Melatonin ist nur einer der Stoffe, der unseren Tag-Nacht-Rhythmus im Takt hält. Das Hormon konkurriert in unserem Körper in gewisser Weise mit dem Stresshormon Cortisol, das – vereinfacht gesagt – dafür sorgt, dass wir tagsüber wach bleiben.

Das blaue Licht von Smartphones, Fernsehern und Laptops soll die Produktion von Melatonin negativ beeinflussen können.
Nachdem die Sonne untergegangen ist, steigt die Melatoninkonzentration im Blut stetig an, gegen drei Uhr nachts erreicht sie ihren Höchststand. Daher wird Melatonin häufig auch Schlafhormon genannt.
Wenn Sie Melatonin als Medikament einnehmen, baut die Leber das Hormon schnell wieder ab. Aus diesem Grund gilt verschreibungspflichtiges Melatonin als wirksamer. Diese Medikamente geben das Mittel über die Nacht verteilt ab und halten den Melatoninspiegel somit länger aufrecht.
Laut Stiftung Warentest ist die Wirkung der Präparate aber ohnehin gering. Viele Patienten würden nach der Einnahme lediglich 10 bis 20 Minuten eher einschlafen als sonst. Je älter man wird, desto besser soll das Hormon jedoch wirken. Das hängt damit zusammen, dass die Funktion der Leber mit der Zeit schwächer wird.
Gibt es also etwas, das sich bestes Melatonin nennen darf? Das natürlich vom Körper ausgeschüttete Hormon gewinnt immer. In Melatonin-Tests konnten die verschreibungspflichtigen Medikamente aber auch Erfolge aufweisen.
Hinweis: Haben Sie Geduld. Es kann bis zu drei Monate dauern, bis sich wieder ein natürlicher und gesunder Schlafrhythmus bei Ihnen einstellt.

Melatonin ist in verschiedenen Darreichungsformen im Handel zu finden – wie hier als Dragees von Doppelherz.