Die meisten Lesebrillen sind recht schmal, damit Sie sie zum Lesen nutzen und zugleich über den Rand blicken können, um Gegenstände in der Entfernung klar zu sehen. Neben dem Design der Lesehilfe ist es wichtig, auch weitere Faktoren wie etwa die Stärke der Gläser, den Komfort und den Lieferumfang zu beachten.
Sehstärke: Machen Sie einen Sehtest, um Ihre Sehstärke zu ermitteln

Mit der passenden Stärke können Sie Ihre Zeitung wieder klar und deutlich lesen.
Am wichtigsten beim Kauf der neuen Sehhilfe ist die passende Sehstärke. Diese bewegt sich meist zwischen 0,5 Dioptrien und +4,0 Dioptrien. Wenn Sie eine noch höhere Sehstärke benötigen, ist dies bei manchen Anbietern ebenfalls möglich, obwohl Sie dann mit zusätzlichen Kosten rechnen sollten.
Wichtig: Bevor Sie eine Fertiglesebrile kaufen, sollten Sie bei einem Optiker wie Fielmann einen offiziellen Sehtest machen, denn nur so finden Sie die richtige Stärke. Sehen Sie unbedingt davon ab, aufs Geratewohl eine Sehstärke auszuwählen. Oft haben die beiden Augen unterschiedliche Sehstärken und falsche Gläser können in Kopfschmerzen und langfristigen Sehfehlern resultieren.
Design: Schmale Ränder, um problemlos darüber hinweg zu sehen
Beim Design der Lesebrille haben Sie eine große Auswahl an Farben und Formen. Die meisten Brillengestelle sind in unterschiedlichen Farben erhältlich. Neben Klassikern wie Schwarz, Blau, Grau oder Braun gibt es auch bunt gemusterte Gestelle sowie randlose Varianten.
Viele Lesehilfen haben eine schmale Form. Meist sind die Gläser nur im unteren Bereich in einen Rahmen gefasst, sodass Sie ganz einfach über die Gläser hinwegschauen können. Allerdings gibt es auch sogenannte Volllesebrillen, die komplett umrahmt sind. Diese dienen zugleich als modisches Statement und als Hingucker.
Federscharniere: Fur komfortables Auf- und Absetzen

Haben Sie mehrere Brillen, können Sie diese einfach mal an mehreren Plätzen liegen lassen.
Achten Sie darauf, dass Ihre neue Lesebrille sogenannte Federscharniere hat. Diese lassen sich über einen Winkel von 90° nach außen biegen und sind somit deutlich flexibler als klassische Sehhilfen in Brillenform. Für das schnelle Auf- und Absetzen der Lesehilfe ist dies sehr angenehm.
Zudem sorgen die Scharniere dafür, dass die Bügel fest an Ihrem Kopf bleiben und die Brille nicht so leicht rutscht. Gerade bei Fertiglesebrillen, die nicht angepasst sind, ist dies wichtig. Nach Nutzung federn die Scharniere direkt wieder in den Ausgangswinkel zurück. So ist es sogar möglich, sich die Sehhilfe mit einer anderen Person zu teilen – aber nur, wenn diese die gleiche Sehstärke hat wie Sie.
Komfort: Nasendpads für einen festen Sitz
Neben den Federscharnieren spielen auch die Nasenpads eine wichtige Rolle für den Komfort. Diese Pads sollten gepolstert sein, was sich an einem klaren Plastikteilchen erkennen lässt. Anderenfalls hinterlässt das Brillengestell unschöne Abdrücke an der Nase und ist weniger bequem.
Für Lesehilfen ist es wichtig, den geeigneten Komfort zu finden, um zu garantieren, dass Sie diese auch nutzen werden. Probieren Sie nach Möglichkeit verschiedene Modelle und Varianten aus, bevor Sie sich für eine bequeme Option entscheiden, die sowohl von der Stärke der Gläser als auch vom Design her gut zu Ihnen passt, denn schließlich handelt es sich um Ihren neuen Begleiter im Alltag.
Lieferumfang: Etuis zur Aufbewahrung

Halten Sie die Brillen immer nur am Gestell und nicht an den Gläsern.
Zu guter Letzt sollten Sie auf den Lieferumfang der Lesebrille für Damen oder Herren achten, auch Unisex-Lesebrillen sind verbreitet. Neben einem Brillenetui oder Stoffetui gehört meist ein Tuch zur Reinigung und manchmal auch ein passendes Reinigungsmittel zum Lieferumfang. Augentropfen sind ebenfalls ein praktisches Extra.