Ratgeberübersicht
  1. Ist eine Saftkur gesund?
  2. Welche Saftkur-Typen werden in Tests im Internet unterschieden?
  3. Was sollten Sie beachten, wenn Sie Ihre Saftkur kaufen?
  4. Was ist besser: Saftkur selber machen vs. Saftkur kaufen?
  5. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Saftkuren-Tests bzw. -Vergleichen suchen
  • Heilfasten ist keine Modeerscheinung. Das Fasten praktizieren Menschen schon immer auf unterschiedliche Arten. Normalerweise ist es dabei so, dass die Fastenden auf jegliche Nahrung verzichten für eine bestimmte Zeit. Sie nehmen lediglich ungesüßten Tee und ausreichend Wasser zu sich. Bei einigen Kuren sind auch ungesüßte Säfte erlaubt und manchmal dürfen Sie während der Saftkur Gemüsebrühe trinken.
  • Mit einer Saftkur können Sie Ihren Körper entgiften, selbst wenn Sie nur 1 Tag eine Saftkur machen. Wie lange Sie die Kur durchführen, können Sie selbst bestimmen. In zahlreichen Saftkur-Tests im Internet lautet die Empfehlung, die erste Saftkur kurz zu halten. Das belastet den Körper nicht zu sehr beim ersten Mal.
  • Saftfasten hat den Vorteil, dass der Körper während dieser Zeit mit ausreichend Nährstoffen versorgt wird. Dabei haben Sie die Auswahl unter vielen verschiedenen Obst- und Gemüsesorten. Wenn Sie die Säfte selbst zubereiten, sind Obst- und Gemüsesorten der Saison besonders umweltfreundlich und günstig.

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Die einzige Nahrung, die es während einer Saftkur gibt, sind Säfte, ausnahmsweise auch mal eine leckere Gemüsesuppe. Sie dürfen während der Saftkur auch Gemüsebrühe trinken. Manche machen eine Saftkur, weil sie darin eine einfache und schnelle Methode sehen, etwas abzunehmen. Für andere steht das Wohlbefinden im Vordergrund. Sie fühlen sich nach einer Gemüse-Saftkur oder einer Bio-Saftkur einfach besser, wieder voller Energie und Tatendrang. Doch was ist dabei zu beachten?

  • Eignen sich alle Frucht- und Gemüsesäfte zum Saftfasten?
  • Eignet sich die Saftkur zur Darmreinigung?
  • Wie lange sollte eine Saftkur dauern?
  • Eignet sie sich für jeden?
  • Funktioniert eine Saftkur auch mit Smoothies?

Mit unserer Kaufberatung 2025 wollen wir Ihnen die wichtigsten Informationen rund um 3-Tage-Saftkuren, 5-Tage-Saftkuren und 7-Tage-Saftkuren liefern. Am Ende beantworten wir zahlreiche Nutzerfragen, beispielsweise was die Stiftung Warentest zu Saftkuren veröffentlicht hat oder was Sie vor und nach der Saftkur unbedingt tun sollten.

saftkur-darmreinigung

Eine Saftkur entlastet den Organismus, da keine klassische Verdauungsarbeit zu leisten ist.

1. Ist eine Saftkur gesund?

Tipp

Wer sich vor der Saftkur ein persönliches Ziel setzt, ist Saftkur-Tests im Internet zufolge erfolgreicher beim Durchhalten des gewählten Zeitraums.

Während einer Saftkur nehmen Sie keinerlei feste Nahrung auf. Es gibt für die Dauer der Kur – das kann ein Tag sein, aber auch 3 Tage, 5 Tage oder 7 Tage – nur Säfte und vielleicht eine leckere Suppe. Sie können die Saftkur auch mit Smoothies durchführen. Die Saftkur verspricht Entgiftung und weitere gesundheitliche Vorteile. Eine Saftkur trainiert den Stoffwechsel. Da der Körper in dieser Zeit keine Verdauungsarbeit leisten muss, kann er sich um Zellreinigungsprozesse kümmern, die sogenannte Autophagie. Eine Saftkur ist keine Diät, Ziel der Saftkur ist nicht das Abnehmen.

Studien zufolge hilft Fasten bei Rheuma und kann einigen chronischen Erkrankungen, die häufig ernährungsbedingt sind, entgegenwirken, wie Übergewicht oder Bluthochdruck. Auch bei der Fettleber kann das Fasten für Linderung sorgen. Einige Forscher schreiben dem Fasten sogar einen Anti-Aging-Effekt zu.

2. Welche Saftkur-Typen werden in Tests im Internet unterschieden?

Normalerweise bedeutet Fasten den totalen Verzicht auf Nahrung. Das bedeutet, dass der Körper von seinen Reserven zehren muss. Es bedeutet aber auch, dass der Körper entlastet wird, weil er keine Verdauungsarbeit leisten muss. Der Stoffwechsel verändert sich nach kurzer Zeit, er geht in den Fastenstoffwechsel über. Da keine Nährstoffe zugeführt werden, geht der Körper an seine Reserven.

Saftfasten dagegen versorgt den Körper mit vielen Vitaminen, Mineralstoffen und Enzymen. Dadurch, dass die Obst- und Gemüsesäfte Kohlehydrate enthalten, bleibt der Fastenmodus aus. Das ist der wesentliche Unterschied zum normalen Fasten.

Art der Saftkur, Anzahl der Kurtage Eigenschaften
3-Tage-Saftkur

saftkur-kaltgepresst

  • kurzfristige Entgiftung
  • zur Wiederholung mehrmals im Jahr geeignet
  • reget den Stoffwechsel an
  • hilft beim Entgiften und Entschlacken
  • Saftkur entlastet den Darm
  • gut für Einsteiger geeignet
5-Tage-Saftkur

5-tage-saftkur

  • bessere Detox-Wirkung als die 3-tägige Kur
  • Gewichtsverlust hauptsächlich auf den Verlust von Wasser zurückzuführen
  • tägliche Kalorienzufuhr 500 bis 800 kcal, je nach Körpergewicht und körperlicher Verfassung
7-Tage-Saftkur

detox-saftkur

  • Körper erhält während sieben Tagen alle wichtigen Vitamine, Mineralstoffe und Enzyme ohne Nahrungsaufnahme
  • gut für Fortgeschrittene mit Saftkur-Erfahrung geeignet
  • eignet sich als Einstieg bei einer Ernährungsumstellung

3. Was sollten Sie beachten, wenn Sie Ihre Saftkur kaufen?

Eines vorneweg: Wenn Sie die Säfte für Ihre eigene Saftkur kaufen, achten Sie sehr genau darauf, dass Sie die enthaltenen Lebensmittel auch vertragen. Bei den meisten Anbietern gibt es eine große Auswahl an verschiedenen Säften für die Gemüse- und Obstkur. Eine Saftkur ohne Zucker sollten Sie auf jeden Fall vorziehen.

Achten Sie beim Kauf Ihrer Saftkur beispielsweise für 2 Tage darauf, dass sie zur Kategorie der Bio-Saftkuren gehört. Dann sind garantiert keine Schadstoffe enthalten. Sind die Säfte der Saftkur kaltgepresst und im Hochdruckverfahren hergestellt, sind sie auch ohne chemische Zusätze lange haltbar.

3.1. Welche Säfte sind ratsam und wie viel davon sollten Sie trinken?

saftkur-rezepte

Egal ob selbst gemixt oder fertig bestellt – Obst- und Gemüsesäfte in Glasflaschen sind ganz besonders nachhaltig.

Gute Säfte für Saftkuren sind kaltgepresst. Dadurch bleiben viele Vitamine erhalten. Die fertigen Säfte variieren sehr in ihrer Zusammensetzung, was geschmacklich für viel Abwechslung sorgt. In einigen ist mehr Obst enthalten, andere legen den Schwerpunkt auf Gemüse. Als Tagesration gibt es von den meisten Anbietern fertiger Saftkuren fünf bis sieben verschiedene Säfte und dazu kleine Shots. Damit kommen Sie täglich auf eine Menge von 1,5 bis 2 Litern Flüssigkeit.

Die Empfehlung fast aller Hersteller lautet, etwa alle zwei Stunden ein Fläschchen zu trinken. Damit halten Sie das Hungergefühl am Anfang etwas in Schach und der Blutzuckerspiegel bleibt konstant. Letzteres verhindert Heißhungerattacken. Während der Saftkur sollten Sie auf Kaffee, Alkohol und Zigaretten verzichten. Wasser und ungesüßter Tee sind in beliebiger Menge erlaubt. Sie können Ihre Saftkur mit Gemüsebrühe ergänzen. Davon sollten Sie allerdings nicht zu viel trinken.

Diese Obst- und Gemüsesorten eignen sich besonders gut für Ihre Saftkur:

Saftart Zutaten
Gemüsesäfte

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  • Blattgemüse, wie Spinat oder Mangold
  • Wurzelgemüse, wie Möhren, Knollensellerie, Rote Beete, Pastinaken
  • Kohlgemüse, wie Rotkohl, Grünkohl, Chinakohl
  • Fruchtgemüse, wie Tomaten, Paprika
  • Blütengemüse, wie Brokkoli, Blumenkohl
  • Zwiebelgemüse, wie Frühlingszwiebel, Bärlauch, Schalotte
Obstsäfte

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  • Kernobst, wie Äpfel, Birnen
  • Steinobst, wie Kirschen, Pfirsiche, Mirabellen, Pflaumen
  • Schalenobst, wie Mandeln, Erdnüsse, Haselnüsse
  • Beerenobst, wie Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren
  • Südfrüchte, wie Orangen, Bananen, Ananas
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3.2. Können bei einer Saftkur Nebenwirkungen auftreten?

Während einer Fastenkur kann es zu negativen Begleiterscheinungen kommen, vor allem zu Beginn. Die Saftkur kann Kopfschmerzen verursachen. Es kann zu Hautunreinheiten, Kältegefühl, Stimmungsschwankungen, Müdigkeit, Schwindel, Konzentrationsstörungen und Gliederschmerzen kommen.

Tipps zur Saftkur:

  1. Da die Umstellung auf ausschließlich flüssige Nahrung für den Körper eine große Umstellung bedeutet, sollten Sie mit der Vorbereitung schon ein paar Tage vor dem Start beginnen. Egal ob die Saftkur nur 1 Tag dauert oder 7, reduzieren Sie schon vor dem Start Ihren Konsum an Alkohol, Kaffee und Nikotin. Am besten, Sie verzichten ganz darauf. Essen Sie ein bis zwei Tage davor nur noch leichte Mahlzeiten. Am Tag vor der Saftkur sollten Sie nach 18 Uhr nichts mehr essen. Auch während der Saftkur sind Kaffee, Alkohol und Nikotin tabu.
  2. Fangen Sie am Tag nach der Saftkur ohne Zucker langsam wieder an zu essen. Wenn Sie Ihrem Körper Zeit geben für die Saftreinigung, treten weniger Verdauungsbeschwerden auf. Die optimale Ernährung am ersten Tag besteht hauptsächlich aus Obst- und Gemüse, beispielsweise als Smoothie oder in einer Suppe. Steigern Sie die Menge langsam und essen Sie erst nach ein paar Tagen wieder Ihre normalen Portionen. Noch besser ist es allerdings, wenn Sie die Saftkur als Kickstart für eine gesündere Ernährung nutzen.

Weitere Tipps zum Fastenbrechen finden Sie bei welt.de.

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4. Was ist besser: Saftkur selber machen vs. Saftkur kaufen?

Wer sehr motiviert ist, kann die Säfte für seine Saftkur selbst zubereiten. Für eine Saftkur über 5 Tage brauchen Sie viel frisches Obst und Gemüse und dazu einen Entsafter.

saftkur-plan

Die Obst- und Gemüsesäfte für eine Saftkur selbst zuzubereiten, kann mitunter ganz schön aufwändig sein.

Saftkur-Rezepte finden Sie ausreichend im Internet, beispielsweise im Portal welt.de. Die selbst gemachten Säfte haben den Vorteil, dass Sie die Obst- und Gemüsesorten verwenden können, die Ihnen besonders gut schmecken. Sie sparen die Verpackung und den damit verbunden Müll und wenn Sie einen eigenen Garten haben, können Sie Ihr eigenes knackfrisches Obst und Gemüse für Ihre Saftkur 5 Tage lang verwenden. Das kann allerdings sehr zeitaufwendig sein, da Sie viele Obst- und Gemüsesorten vor der Zubereitung des Saftes zunächst waschen, putzen und unter Umständen schälen müssen. Wenn Sie noch keinen Entsafter haben, müssen Sie sich zunächst noch ein solches Gerät anschaffen.

Mit einer fertigen Saftkur für 5 Tage erhalten Sie alles, was Sie für die Kur brauchen. Der Zeitaufwand ist sehr gering. Sie öffnen einfach die Glasflaschen Ihrer Saftkur und trinken zu jeder Mahlzeit ein Fläschchen. Dabei ist die geschmackliche Vielfalt sehr groß. Über den Tag verteilt gibt es verschiedene Säfte, damit der Körper mit möglichst vielen Nährstoffen versorgt wird. Ein wesentlicher Nachteil sind die Kosten, denn es ist kostenintensiver, fertige Säfte zu kaufen. Bedenken Sie dabei jedoch: Die Kosten für die Anschaffung des Entsafters relativieren die Kosten wieder.

Bei Fructoseintoleranz sollen Sie lieber auf eine normale Saftkur mit viel Obst verzichten. Die große Menge an Fructose während der Kur wäre eine zu große Belastung für den Darm. Eine Gemüse-Saftkur kommt eventuell infrage. Dabei sollten Sie dann genau auf die enthaltenen Gemüsesorten achten und ob Sie diese vertragen. Oder Sie machen die Säfte für Ihre Saftkur selbst. Weitere Infos zu Fructoseintoleranz gibt es bei welt.de.

In diversen Saftkuren-Tests im Internet werden diese Vor- und Nachteile über Saftkursen zum Bestellen genannt:

    Vorteile
  • bestellen geht schnell und einfach
  • alles wird fix und fertig geliefert
  • erleichtern die Durchführung der Saftkur
  • große Vielfalt an verschiedenen Obst- und Gemüsesorten
  • genauer Saftkur-Plan macht die Anwendung einfach
  • enthalten genau die Menge, die Sie für eine Saftkur von 2 Tagen, eine Saftkur von 3 Tagen, eine Saftkur von 5 Tagen oder eine Saftkur von 7 Tagen brauchen
    Nachteile
  • meist teuer
  • manche Säfte entsprechen vielleicht nicht ganz Ihrem Geschmack
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Die Auswahl an Säften im Handel ist riesig, doch kaum einer dieser Säfte ist für eine Saftkur geeignet. Obst- und Gemüsesäfte einer Saftkur sollten kleiner verpackt sein uns aus purem Obst und Gemüse bestehen. Die besten Saftkuren sind ohne Zucker.

5. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Saftkuren-Tests bzw. -Vergleichen suchen

5.1. Warum enthalten manche Saftkuren nur grüne Säfte?

Das Grün der grünen Säfte stammt aus dem Chlorophyll der Pflanzen. Chlorophyll ist gut für die Blutbildung und fördert Neubildung und Austausch der Blutzellen. Es versorgt den Körper mit Sauerstoff, macht leistungsfähig, kann das Hautbild verfeinern, das Bindegewebe straffen und eine Anti-Aging-Wirkung haben. Zu einer guten Detox-Saftkur gehören auch immer grüne Säfte.

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5.2. Ist Sport während der Saftkur erlaubt?

Es kann sein, dass während der Saftkur ein wenig die Kraft fehlt für lange Ausdauereinheiten oder Krafttraining. Stattdessen sollten Sie lieber Yoga oder Pilates machen oder einfach spazieren gehen. Bewegung ist auf jeden Fall empfehlenswert.

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5.3. Können Sie mit einer 3-Tage-Saftkur abnehmen?

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Eine Saftkur ist nicht in erster Linie dazu gemacht, um abzuspecken. Allerdings kann eine Saftkur ein guter Start in eine Ernährungsumstellung sein. Ideal ist eine Saftkur zum Entschlacken.

Ziel einer Saftkur ist nicht das Abnehmen. Sie können bei einer 3-Tage-Saftkur leicht ein bis zwei Kilogramm an Gewicht verlieren. Doch dabei handelt es sich in erster Linie um Wasser, dass Sie bei normaler Ernährung nach der Kur wieder einlagern.

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5.4. Welche Saftkur ist die beste?

Grundsätzlich unterscheiden sich die Saftkuren der verschiedenen Hersteller nicht sehr stark voneinander. Welche die beste Saftkur für Sie ist, müssen Sie an individuellen Kriterien festmachen, beispielsweise an der Anzahl der Saftportionen für die Saftkur in Glasflaschen, an der Länge der Kur, ob die Saftkur vegan und ohne Koffein ist, welche Obst- und Gemüsesorten enthalten sind und wie viel Geld Sie dafür ausgeben wollen.

Wichtige Marken, die Sie sich näher anschauen sollten, um Ihren Saftkur-Testsieger zu wählen, sind:

  • Foodist
  • Frank Juice
  • GloboVita
  • Kale and Me
  • Livefresh
  • Pressbar
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5.5. Hat die Stiftung Warentest bereits einen Saftkur-Test gemacht?

Von den großen Verbrauchermagazinen liegt bislang noch kein Saftkur-Test vor. Es gibt allerdings grundsätzliche Informationen zum Thema Fasten.

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5.6. Was kostet eine Saftkur?

Die Preise für Saftkuren können sehr unterschiedlich sein. Das hängt zum einen von der Marke, aber auch von der Dauer der Kur ab. Im Schnitt zahlen Sie für eine 3-tägige Saftkur etwa 80 Euro. Dafür erhalten Sie für jeden Tag zwischen fünf und sieben verschiedene Säfte in 250 oder 320 ml Flaschen und dazu drei Shots pro Tag mit jeweils 50 bis 60 ml. Insgesamt bekommen Sie bei einer 3-Tage-Saftkur fast 6 Liter Saft mit Anleitung. Mit selbstgemachten Säften haben Sie eine günstigere Saftkur. Tipp: Werfen Sie einen Blick in unseren Saftkuren-Vergleich. Darin vergleichen wir auch den Inhalt in ml bzw. den Preis pro l.

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