Es gibt nicht nur unterschiedliche Arten von Ovulationstests, sondern auch verschiedene Funktionen und Unterschiede in der Anwendung. Wir haben daher die wichtigsten Merkmale für Sie aufgeführt, auf die Sie beim Kauf achten sollten:
Anwendung: Sie erhalten das Ergebnis nach wenigen Minuten
Die Anwendung eines Ovulationstests ist simpel: Der Einmal-Teststreifen wird aus der Verpackung genommen und in einem Becher wird Urin aufgefangen. Den Streifen halten Sie für eine gewisse Zeitspanne, je nach Herstellerangaben, in den Becher. Nach Ablaufen der Zeit ist das Testergebnis auf dem Streifen sichtbar.
Messverfahren: Durch den Urin
Alle üblichen Ovulationstests messen die Fruchtbarkeit durch die Hormonmethode. Dabei wird die Konzentration des luteinisierenden Hormon im Urin gemessen.
Deutung: Digitale Anzeigen erleichtern Deutung
Anders als bei Schwangerschaftstests sind Ovulationstests nur dann positiv, wenn die Testlinie dunkler ist als die Kontrolllinie. Der Test kann demnach als negativ gewertet werden, wenn die Kontrolllinie dunkler ist und Sie sollten den Test am folgenden Tag erneut durchführen. Sollte der Ovulationstest mehrere Tage in Folge positiv ausfallen, ist der Eisprung auf den ersten Tag zu verorten.
Ein noch einfacheres Ablesen und Deuten des Tests haben Sie bei einem digitalen Ovulationstest. Hier wird das Ergebnis direkt auf dem Display angezeigt, beispielsweise anhand eines Smileys. Dieser symbolisiert z. B. durch ein Blinken, dass Sie fruchtbar sind, durch ein kontinuierliches Leuchten wird angezeigt, dass Sie sich in der hochfruchtbaren Phase befinden.
Zusatzfunktionen: Östrogenspiegel erfassen
Neben der Erfassung des luteinisierenden Hormons gibt es Ovulationstests, welche zusätzlich den Östrogenspiegel erfassen können. Dadurch ist das Ergebnis noch sicherer und genauer. Weitere Testmethoden können folgende sein:
- Fruchtbarkeitscomputer: Es gibt auch Minicomputer oder Apps, die zusätzlich den Zyklus berechnen und bei der Verwendung der Ovulationstests behilflich sind. Hier lassen sich oft auch wichtige Informationen wie Beginn und Länge der Menstruation eingeben sowie Testergebnisse übertragen oder Zusatzfaktoren erfassen – je mehr Daten vorhanden sind, desto genauer werden die Ergebnisse. Weitere Fruchtbarkeitscomputer arbeiten mit der Temperaturmethode.
- Speicheltests: Zur Fruchtbarkeitserkennung können ebenfalls Speicheltests angewendet werden. Dabei wird ein Tropfen Speichel auf einen Träger gegeben und kann anschließend mit einem kleinen Taschenmikroskop analysiert werden. Im Speichel wird während der fruchtbaren Tage eine bestimmte kristalline Struktur sichtbar, die auf eine vermehrte Produktion von Östrogen hinweist.
Sensitivität: Bestimmt die Genauigkeit
Die Sensitivität eines Ovulationstest-Stäbchens oder -Streifens wird in der Einheit mlU/ml angegeben. Die deutsche Bezeichnung lautet „Milli internationale Einheiten pro Milliliter“. Dieser Wert gibt die Schwelle an, ab welcher Konzentration von LH der Test als positiv gewertet wird. Je niedriger die Empfindlichkeit des Tests ist, desto schneller zeigt er ein positives Ergebnis an – ergo: desto ungenauer ist er.
Verhütung: Ohne Hormone
Auch für Frauen, die keinen expliziten Kinderwunsch haben und die nicht hormonell verhüten können oder wollen, ist neben dem Kondom der Ovulationstest eine Option. Da der Test die fruchtbaren Tage anzeigt, ist im Umkehrschluss die Konsequenz daraus, dass die unfruchtbaren Tage als unbedenklich gewertet werden können. Allerdings ist er aufgrund der Unsicherheiten der Tests und der Zyklusschwankungen nicht als alleiniges Verhütungsmittel zu empfehlen.

Diese Erklärung zu Fehlersymbolen finden wir sehr transparent und vertrauenserweckend beim Clearblue Kinderwunsch Ovulationstest.