Sie kennen nun all die Vor- und Nachteile der Geräte. Neben den Eigenschaften der Geräte müssen aber auch die Bedürfnisse der Benutzer berücksichtigt werden. Deshalb erfahren Sie hier, welche Thermostate zu welchen Benutzergruppen passen.
Heizkörperthermostate für kleine Häuser und Wohnungen
Wenn Sie lediglich 2 oder 3 Räume beheizen müssen, reichen herkömmliche Heizkörperthermostate aus, vor allem wenn die Räume gut isoliert sind. Dort geht erstens kaum Wärme verloren und zweitens heizen sich die Räume schnell wieder auf. Wenn Sie nach Hause kommen und dann erst das Thermostat aufdrehen, ist die Wohnung warm, bevor Sie sich umgezogen haben. Im Schlafzimmer können Sie die das Thermostat außerdem ruhig dauerhaft auf der 2. Stufe lassen, denn 16 °C reichen zum Schlafen aus.
Thermostate für sparsame Frostbeulen
Wer falsch heizt, verschenkt viel Geld. Ein Unterschied von einem Grad zeigt sich schon deutlich in der Abrechnung. Es lohnt sich also, die Heizkörperthermostate im Blick zu behalten. Bei 4 oder noch mehr Räumen wird es aber schnell unübersichtlich. Stellen Sie sich vor, Sie müssten immer, wenn Sie das Haus verlassen, jedes einzelne Heizkörperthermostat herunterdrehen. Mit programmierbaren Thermostaten ist das nicht nötig. Die kennen Ihren Tagesablauf, sodass Sie nie wieder umsonst leere Räume heizen werden.
Mit spontanen Planänderungen kommen die Thermostate auch zurecht. Mit Urlaubsprogrammen können Sie Ihren normalen Plan für eine unbestimmte Zeit unterbrechen. Während Sie im Urlaub sind, sorgt Ihr Thermostat dann für eine konstante Temperatur von ca. 15 °C. Ganz ausschalten sollten Sie Ihre Heizung nämlich nie, da ansonsten Schimmelgefahr droht.
Heizkörperthermostate für spontane Optimierer und Technikfans
Nicht alles lässt sich planen. Vielleicht haben Sie Schichtdienst oder möglicherweise arbeiten Sie auch von zu Hause aus und müssen zwischendurch Kunden besuchen. Ein fester Zeitplan nützt Ihnen in diesem Fall nichts. Sie brauchen Thermostate, die erkennen, ob Sie zu Hause sind oder nicht.
Die cleveren Heizkörperthermostate sind immer mit dem Internet und Ihrem Smartphone verbunden. Das Thermostat erkennt also, wenn Sie das Haus verlassen, und regelt daraufhin die Temperatur herunter. Sie können Ihre Heizung außerdem auch schon von der Arbeit aus einschalten, wenn Sie eher Feierabend machen.

Bei uns punktet dieses Hama-Heizkörperthermostat mit einer automatischen Fenster-auf-Erkennung, die uns das lästige An- und Abdrehen der Heizkörper beim Lüften erspart.