
Kamillentee, wie hier von WESTMINSTER beispielsweise, erhalten Sie im praktischen Teebeutel. Alternativ können Sie auch auf lose Tees ausweichen.
Der Kamillentee gehört zu der Kategorie Tee, die eine heilsame Wirkung besitzt und für die verschiedensten Anwendungsgebiete eingesetzt werden kann. So kann Kamillentee bei einer Blasenentzündung helfen oder gegen Husten wirken. Auch in der Stillzeit ist Kamillentee erlaubt.
Interessieren Sie sich für die Wirkung von Kamillentee und möchten Ihr Teesortiment zu Hause erweitern, dann finden Sie unserer Kaufberatung hier auf WELT.de alles, was Sie über Kamillentee wissen müssen.
Dabei sind vor allem diese Kaufkriterien wichtige Merkmale, die einen günstigen Kamillentee von dem besten Kamillentee unterscheiden:
- Zubereitung: Wie lange muss der Kamillentee ziehen? Kommt die Verpackung ohne zusätzliches Plastik aus?
- Inhaltsstoffe: Ist der Kamillentee in Bio-Qualität? Enthält er weitere Aromen?
- Wirkung: Für welche Anwendungsgebiete ist Kamillentee grundsätzlich geeignet?
- Herkunft: Welches Hauptherkunftsgebiet weist der jeweilige Kamillentee auf?
Nachstehend klären wir die soeben genannten Fragen und gehen genauer auf die einzelnen Aspekte für Kamillentee ein.
3.1. Zubereitung
Da sich die wertvollen Wirkstoffe hauptsächlich in den Blüten der Kamille befinden, sollten Sie für die Zubereitung von Kamillentee ausschließlich getrocknete Kamillenblüten verwenden. Rund zwei bis drei Teelöffel sind für eine Tasse Kamillentee (250 ml) in der Regel völlig ausreichend.
Übergießen Sie die getrockneten Kamillenblüten mit heißem Wasser und lassen Sie den Aufguss für circa fünf bis zehn Minuten ziehen.
Tipp: Möchten Sie den Tee trinken, sollte eine Ziehzeit von zehn Minuten keinesfalls überschritten werden, da der Kamillentee sonst schwer zu verdauen ist. Planen Sie den Kamillentee bei einer Mandelentzündung zum Gurgeln einzusetzen, können Sie die Ziehzeit allerdings deutlich verlängern, um die Wirkstoffkonzentration zu erhöhen.
3.2. Inhaltsstoffe
Woraus setzt sich Kamillentee zusammen?
Hergestellt wird Kamillentee aus den gelben Blüten der Kamille. Schon bei den alten Ägyptern wurde die Pflanze, aufgrund ihrer heilenden Eigenschaften, als Blume des dortigen Sonnengottes verehrt.
Die wertvollen Inhaltsstoffe der Kamille sind essenziell für die heilende Wirkung. So enthalten die einzelnen Blüten unter anderem ätherische Öle sowie Flavonoide.
Teilweise werden Kamillentees vereinzelt mit Zusatzstoffen angereichert. Dazu zählen zum Beispiel Geschmacksverstärker, künstliche Aromen, Konservierungsstoffe oder auch künstliche Farbstoffe.
Tatsächlich können diese Zusätze die heilenden Eigenschaften der Kamille reduzieren, sodass Sie beim Kauf auf eine hochwertige Qualität ohne jegliche Zusatzstoffe achten sollten.
Hinweis: Im Gegensatz zu grünem oder schwarzem Tee enthält Kamillentee kein Koffein. Dadurch ist Kamillentee auch für Babys geeignet. Für Katzen empfiehlt sich Kamillentee dagegen nicht. Die Teesorte kann von den Vierbeinern nur schwer verarbeitet werden und schlimmstenfalls zu Magen-Darm-Beschwerden sowie Erbrechen führen. Das Trinken von Kamillentee ist für Hunde jedoch ungefährlich.

Aufgrund der Inhaltsstoffe der Kamille wird auch Kamillentee von WESTMINSTER und anderen Herstellern eine schmerzlindernde Wirkung nachgesagt.
3.3. Wirkung
Nicht nur als Genussmittel ist Kamillentee beliebt. Aufgrund seiner krampflösenden sowie entspannenden Wirkung kommt er auch als Heilmittel infrage. Für welche Anwendungsgebiete sich Kamillentee besonders gut eignet, haben wir Ihnen hier zusammengefasst:
| Anwendungsgebiete | Wissenswertes |
| Menstruationsschmerzen | - lindert Krämpfe während der Menstruation
- besitzt generell krampflösende Eigenschaften
- verantwortlich sind dafür die ätherischen Öle
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| Diabetes | - senkt den Blutzuckerspiegel bei Diabetikern
- lässt den Antioxidantienspiegel im Blut steigen
- sollte allerdings nur ein zusätzliches Hilfsmittel sein
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| Osteoporose | - regt die Aktivität von Osteoblasten an
- besitzt eine anti-östrogene Wirkung
- erhöht die Knochendichte
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| Entzündungen | - reduziert Entzündungen
- dafür sollte der Kamillentee als Kur getrunken werden
- auch bei Zahnfleischentzündungen einsetzbar
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| Stress | - weist beruhigende Eigenschaften auf
- wirkt entspannend und schlaffördernd
- hilft bei Störungen des zentralen Nervensystems
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Fazit: Kamillentee ist entzündungshemmend und kann für die unterschiedlichsten Bereiche zum Einsatz kommen. So ist Kamillentee auch nach dem Zahnziehen ein beliebtes Heilmittel. Gleichzeitig besitzt die Teesorte eine Reihe von weiteren positiven Eigenschaften, welche Ihrer Gesundheit zugutekommen.

Für den optimalen Teegenuss müssen Sie auf die empfohlene Ziehzeit achten. Beim Kamillentee von WESTMINSTER bewegt sich diese zwischen fünf bis acht Minuten.
3.4. Herkunft
Nicht selten stammt herkömmlicher Kamillentee aus Argentinien, Ägypten oder auch Südosteuropa. Diese Herkunftsländer sind gerade bei günstigen Produkten nicht unüblich. Zwar ist ein Kamillentee aus diesen Ländern in der Regel vergleichsweise preiswert, allerdings raten wir von WELT.de davon ab.
Denn: In diesen Anbaugebieten wird die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln wenig bis gar nicht kontrolliert bzw. ist nicht kontrollierbar. Dies führt dazu, dass Kamillentee aus den genannten Ländern im Allgemeinen eine schlechtere Qualität besitzt.
Tipp: Gehen Sie auf Nummer sicher und entscheiden Sie sich für einen Kamillentee aus Deutschland. Zusätzlich empfehlen wir Ihnen zu einem Bio-Kamillentee zu greifen, um eine Belastung mit Pestiziden zu vermeiden.

Der beste Kamillenblütentee kommt ohne zusätzliche Aromen aus.