Ofenart: Dauerbrand- oder Zeitbrandöfen
Die Kaminöfen lassen sich in Dauerbrand- und Zeitbrandöfen aufteilen, obwohl manche Modelle sogar beide Funktionen in sich vereinen. Wenn der Kaminofen der permanenten Heizung dienen soll, können Sie mit Pellets oder Kohlebriketts für einen Dauerbrand sorgen, der sozusagen vor sich hin schwelt und ständig Wärme speichert.

Kaminöfen wie von ACCENTE werden Ihnen in verschiedenen Korpusformen und mit unterschiedlichen Verkleidungen angeboten.
Falls Sie jedoch nur an kalten Tagen ein Feuer wünschen, ist ein Zeitbrandofen geeignet. Dieser funktioniert mit Holz und heizt dadurch schneller und effizienter. Zugleich kühlt er schneller wieder aus und das Feuer erlischt, wenn Sie vergessen, Holz nachzulegen.
Material: Speckstein oder Sandstein
Öfen bestehen aus einem Metall und aus wärmespeicherndem Stein. Speckstein und Sandstein kommen besonders häufig zum Einsatz. Letztendlich ist die Wahl eine Frage Ihres persönlichen Geschmacks. Vermutlich möchten Sie, dass der Ofen gut in Ihre Einrichtung passt.
Für die lange Wärmespeicherung ist Speckstein besonders gut geeignet. Dieser ist zugleich deutlich schwerer, was für den Transport relevant ist. Sandstein hingegen überzeugt mit einer warmen Optik und einer weichen Haptik. Selbst, wenn gerade kein Feuer vorhanden ist, erzeugt ein Sandsteinofen eine heimelige, gemütliche Stimmung.
Wärmeleistung: Zwischen 5 – 15 Kilowatt
Die Wärmeleistung beschreibt, wie viele Kilowatt an Energie der Ofen freisetzen kann. Diese Zahl bewegt sich etwa zwischen 5 und 15 Kilowatt. Als Faustregel gilt, dass jeder Quadratmeter Raumfläche etwa 0,1 Kilowatt Heizleistung benötigt.
Das Raumheizvermögen gibt an, bis zu welchem Raumvolumen der Kaminofen heizen kann. Achten Sie daher bei der Wahl des passenden Modells auf diese Angabe, die in Kubikmetern gemacht wird. Auch der Wirkungsgrad, der idealerweise über 80 % liegt, ist relevant.
Sicherheit und Umweltschutz: Feuerhandfeste Handschuhe
Die Sicherheit geht immer vor – dies gilt insbesondere dann, wenn Feuer im Spiel ist. Wählen Sie daher einen Kaminofen mit entsprechenden Installationen und bedienen Sie den Ofen nur mit feuersicheren Handschuhen sowie dem entsprechenden Besteck.
Beachten Sie auch, dass in Deutschland strenge Vorgaben zum Umweltschutz herrschen. So müssen Kaminöfen seit 2015 die Regeln der Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsvorgaben erfüllen. Die folgenden Grenzwerte darf Ihr Ofen nicht überschreiten:
- 0,125 g/m³ Kohlenmonoxid
- 0,04 g/m³ Feinstaub
Zusatzfunktionen: Aschekasten, Sichtfenster oder Backfach
Manche Öfen zeichnen sich durch ihre besonderen Eigenschaften aus. Sie haben zum Beispiel einen Aschekasten, der die Wartung erleichtert, oder ein Sichtfenster zur Kontrolle des Feuers. Öfen mit Teefach und Backfach sind besonders beliebt. Außerdem ist es möglich, mit dem Kaminofen Wasser zu erwärmen. Wählen Sie dafür einen sogenannten wasserführenden Kaminofen.