Keine Frage, die Fußbodenheizung ist eine ausgesprochen gute Alternative zu Heizsystemen, die mit fossilen Energieträgern arbeiten.
Sparsame Fußbodenheizung
Die meisten Fußbodenheizungen, die heute verbaut werden, sind wasserführend, generieren also kaum Stromkosten. Insgesamt lassen sich die Energiekosten durch diese Form der Heizung um durchschnittlich 12 bis 16 Prozent senken.
Damit die Fußbodenheizung allerdings optimal läuft, gilt es einige Dinge zu beachten. So sollte der Stellantrieb der Fußbodenheizung regelmäßig überprüft werden. Zwar haben moderne Produkte eine sehr lange Lebensdauer, aber auch sie sind natürlich nicht „unkaputtbar“.
Vor Inbetriebnahme der Fußbodenheizung muss diese an die Gegebenheiten angepasst werden. Dabei spielt vor allem die sogenannte Vorlauftemperatur eine Rolle. Damit gemeint ist die Temperatur des Heizwassers, das durch die Heizschleifen fließt und die Heizung erwärmt. Bei Stellantrieben der Variante stromlos offen liegt diese niedriger, generell aber sollte die Vorlauftemperatur zwischen 20 und 35 Grad liegen.

Hier sieht man gut, wie die Fußbodenheizung in einem Raum verläuft. Der Stellantrieb regelt dabei die Temperatur.
Welche dieser Temperaturen für Ihr Haus allerdings richtig ist, werden Sie selbst kaum ermitteln können. Dafür nämlich sind komplexe Berechnungen nötig, die nur ein Fachmann ausführen kann. Das gilt ebenso für die Einstellung der richtigen Durchflussmenge für den Stellantrieb der Fußbodenheizung und für die Wartung Ihrer Fußbodenheizung. Da bei dieser Heizform vom Kessel über die Heizkreise und den Verteiler nebst der Stellantriebe alles perfekt aufeinander abgestimmt werden muss, sollte diese Wartung spätestens alle zwei Jahre von einem Fachmann durchgeführt werden. Dabei ist es ebenfalls sehr wichtig, die sogenannte Rücklauftemperatur zu regeln. Mit diesem Begriff ist das Wasser gemeint, das in den Kreislauf der Fußbodenheizung zurückgeleitet wird.