Ratgeberübersicht
  1. Wann sind Kniebandagen sinnvoll?
  2. In welcher Größe brauche ich eine Kniebandage?
  3. Worauf ist laut Kniebandagen-Tests beim Material zu achten?
  4. Welche Stützfunktionen sollte eine Kniebandage zur Schmerzlinderung aufweisen?
  5. Weitere Fragen und Antworten von Kunden, die nach Kniebandagen-Tests bzw. -Vergleichen suchen
  • Eine Kniebandage kann das Knie durch Kompression und Führung unterstützen und das subjektive Stabilitätsgefühl verbessern.
  • Die Kniebandage muss atmungsaktiv sein, genügend Stabilität bieten und darf gleichzeitig dennoch nicht die Bewegungsfreiheit einschränken.
  • Achten Sie auf die richtige Passgröße. Sitzt die Kniebandage zu eng, kann die Durchblutung gehemmt werden. Zu locker verfehlt sie ihren Zweck ebenfalls.

Kniebandage im Test: Eine Person legt eine Kniebandage an.
Die Knie werden tagtäglich belastet. Ob Erkrankung, intensiver Sport oder vielleicht sogar unzureichende Bewegung – warum die Knie wehtun, kann vielfältige Gründe haben. Um die Beschwerden zu lindern und die Knie zu schonen, wird gerne auf Kniebandagen zurückgegriffen. Diese stützen das Kniegelenk sowie die umliegenden Bänder und Strukturen.

Wir haben für Sie diverse Kniebandagen-Tests aus dem Internet durchforstet und geben Ihnen hier Informationen über die richtige Anwendung, die geeignete Größe und die gängigen Materialien.

1. Wann sind Kniebandagen sinnvoll?

Sie können eine Kniebandage kaufen, wenn Sie bereits unter Kniebeschwerden leiden oder diesen vorbeugen möchten. Auch nach einer Knie-Operation und hoher sportlicher Intensität kann eine Kniebandage sinnvoll sein.

Was bringen Kniebandagen wirklich? Zwar kann eine Kniebandage keine Verletzungen heilen, sie sorgt jedoch mittels Stabilisierung für eine Schmerzlinderung und reduziert somit das Risiko von Fehlbewegungen. Daher kann eine Kniebandage subjektiv den Genesungsprozess fördern und dazu beitragen, Ihre Beweglichkeit zu fördern.

1.1. Ist eine Kniebandage bei Arthrose sinnvoll?

In vielen Fällen wird eine Kniebandage bei Arthrose empfohlen, da durch die Kompression die Durchblutung angeregt werden kann. Schwellungen und Schmerzen können somit gelindert und die Gelenkfunktion im Alltag verbessert werden. Zudem wird im Bereich des geschwächten Knorpels für eine mechanische Stabilisierung gesorgt, sodass Sie nicht automatisch eine Schonhaltung einnehmen und dadurch weitere körperliche Schmerzen riskieren.

Tipp: Da es für Arthrose keine direkte Heilung gibt, sollten Sie Anwendungen zur Schmerzlinderung immer mit dem behandelnden Arzt absprechen. Dieser entscheidet, ob Therapien in Form von Kniebandagen in Ihrem Fall tatsächlich hilfreich sind.

In der Regel werden Kniebandagen sowohl bei einem Knorpelschaden als auch bei einem Meniskusschaden oder nach einer Knie-OP vom Arzt empfohlen oder sogar verordnet.

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1.2. Lohnt sich eine Kniebandage beim Laufen?

Durch falsche Laufschuhe, Fußfehlstellungen oder durch simple Überlastung kann es zum sogenannten Läuferknie kommen. Dabei ist ein unangenehmer Schmerz im Außenknie spürbar, der die Sporteinheit unangenehm bis unmöglich macht. Eine Kniebandage stützt hier gezielt die Muskulatur und regt diese durch sanfte Massagen an, um dem Schmerz vorzubeugen.

Hinweis: Kniebandagen können keine Therapie für Fehlstellungen oder Überlastung ersetzen.

Auch Personen ohne Knieprobleme nutzen gerne eine Kniebandage beim Laufen. Vor allem Langstreckenläufer und Anfänger sind gut beraten, auf die Stützfunktion zurückzugreifen. Durch die intensive oder ungewohnte Belastung kann es schnell einmal zu Schmerzen kommen, die sich durch eine Kniebandage abmildern lassen. Durch die Kompression kommt es zu geringeren Vibrationen beim Auftreten, was Ihr Kniegelenk und die Bänder schont.

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1.3. Wann sind Kniebandagen beim Kraftsport empfehlenswert?

Kniebandagen beim Gewichtheben kommen ebenfalls unabhängig von einer Verletzung zum Einsatz, da sie Stabilität und Sicherheit schaffen. Vor allem bei schweren Übungen mit freien Gewichten können die Knie stark belastet werden. Ob Kniebeugen mit der Langhantel oder Schwungdrücken: Das Gelenk bleibt vor allem bei hohem Gewicht ein limitierender Faktor. Die Kniebandage im Kraftsport kann eine begrenzte Verletzungsprävention bieten und subjektiv mehr Sicherheit geben.

Kniebandage getestet: Eine Packung lehnt an einem grünen Lochblech.

Die Kniebandage von McDavid weist innen einen Silikonrand auf, damit die Bandage bei Bewegung nicht verrutscht.

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2. In welcher Größe brauche ich eine Kniebandage?

Kniebandagen werden in gängigen Größen von XS bis XXL angeboten. Spezielle Kniebandagen für dicke Beine bei starken Schwellungen sind auch in Spezialgrößen erhältlich. Um die passende Größe zu finden, müssen Sie den Durchmesser von drei Stellen am Bein messen. Anhand der Maße von Knie, Quadrizeps (mittig am Oberschenkel) und Wade können Sie dann die benötigte Größe eruieren.

Damit die Kniebandage zur Schmerzlinderung beiträgt, müssen Sie die richtige Passform wählen. Sitzt die Bandage zu eng, kann das die Durchblutung stören und die Bewegungsfreiheit einschränken. Sitzt die Kniebandage hingegen zu locker, kann sie das Gelenk nicht stützen.

In unserer Tabelle finden Sie einige Beispiele für gängige Größenangaben auf den Beinumfang umgemünzt:

Kniebandage-Größe Beinumfang
XS
  • Knie: 30 bis 32 cm
  • Quadrizeps: 38 bis 40 cm
  • Wade: 31 bis 33 cm
S
  • Knie: 32 bis 34 cm
  • Quadrizeps: 40 bis 42 cm
  • Wade: 33 bis 35 cm
M
  • Knie: 34 bis 36 cm
  • Quadrizeps: 42 bis 44 cm
  • Wade: 35 bis 37 cm
L
  • Knie: 36 bis 38 cm
  • Quadrizeps: 44 bis 46 cm
  • Wade: 37 bis 39 cm
XL
  • Knie: 38 bis 40 cm
  • Quadrizeps: 46 bis 48 cm
  • Wade: 39 bis 41 cm
XXL
  • Knie: 40 bis 42 cm
  • Quadrizeps: 48 bis 50 cm
  • Wade: 41 bis 43 cm

Tipp: Stimmen die Durchmesser nicht mit Ihrem Beinumfang überein, orientieren Sie sich in erster Linie am Knieumfang. Danach folgt der Quadrizeps und am wenigsten wichtig ist die perfekte Passgröße an der Wade.

3. Worauf ist laut Kniebandagen-Tests beim Material zu achten?

Um Ihren Kniebandagen-Testsieger küren zu können, müssen Sie laut Tests in puncto Material genauer hinsehen. Dabei sollten Sie die Atmungsaktivität, die Bewegungsfreiheit und eine einfache Pflege beachten. Besonders Latex-Allergiker müssen zudem prüfen, dass die Bandage die Haut nicht reizt.

3.1. Wie atmungsaktiv ist die Kniebandage?

An heißen Tagen oder bei sportlicher Aktivität ist es besonders wichtig, dass die Kniebandage über ein luftiges Material verfügt. Besonders gut geeignet sind Materialien wie Nylon, Mesh oder auch Elasthan. Dadurch wird warme Luft von der Haut abgeleitet und kühle Umgebungsluft kann zum Knie gelangen. So geraten Sie weniger schnell ins Schwitzen, was wiederum die Gefahr eines Ausschlags bei regelmäßiger Anwendung verringert. Auch lästigem Juckreiz können Sie mit einer atmungsaktiven Kniebandage vorbeugen.

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3.2. Wie hoch ist die Bewegungsfreiheit trotz Kniebandage?

Die Stützwirkung der Kniebandage sollten Sie nach Art der vorliegenden Beschwerden auswählen. Nach Verletzungen ist eine hohe Stützwirkung nötig, damit Ihr Knie bei einer falschen Bewegung nicht weiter in Mitleidenschaft gezogen wird. Hohe Stützwirkung bedeutet im Zweifelsfall aber eine etwas geringere Beweglichkeit. Lassen Sie sich hier am besten von Ihrem Arzt beraten, welche Modelle infrage kommen.

Handball-Kniebandagen oder solche zum Skifahren und für andere sportliche Aktivitäten sind hingegen darauf ausgelegt, die Kniescheibe zu unterstützen. Diese Modelle haben häufig verstärkte Ränder mit starker Stützwirkung, lassen die Kniescheibe selbst jedoch frei. Durch das Loch in der Mitte ist eine uneingeschränkte Bewegung des Knies möglich.

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3.3. Ist die Kniebandage für Allergiker geeignet?

Allergikerfreundliche Kniebandagen bestehen meist zu 100 % aus Nylon oder Strickstoff. Beide Materialien können keine allergischen Reaktionen hervorrufen. Herkömmliche Kniebandagen enthalten hingegen gerne Latex, da das Material sehr elastisch ist und gleichzeitig eine Kompression ermöglicht. Als Allergiker sollten Sie auf das Material jedoch verzichten, da es ansonsten zu Rötungen, Juckreiz oder auch empfindlicher Haut kommen kann. Auch gegenüber Neopren kann eine allergische Reaktion mit denselben Symptomen auftreten.

Kniebandage im Test: Eine originalverpackte Kniebandage im Test von schräg seitlich auf einer Fließenoberfläche.

Kniebandagen von McDavid und anderen Marken können Sie sowohl rechts als auch links tragen.

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3.4. Ist die Kniebandage waschbar?

Ihr Kniebandagen-Testsieger sollte einfach zu reinigen und zu pflegen sein. Für eine hygienische Anwendung sollte die Bandage nach jeder sportlichen Einheit und an sehr warmen Tagen täglich gewaschen werden. Einige Produkte lassen sich bei 30 °C in der Waschmaschine reinigen, andere dürfen nur per Handwäsche gesäubert werden.

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4. Welche Stützfunktionen sollte eine Kniebandage zur Schmerzlinderung aufweisen?

Qualitativ hochwertige Kniebandagen verfügen über eine eingearbeitete Pelotte, die einen leichten Massageeffekt aufweist und eine zusätzliche Stützfunktion bietet. Die Pelotte gibt der Kniescheibe zusätzlichen Halt und wird neben Verletzungen auch dann empfohlen, wenn Sie in hockende Position gehen müssen.

Am Innen- und Außenknie sollten bei Kniebandagen zum Skifahren zudem Stützstreifen eingearbeitet sein. Diese verstärkten Seitenwände sorgen dafür, dass beim „Wedeln“ weniger Kräfte auf Ihre Gelenke ausgeübt werden und es zu einer Entlastung kommt.

Kniebandage im Test: Eine Packung der Kniebandage steht vor einer hellen Wand auf einem Fließenboden.

Kniebandagen von McDavid sind relativ kurz, es gibt aber auch deutlich längere Produkte. Hier wirkt die Kompression auch auf Oberschenkel und Waden, was vor allem für Läufer praktisch ist.

5. Weitere Fragen und Antworten von Kunden, die nach Kniebandagen-Tests bzw. -Vergleichen suchen

5.1. Wie muss ich die Kniebandage richtig anlegen?

Möchten Sie die Kniebandage richtig anlegen, tun Sie das im Sitzen mit leicht angewinkeltem Knie. Ziehen Sie die Klettverschlüsse und Gurte anfangs locker zu, um die Position der Bandage noch justieren zu können. Ziehen Sie den Stoff stramm, dass keine Falten entstehen.

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5.2. Wurden Kniebandagen von der Stiftung Warentest geprüft?

Das Portal befasst sich zwar mit der Kniegesundheit, bislang liegt aber kein eigenständiger, aktueller Test zu Kniebandagen von der Stiftung Warentest vor. Bei den folgenden Marken finden Sie eine große Auswahl an qualitativ hochwertigen Kniebandagen in verschiedenen Größen:

  • Medi
  • Gymshark
  • Climaqx
  • Bort
  • Bauerfeind
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5.3. Wie viele Stunden am Tag muss ich die Kniebandage tragen?

Leichte Kniebandagen sollten Sie bei körperlicher Aktivität tragen. Wenn Sie tagsüber viel gehen oder stehen, wird die Bandage länger getragen als bei einer überwiegend sitzenden Tätigkeit. Nachts im Liegen muss die Kniebandage in aller Regel nicht getragen werden. Ausnahmen kann es nach Operationen oder bei diversen Erkrankungen geben.

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5.4. Eignen sich Kniebandagen für Übergewichtige?

Bei Übergewicht werden die Gelenke in den Beinen stärker belastet, was zu Schmerzen und stärkerer Abnutzung führen kann. Eine Kniebandage ist hier meist nur eine temporäre Lösung, um bei akuten Beschwerden aktiv zu bleiben. Auf Dauer wird laut Kniebandagen-Tests jedoch eine Gewichtsabnahme empfohlen, um die Knie zu entlasten.

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5.5. Was kostet eine Kniebandage?

Sie können eine Kniebandage günstig kaufen, wenn diese nur selten zum Einsatz kommt und Sie nicht unter Beschwerden leiden. In diesem Fall eignen sich einfache Modelle zwischen 15 und 30 Euro. Kniebandagen mit speziellen Stützen oder vom Arzt verordnete Modelle kosten hingegen zwischen 50 und 90 Euro.

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Im Video vorgestellt: Kniebandage

In diesem YouTube-Video wird die Kniebandage “Knee Support” von Bauerfeind SPORTS KNEE SUPPORT ausführlich getestet und bewertet. Es werden die Hochwertigkeit des Produkts, seine Anpassungsfähigkeit und der unterstützende Effekt beim Volleyballspiel hervorgehoben.