
Eine Standheizung von Voltomat und anderen Marken lässt sich in der Regel modellunabhängig in das Fahrzeug integrieren.
Am wichtigsten ist es natürlich, dass die Standheizung zum Nachrüsten zu Ihrem Auto passt. Die meisten Modelle sind unabhängig vom Hersteller mit vielen verschiedenen Modellen kompatibel. Es ist also egal, ob Sie einen VW, Mercedes, Audi, BMW oder Golf 7 fahren.
Heizungstyp: Wasser- oder Luftheizung
Mit der Zeit haben die Hersteller zahlreiche unterschiedliche Varianten von Standheizungen entwickelt. Dabei unterscheiden sich vor allem die Wasser- und die Luftheizung. Erstere sendet die erzeugte Wärme an den Kühlkreislauf des Autos. Dadurch wärmt sie vor allem den Motor an. Den Innenraum können Sie anschließend durch die Lüftung des Autos mit warmer Luft versorgen.
Die Stand-Luftheizung erzeugt hingegen direkt einen warmen Luftstrom, der in die Fahrzeugkabine geleitet wird. Der Motor bleibt dabei kalt. Diese Art der Standheizung eignet sich daher vor allem dafür, um die Scheiben von Eis zu befreien. Die wird auch gern verwendet, um Camper in kalten Nächten warm zu halten. Viele neuere Camper-Modelle wie der VW T4 und T5 haben eine Standheizung bereits verbaut.
In Wohnmobilen werden werksseitig oft sogar nach wie vor Heizungen zum Betrieb mit Gas verbaut. Aber auch beim Nachrüsten werden häufig Gas-Varianten in Betracht gezogen. Allerdings gilt es dabei, dass viele Vorgaben und Sicherheitsauflagen erfüllt sein müssen, weswegen sich viele davor scheuen.
Von der typischen Standheizung fürs Auto zu unterscheiden sind mobile Infrarot-Standheizungen. Diese sind als zusätzliche Wärmequellen für Innenräume konzipiert. Durch die Abgabe der Wärme über Infrarot verteilt sich diese besonders angenehm und gleichmäßig im Raum.
Kraftstoff: Benzin, Diesel oder elektrischer Strom
Leistungsstarke Standheizungen arbeiten meistens mit dem gleichen Kraftstoff wie das Auto selbst. Ihr kleiner Kraftstoffbehälter ist an den Rücklauf des Tanks angeschlossen und enthält daher immer etwas Benzin, beziehungsweise Diesel. Diesen verheizt sie mit einem Glühstab, sobald sie angeschaltet wird. Dafür benötigt die Standheizung aber auch Energie aus der Autobatterie. Autofahrer müssen deshalb darauf achten, dass die Fahrtstrecke mindestens so lange dauert, wie die Standheizung vorher in Betrieb war. Nur so kann sich die Batterie durch das Fahren wieder ausreichend aufladen.
Alternativ gibt es auch Standheizungen, die ausschließlich mit Strom heizen. Hier kommt entweder die Autobatterie zum Einsatz oder ein externer Stromanschluss. Wenn Sie Ihr Auto direkt am eigenen Haus stehen haben, ist die Stromversorgung in der Regel kein Problem. Die starke Heizleistung entschädigt sie gut für den zusätzlichen Aufwand. Wer die Autobatterie als Stromquelle nutzt, sollte auf jeden Fall ein Batterieladegerät besitzen. So können Sie den zusätzlichen Stromverbrauch zur Not ausgleichen.
Heizleistung: Zwischen 3 und 5 kW
Die Heizleistung gibt an, wie viel Energie die Standheizung erfolgreich in Wärme umwandelt. Die meisten Modelle erreichen hier Werte zwischen 3.000 und 5.000 Watt. Weniger als 2.000 Watt sollte eine Standheizung nicht haben. Sie braucht dann nämlich einfach zu lange, um das Auto aufzuheizen.
Beachten Sie den Energieverbrauch
Bei sehr leistungsstarken Standheizungen sollten Sie darauf achten, wie diese ihren Energieverbrauch decken. Die Autobatterie stark zu belasten, ist in den meisten Fällen keine gute Idee. Ist diese entleert, passiert es schnell, dass Sie liegenbleiben oder der Motor gar nicht erst anspringt.
Bedienung: Bedienelement, Fernsteuerung oder App
Vor allem in Sachen Benutzerfreundlichkeit haben sich Standheizungen in den letzten Jahren deutlich weiterentwickelt. Zur klassischen Bedienung über eine Schaltfläche im Auto können Sie den Zuheizer auch per Fernbedienung starten. Immer mehr Hersteller bieten außerdem Apps an, sodass Sie Smartphone und Tablet zur Bedienung nutzen können. Wer täglich immer zur gleichen Zeit losfährt, kann aber auch einfach die Startzeit per Vorwahluhr festlegen.