Ratgeberübersicht
  1. Welche Arten gibt es im Mobiler-Sauerstoffkonzentrator-Vergleich?
  2. Mobile Sauerstoffflasche vs. mobiler Sauerstoffkonzentrator – was ist besser?
  3. Worauf kommt es in einem Mobiler-Sauerstoffkonzentrator-Test an?
  4. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Mobiler-Sauerstoffkonzentrator-Tests bzw. -Vergleichen suchen
  • Ein mobiler Sauerstoffkonzentrator wird mittels Akku betrieben, sodass Sie das Gerät sowohl zeitlich als auch örtlich flexibel nutzen können.
  • Die Flussrate, die je nach Gerät verschieden ist, lässt sich einstellen und bestimmt die konkrete Sauerstoffzufuhr für Patienten.
  • Einige mobile Sauerstoffkonzentratoren arbeiten leiser als andere. Achten Sie vor allem bei der Nutzung in ruhigen Umgebungen auf einen niedrigen dB-Wert.

Sich mit einem mobilen Sauerstoffkonzentrator im Test trotzdem aktiv beschäftigen können.

Wenn Sie sich aufgrund von Erkrankungen oder anderen medizinischen Problemen Sauerstoff zuführen möchten, sind Sie mit einem mobilen Sauerstoffkonzentrator flexibler denn je. Durch die Flussrate können Sie entscheiden, wie hoch die Sauerstoffzufuhr ausfallen soll. Außerdem haben Sie die Wahl, das mobile Gerät unterwegs per Akku zu betreiben, aber auch jederzeit direkt an der Steckdose anzuschließen.

1. Welche Arten gibt es im Mobiler-Sauerstoffkonzentrator-Vergleich?

In einem Mobiler-Sauerstoffkonzentrator-Test werden meist nur die jeweiligen Produkte in den Vordergrund gestellt. Doch noch wichtiger ist es, genau zu wissen, welche Art von Gerät Sie überhaupt benötigen.

Wir von WELT.de stellen Ihnen die Kategorie detaillierter vor und beschreiben die jeweiligen Unterarten des mobilen Sauerstoffkonzentrators in der folgenden Tabelle:

Typ Beschreibung
Mobiler Sauerstoffkonzentrator mit Akku
  • ein mobiler Sauerstoffkonzentrator mit Akku ist ein elektrischer Sauerstoffkonzentrator, dessen Akku wieder aufgeladen werden kann
  • speziell für unterwegs oder allgemein den mobilen Einsatz konzipiert
Mobiler Sauerstoffkonzentrator mit Dauerflow
  • mobiler Sauerstoffkonzentrator mit Dauerflow bietet kontinuierlich Sauerstoff, ohne dass ein Impulsmodus nötig ist
  • ideal für Patienten, die dauerhaft Sauerstoff benötigen
Mobiler Sauerstoffkonzentrator Mini
  • ein sehr kleiner elektrischer Sauerstoffkonzentrator
  • ein mobiler Sauerstoffkonzentrator, der mini ist (leicht und kompakt)
  • lässt sich einfach transportieren
  • ein kleinster mobiler Sauerstoffkonzentrator passt in jede Tasche, ideal für jede Reise

2. Mobile Sauerstoffflasche vs. mobiler Sauerstoffkonzentrator – was ist besser?

Wenn Sie über mobile Optionen für Sauerstoff nachdenken, gibt es sowohl Sauerstoffflaschen als auch Sauerstoffkonzentratoren, die sich mobil einsetzen lassen. Wir beleuchten die jeweiligen Vorzüge in den nachfolgenden Kapiteln.

2.1. Mobile Sauerstoffflasche

Mobile Sauerstoffflaschen sind ideal für den kurzfristigen Gebrauch und für Notfälle. Sie eignen sich vor allem für Reisen und für Orte ohne eine Stromversorgung. Das ist sowohl in medizinischen Einrichtungen ideal als auch zu Hause, wenn Sie einmal unterwegs sein sollten.

Wir stellen Ihnen nachfolgend die individuellen Vor- und Nachteile von mobilen Sauerstoffflaschen vor:

    Vorteile
  • keine Stromquelle erforderlich
  • sofort einsatzbereit
  • leicht und tragbar
  • kein Geräuschpegel
    Nachteile
  • begrenzte Sauerstoffmenge
  • muss regelmäßig aufgefüllt werden
  • kann bei längerem Gebrauch recht unhandlich sein
  • potenziell höheres Risiko durch den hohen Druck

2.2. Mobiler Sauerstoffkonzentrator

Suchen Sie nach einer Möglichkeit, langfristig und täglich Sauerstoff zuzuführen, dann ist ein mobiler Sauerstoffkonzentrator die bessere Wahl. Er ist auch gut geeignet, wenn Sie auf Reisen sind oder sich allgemein im Freien bewegen (zum Beispiel auch bei einem Spaziergang). Sie können den mobilen Sauerstoffkonzentrator sowohl mit Akku betreiben, aber zu Hause auch jederzeit ganz normal per Stromkabel betreiben.

Alle Vor- und Nachteile von mobilen Sauerstoffkonzentratoren lesen Sie hier:

    Vorteile
  • unbegrenzte Sauerstoffversorgung, solange der Akku voll ist oder eine Stromversorgung vorhanden ist
  • keine regelmäßigen Auffüllungen nötig wie bei einer Sauerstoffflasche
  • klein und leicht, vor allem die Mini-Modelle
  • umweltfreundlicher, da das Gerät ohne Einwegbehälter auskommt
    Nachteile
  • benötigt eine Stromquelle oder einen Akku, der regelmäßig aufgeladen werden muss
  • höherer Anschaffungspreis zu Beginn
  • die Geräuschentwicklung ist zwar minimal, könnte aber potenziell als störend wahrgenommen werden

3. Worauf kommt es in einem Mobiler-Sauerstoffkonzentrator-Test an?

Ideal für unterwegs

Kleinste mobile Sauerstoffkonzentratoren passen in nahezu jede Tasche. Sie können damit einfach mitgenommen werden, auch auf Reisen als Notfall-Gerät.

Damit Sie Ihren persönlichen Mobiler-Sauerstoffkonzentrator-Testsieger finden, sollten Sie die wichtigsten Kaufkriterien kennen. Nur dann ist es möglich, genau das Gerät zu wählen, welches auch zu Ihrem Bedarf oder Ihrer Erkrankung passt.

Im Folgenden informieren wir Sie über diese Kaufkriterien:

    • Durchfluss in Litern: Dieser Wert wird auch Flussrate oder Durchfluss in Litern (LPM) genannt. Der Wert gibt an, wie viel Sauerstoff pro Minute geliefert wird. In der Regel bieten mobile Sauerstoffkonzentratoren eine Flussrate zwischen einem und fünf LPM, wobei es auch Geräte mit höherer Rate gibt. Eine höhere Flussrate entleert den Akku schneller, wohingegen eine zu niedrige Flussrate je nach Erkrankung oder Problematik vielleicht nicht ausreichend sein kann. Den genauen Bedarf ermitteln Sie am einfachsten durch Ihren Arzt.
    • Stromversorgung: Die meisten mobilen Sauerstoffkonzentratoren sind akkubetrieben und daher sehr flexibel. Achten Sie beim Kauf auf die Kapazität des Akkus (in mAh angegeben). Ein höherer Wert sorgt dafür, dass das Gerät länger durchhält, wobei eine höhere Flussrate den Akku wiederum schneller entleert. Zusätzlich werden die Geräte in der Regel auch in der mobilen Variante mit einem Netzteil geliefert, sodass Sie den Konzentrator zum Beispiel zu Hause auch mit einer Steckdose betreiben können. Für Reisen mit dem Auto kann ein Autoadapter nützlich sein, damit Sie den Akku unterwegs aufladen können.
Durchfluss bei mobilen Sauerstoffkonzentratoren im Test kann variieren.

Der Durchfluss bei mobilen Sauerstoffkonzentratoren wird in Litern angegeben und kann variieren.

  • Akkulaufzeit: Die genaue Akkulaufzeit hängt beim transportablen Sauerstoffkonzentrator von der Akkustärke und der Flussrate ab. Ein Standard-Akku kann bei zwei LPM zum Beispiel drei bis vier Stunden durchhalten, wobei es auch Geräte mit größeren Akkus und deutlich mehr Akkukapazität gibt.
  • Gewicht in Kilogramm: Das Gewicht variiert zwar zwischen den Geräten, aber gerade mobile Sauerstoffkonzentratoren sind generell meist leichter als Standgeräte. Oft wiegen die kleineren Modelle nur um die zwei bis drei Kilo.
  • Zubehör: Mit einem zusätzlichen Akku können Sie die Nutzungsdauer erhöhen, was für Sie noch flexibler ist. Bei einigen Geräten wird direkt eine Tragetasche mitgeliefert sowie vielleicht auch die passende Sauerstoffmaske oder Sauerstoffbrille. Teilweise bieten Hersteller einen Autoadapter oder sogar ein integriertes oder zusätzliches Pulsoximeter.
  • Lautstärke in dB: Gemessen wird die Lautstärke in Dezibel (kurz dB). Bei leisen Geräten liegt der Geräuschpegel meist um die 35 bis 40 dB, wobei es auch lautere Geräte mit bis zu 50 dB gibt.

Tipp: Achten Sie beim Gewicht darauf, ob es sich um eine Angabe mit oder ohne Akku handelt. Dies kann durchaus variieren.

4. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Mobiler-Sauerstoffkonzentrator-Tests bzw. -Vergleichen suchen

Sie möchten wissen, wie lange ein mobiler Sauerstoffkonzentrator durchhält oder welche Marken empfehlenswert sind? Unser FAQ-Bereich hat die passenden Antworten auf diese und weitere häufig gestellten Fragen.

4.1. Wie lange hält ein mobiler Sauerstoffkonzentrator?

Die genaue Laufzeit des mobilen Sauerstoffkonzentrators hängt von der Akkukapazität und der eingestellten Sauerstoffflussrate ab. Diese wird in Litern pro Minute angegeben (kurz LPM). Wir von WELT.de erläutern nachfolgend die üblichen Flussraten mit der Laufzeit und den häufigen Einsatzzwecken.

So wissen Sie, welches Gerät am besten zu Ihrem Bedarf passen könnte, wenn Sie sich einen mobilen Sauerstoffkonzentrator kaufen möchten:

Flussrate Laufzeit Einsatzzweck
Mobiler Sauerstoffkonzentrator mit 3 Litern
  • Standard: circa zwei bis drei Stunden
  • Größere Akkus: circa vier bis sechs Stunden
Mobiler Sauerstoffkonzentrator mit 3 Liter wird oft für moderate körperliche Aktivitäten wie Spaziergänge oder den Alltag zu Hause genutzt.
Mobiler Sauerstoffkonzentrator mit 4 Litern
  • Standard: circa eineinhalb bis zweieinhalb Stunden
  • Größere Akkus: circa drei bis fünf Stunden
Mobiler Sauerstoffkonzentrator mit 4 Liter wird für intensivere Tätigkeiten wie längere Spaziergänge oder leichte Sportarten genutzt.
Mobiler Sauerstoffkonzentrator mit 5 Litern
  • Standard: circa ein bis zwei Stunden
  • Größere Akkus: circa zwei bis vier Stunden
Mobiler Sauerstoffkonzentrator mit 5 Liter wird für den höheren Sauerstoffbedarf eingesetzt, zum Beispiel bei körperlicher Anstrengung oder bei bestimmten medizinischen Bedingungen.
Mobiler Sauerstoffkonzentrator mit 8 Litern
  • Standard: circa eine halbe Stunde bis Stunde
  • Größere Akkus: circa eine bis zwei Stunden
Mobiler Sauerstoffkonzentrator mit 8 Liter wird für einen sehr hohen Sauerstoffbedarf eingesetzt, meist in klinischen oder speziellen medizinischen Situationen.
» Mehr Informationen

4.2. Wie funktioniert ein mobiler Sauerstoffkonzentrator?

Leichte Handhabung im Test eines mobilen Sauerstoffkonzentrators.

Ein mobiler Sauerstoffkonzentrator lässt sich schnell einsetzen und leicht handhaben.

Ein mobiler O2-Konzentrator saugt die Umgebungsluft an, konzentriert den Sauerstoff und versorgt dann den Anwender über eine Sauerstoffmaske oder eine Sauerstoffbrille mit Sauerstoff.

Der genaue Ablauf dieser Sauerstofftherapie sieht wie folgt aus:

  1. Ansaugen der Luft: Zuerst zieht das Gerät die Umgebungsluft ein, die etwa 21 Prozent Sauerstoff und 78 Prozent Stickstoff enthält.
  2. Filterung: Die Luft wird nun durch einen Filter geleitet, um Verunreinigungen und Partikel zu entfernen.
  3. Sauerstoffkonzentration: Im Inneren des Konzentrators befinden sich Zeolith-Siebe, die den Stickstoff aus der Luft herausfiltern. Dadurch wird der Sauerstoffgehalt der Luft auf bis zu 90 bis 95 Prozent erhöht. Unabhängig davon, ob es ein teurer oder ein günstiger mobiler Sauerstoffkonzentrator ist, gehört die Filterung bei allen Geräten unabdingbar dazu.
  4. Abgabe des Sauerstoffs: Der nunmehr konzentrierte Sauerstoff wird über die Maske oder Brille an den Anwender abgegeben. Die genaue Abgabe kann dann je nach Bedarf verschieden ausfallen, also beispielsweise im Pulsmodus oder kontinuierlich.
  5. Überwachung: Viele mobile Sauerstoffkonzentratoren verfügen über integrierte Pulsoximeter. Damit kann der Sauerstoffgehalt im Blut überwacht werden und sichergestellt werden, dass die Therapie mit medizinischem Sauerstoff effektiv ist.

Tipp: Wenn es einen medizinischen Grund gibt, erhalten Sie den mobilen Sauerstoffkonzentrator von der Krankenkasse. Hierfür verschreibt Ihnen der Arzt das Gerät, welches Sie in der Apotheke oder in einem Sanitätshaus abholen können. Ähnlich ist es auch mit anderen medizinischen Geräten wie beispielsweise einem Blutdruckmessgerät.

» Mehr Informationen

4.3. Welcher Hersteller taucht häufig in einem Mobiler-Sauerstoffkonzentrator-Test auf?

Auf dem Markt gibt es so einige Hersteller und Marken, die Konzentratoren für die Sauerstofftherapie anbieten. Je nachdem, ob es der beste mobile Sauerstoffkonzentrator oder beispielsweise auch ein sehr günstiges Gerät sein soll, kann die Wahl ganz unterschiedlich ausfallen.

Wichtig ist, dass Sie sich anhand der Kaufberatung 2025 das Gerät zulegen, welches für Ihren medizinischen Bedarf geeignet ist. Auf einen Testsieger von Stiftung Warentest und Co. zurückzugreifen, bedeutet dagegen nicht immer, dass Sie das Gerät bekommen, was auch für Ihre Zwecke ideal ist.

Wir von WELT.de empfehlen, einen Blick auf folgende Marken und Hersteller zu werfen:

Kleine und kompakte mobile Sauerstoffkonzentratoren schneiden in vielen Tests oft gut ab.

Mobile Sauerstoffkonzentratoren sind kleine und handliche Geräte für den mobilen Einsatz.

  • Zen-o
  • Invacare
  • GCE Healthcare
  • ResMed
  • Oxycare
  • DeVilbiss
  • Creliver
  • SimplyGo

Ob es am Ende der Zen-o Mobiler Sauerstoffkonzentrator wird oder ein Modell einer anderen Marke, hängt von Ihrem individuellen Fall ab. Die Durchflussmenge ist bei den Geräten genauso variabel wie die Akkukapazität, sodass es darauf ankommt, welche Leistungsstärke Sie konkret benötigen.

» Mehr Informationen

4.4. Warum ist ein mobiler Sauerstoffkonzentrator besser als ein stationäres Gerät?

Gegenüber stationären Geräten hat ein mobiler Sauerstoffkonzentrator so einige Vorteile. Der größte Vorteil ist natürlich die Mobilität und damit verbunden auch die Flexibilität. Sie sind durch den integrierten Akku unabhängig und müssen nicht auf eine stationäre Stromquelle achten. Die Flussrate lässt sich auch bei mobilen Konzentratoren individuell an den eigenen Bedarf anpassen.

» Mehr Informationen

4.5. Wie wird ein mobiler Sauerstoffkonzentrator gewartet?

Damit die Funktionalität eines mobilen Sauerstoffkonzentrators nicht negativ beeinflusst wird, ist die regelmäßige Wartung und Pflege wichtig. Wischen Sie die äußeren Oberflächen regelmäßig mit einem feuchten Tuch ab, wobei Feuchtigkeit auf keinen Fall in das Innere des Gerätes eindringen sollte. Die Filter müssen je nach Modell ebenfalls regelmäßig getauscht oder gereinigt werden.

Tipp: Der Akku sollte außerdem nicht vollständig entladen und stattdessen regelmäßig aufgeladen werden. Bei längerer Nichtbenutzung des Gerätes ist es sinnvoll, den Akku zu entfernen oder abzuklemmen.

» Mehr Informationen