Warum ist der Eigenbau keine gute Idee?
Möchten Sie einen Ofenventilator selber bauen, benötigen Sie verschiedenste Komponenten. Die Kosten hierfür sind oftmals höher als dies bei einem fertig gekauften Ofenventilator der Fall ist. Weiterhin müssen Sie sich möglicherweise mit der Elektronik auskennen und auch handwerkliches Geschick haben. Es lohnt sich daher kaum, einen Ofenventilator selbst zu bauen.
Die Funktionsweise des Ofenventilators für den Kachelofen oder einer anderen Variante ist relativ einfach. Gleiches gilt für die Nutzung, was verschiedenste Ofenventilator-Erfahrungen online bestätigen. Hauptaufgabe des Kaminventilators ist es, die erzeugte Wärme des Ofens besser im Raum zu verteilen. Es gibt Ofenventilatoren, die für ihren Antrieb die Wärme selbst nutzen.
Physikalisch betrachtet, kommt hier die Thermodynamik zum Einsatz. Solche Ofenventilatoren benötigen keinen Strom. Entscheidend ist, dass je nach Modell der Ofenventilator erst ab 40 Grad Celsius oder höher aktiv wird. Ein Ofenventilator, der bei niedrigeren Temperaturen startet, ist eher selten oder arbeitet gänzlich strombasiert.
Einen elektrischen Ofenventilator auf Speckstein-Öfen zu nutzen, ist wenig zielführend. Dies liegt daran, dass es kaum oder gar keinen warmen Luftstrom gibt. Allerdings werden oftmals auch Ofenventilatoren für Speckstein-Öfen angeboten. Gleiches gilt für Einbauöfen, welche ein fester Bestandteil der Wand sind.

Auf diesem Bild sehen wir den Lienbacher-Ofenventilator “21.00.381.2”, der ohne Netzspannung oder Batterie arbeitet und ausschließlich von der Wärme angetrieben wird.