen. Allerdings benötigen harte Böden, wie beispielsweise Laminat oder Parkett, eine dickere Dämmung. Da diese im Regelfall feuchtigkeitsresistent ist, eignet sie sich auch gut für Feuchträume. Eine Kunststoff-Trittschalldämmung mit integrierter Dampfbremse ist sogar für Böden mit Fußbodenheizung geeignet.
Vorteile- Lässt sich leicht verlegen und ist vergleichsweise günstig
- Sehr gute Schalldämmung und Feuchtigkeitsresistenz (ideal für Bad und WC)
- Für alle Bodenbeläge geeignet und auch mit Dampfsperre erhältlich
Nachteile- Kein umweltfreundliches Material
- Weniger langlebig als andere Materialien
- Wahl der richtigen Stärke ist notwendig
Trittschalldämmung aus Rippenpappe/Wellpappe: Umweltfreundlich und unkompliziert
Rippenpappe oder Wellpappe als Dämmmaterial ist ebenfalls preisgünstig und leicht zu verlegen. Allerdings dämmt sie nicht so gut wie Kunststoff oder Kork – daher wird sie gerne als Ergänzung zur bereits vorhandenen Dämmung genutzt. Da sie kaum wärmedämmend ist, eignet sie sich gut für Böden mit Fußbodenheizung.
Vorteile- Gut für Räume mit Fußbodenheizung geeignet
- Umweltfreundliches Material
- Leicht zu verlegen und gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Nachteile- Geringe Wärmeisolierung und Schalldämpfung
- Nicht schimmel- und feuchtigkeitsresistent
- Gleicht Unebenheiten im Boden nur minimal aus
Trittschalldämmung aus Kork: Hochwertig und ökologisch
Das Naturmaterial Kork können Sie nicht nur als eigenständigen Bodenbelag, sondern auch als Trittschalldämmung verwenden. Der Rohstoff wird aus der Korkeiche, genauer gesagt aus ihrer Rinde, gewonnen und gilt als belastbar, robust, wärmedämmend und besonders umweltfreundlich. Im Material sind viele kleine Luftkammern eingeschlossen, die isolierend wirken und die Schritte sehr gut abfedern. Dünne Kork-Trittschalldämmungen mit 2 bis 3 mm Stärke eignen sich auch für Böden mit Fußbodenheizung.
Vorteile- Ökologischer Rohstoff (vollständig recycelbar)
- Besonders belastbar und langlebig
- Hervorragende Wärmedämmung und Schrittfederung
- Auch als eigenständiger Bodenbelag verwendbar
Nachteile- Hoher Anschaffungspreis
- Dickerer Kork lässt sich nur schwer verlegen
- Nur bedingt für Böden mit Fußbodenheizung geeignet
Holzfaser-Trittschalldämmung: Natürlich und wärmespeichernd
Die Holzfaserdämmung kommt seltener zum Einsatz, da ihre Dämmeigenschaften nicht mit denen von Kunststoff- oder Kork-Dämmungen mithalten können. Dafür ist das natürliche Dämmmaterial, welches aus zerriebenen und anschließend gepressten Holzfasern besteht, gut wärmedämmend und trägt zu einem gesunden Raumklima bei. Obwohl die Fasern leicht feuchtigkeitsregulierend wirken, sollten Sie die Holzfaser-Trittschalldämmung nicht in Feuchträumen verlegen. Aufgrund ihres hohen Wärmedurchlasswiderstands verträgt sie sich auch nicht mit Fußbodenheizungen.
Vorteile- Vollständig recycelbar
- Sehr guter Wärmespeicher
- Fasern wirken feuchtigkeitsregulierend
Nachteile- In der Regel nicht mit Fußbodenheizung kompatibel
- Wenig Auswahl und vergleichsweise teuer
- Das Verlegen ist aufwendiger