Die beste Neurodermitis-Creme ist nicht nur günstig, sondern erfüllt zusätzlich die individuellen Bedürfnisse der Haut. Denn ob Neurodermitis oder nicht: Nicht jede Haut ist gleich und das sollte bei einer günstigen Neurodermitis-Creme unbedingt beachtet werden.
Wir von welt.de hoffen sehr, dass Sie mit unserer Kaufberatung Ihren persönlichen Neurodermitis-Testsieger finden. Dafür haben wir Ihnen zur Behandlung der Hauterkrankung eine Vergleichstabelle mit gängigen Cremes für Neurodermitis zusammengestellt.
In der dazugehörigen Kaufberatung bekommen Sie außerdem hilfreiche Tipps und wertvolle Informationen geliefert, welche Sie zum richtigen Produkt für Ihre Haut führen soll. Dabei erachten wir vor allem diese Kaufkriterien als wissenswert:
- Inhaltsstoffe: Beinhaltet die Neurodermitis-Creme Cortison und kommt sie ohne Duftstoffe aus?
- Wirkung: Stillt eine gute Creme gegen Neurodermitis ausschließlich den Juckreiz oder wirkt die Neurodermitis-Creme zusätzlich rückfettend?
- Für Kinder geeignet: Darf man jede Neurodermitis-Creme für Kinder verwenden?
- Anwendung: Eignet sich die Neurodermitis-Creme für das Gesicht? Gibt es eine spezielle Neurodermitis-Creme für die Augen? Was sollte eine Neurodermitis-Creme für die Hände können?
Auf die vier wichtigsten Aspekte gehen wir von welt.de in den nächsten Unterkapiteln etwas genauer ein.
3.1. Inhaltsstoffe
Zur Neurodermitis-Behandlung eignet sich nicht nur Kortison. Neigen Sie lediglich zu trockenen Hautpartien, versprechen folgende Wirkstoffe ebenfalls eine Linderung der Symptomatik:
| Kategorie | Besonderheiten |
| Linolsäure | - wirkt hautberuhigend
- bindet die Feuchtigkeit
- für trockene sowie entzündliche Haut geeignet
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| Urea | - hierbei handelt es sich um einen Harnstoff
- bindet intensiv Feuchtigkeit
- wirkt beruhigend bei Neurodermitis sowie Schuppenflechte
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| Glycerin | - unterstützt die Haut bei der Speicherung von Feuchtigkeit
- wirkt zusätzlich glättend sowie aufpolsternd
- für trockene bis sehr trockene Haut (auch im Gesicht) geeignet
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| Meersalz | - bindet ebenfalls Feuchtigkeit
- lindernd trockene und juckende Haut
- kann auch im Gesicht genutzt werden
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Fazit: Während Neurodermitis-Cremes mit dem Wirkstoff Linolsäure, Urea, Glycerin oder auch Meersalz zur täglichen Hautpflege bei Trockenheit und/oder Juckreiz verwendet werden können, sollten Sie vor allem Produkte, die Meersalz enthalten, nicht auf offene, nässende Ekzeme auftragen. Dies kann zu einem starken Brennen führen. Mittlerweile tauchen auf dem Markt auch vermehrt Neurodermitis-Cremes mit CBD auf. Der Inhaltsstoff soll ebenfalls Symptome von Neurodermitis, wie beispielsweise Juckreiz, lindern.
3.2. Mit oder ohne Kortison
Ist eine Neurodermitis-Creme rezeptfrei?
Ob Sie eine Creme gegen Neurodermitis in der Apotheke ohne Rezept bekommen, hängt von den Inhaltsstoffen ab. Generell rezeptfrei sind Neurodermitis-Cremes ohne Kortison. Dazu zählen unter anderem Neurodermitis-Cremes mit Urea.
Cremes, die Kortison enthalten, müssen vom Arzt bzw. Ärztin verschrieben werden. Geeignet sind sie bei starkem Juckreiz und offenen Ekzemen, die sich entzündet haben, in Form einer Salbe zum Auftragen auf die Haut.
Ist in der Neurodermitis-Creme nur eine geringe Menge Kortison enthalten, lässt sich das Produkt bei Beschwerden unter anderem auch auf das Gesicht auftragen. Wichtig zu wissen ist aber, dass die Wirkung von Kortison nur so lange anhält, wie mögliche Beschwerden auf der Haut sichtbar sind.
Geeignet ist der Wirkstoff in unterschiedlicher Dosierung für folgende Körperpartien:
- schwach: Gesicht, Hals oder auch im Genitalbereich
- mittel: Knie, Achseln und Ellenbeuge
- stark: Arme, Beine, Hände sowie Füße
Tipp: Verwenden Sie eine kortisonhaltige Neurodermitis-Creme aus der Apotheke nur bei einem akuten Ausbruch der Hauterkrankung. Für trockene Partien ohne nässende Ekzeme eignet sich eine Neurodermitis-Creme mit Urea oft besser. Diese besitzt zudem deutlich weniger Nebenwirkungen.
3.3. Anwendung
Vielleicht fragen Sie sich an dieser Stelle immer noch, welche Creme für die Neurodermitis-Behandlung besonders zu empfehlen ist. Abhängig ist die Auswahl der richtigen Creme von verschiedenen Faktoren:
- aktueller Zustand der Haut
- betroffener Bereich am Körper
- Jahreszeit
- Alter (Erwachsener oder Kind)
- genereller Hautzustand
Grundsätzlich sollte der Fettgehalt einer Neurodermitis-Salbe stets abhängig vom aktuellen (Entzündungs-) Zustand der Haut sein.
Tipp: Ist Ihre Haut derzeit entzündet und weist nässende Ekzeme auf, empfehlen wir eine Neurodermitis-Creme mit einem hohen Wassergehalt. Generell sollte die Salbe nicht zu fettig sein, da ein zu hoher Fettgehalt die Poren verstopfen könnte. Fetthaltige Neurodermitis-Cremes eignen sich vor allem dann, wenn sich die Haut in einer Schubphase mit starker Trockenheit und Juckreiz befindet.
3.4. Wirkung
Je nach Schubphase muss eine gute Creme gegen Neurodermitis unterschiedliche Wirkungen erzielen. So sollte die Salbe zum einen den Juckreiz lindern und zum anderen den Feuchtigkeitshaushalt regulieren sowie rückfettend wirken. Zudem lassen sich viele Neurodermitis-Cremes auch bei Schuppenflechte anwenden.
Tipp: Wenn Sie von einer Neurodermitis-Creme mit hoher Pflegewirkung profitieren möchten, die sich ideal als Basispflege für die Haut nutzen lässt, empfehlen wir Ihnen ein Produkt, welches Silikon- sowie Mineralöl frei ist und stattdessen auf pflanzliche Öle setzt.

Neurodermitis ist eine Hauterkrankung mit unangenehmen Symptomen wie Juckreiz.