Ratgeberübersicht
  1. Welche Arten von Holzfeuchtigkeitsmessgeräten haben Sie zur Auswahl?
  2. Welchen Messbereich decken die besten Holzfeuchtigkeitsmessgeräte ab?
  3. Holzfeuchtigkeitsmessgeräte im Test: Welche Genauigkeit benötigt das Gerät für Ihre geplante Anwendung?
  4. Mit welcher Stromversorgung sind die Holzfeuchtigkeitsmesser ausgestattet?
  5. Warum sorgt eine Hold-Funktion bei Ihrem Holzfeuchtigkeitsmessgerät für Testsieger-Qualität?
  6. Welche Vor- und Nachteile bietet Ihnen eine automatische Abschaltung des Geräts?
  7. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Holzfeuchtigkeitsmessgeräte-Tests bzw. -Vergleichen suchen
  • Sie haben die Wahl zwischen einem Holzfeuchtigkeitsmessgerät zum Auflegen und zum Einschlagen. Ausschließlich Modelle zum Auflegen beschädigen das Werkstück nicht.
  • Achten Sie auf einen breiten Messbereich, damit Sie das Gerät flexibel für Brennholz und andere Werkstücke nutzen sowie benötigte Lagerdauern ermitteln können. Brennholz benötigt eine Feuchtigkeit zwischen 10 und 25 %. Andere Werkstücke benötigen niedrigere Feuchtigkeitsbereiche.
  • Überprüfen Sie die Stromversorgung und den Lieferumfang, sodass Sie die passenden Batterien zu Hause haben und direkt mit der Messung loslegen können. Viele Modelle werden mit Standardbatterien betrieben.
Holzfeuchtigkeitsmessgeräte im Test: Schwarzes Modell steckt im Holz.

Sowohl zum Verbrennen als auch zur Verarbeitung benötigt Holz eine bestimmte Feuchtigkeit. Die Feuchtigkeit im Holz selbst ändert sich ständig und wird von den Umwelteinflüssen beeinflusst. Daher sollten Sie die Feuchtigkeit mehrfach messen und insbesondere kurz vor der Verarbeitung erneut mit einem speziellen Holzfeuchtigkeitsmessgerät überprüfen.

In unserer folgenden Kaufberatung 2025 gehen wir näher auf den benötigten Messbereich und die benötigte Genauigkeit für verschiedene Anwendungen ein. Zudem erklären wir Ihnen näher, wieso Modelle mit Hold-Funktion und einer automatischen Abschaltung beim Messen besonders praktisch sind.

1. Welche Arten von Holzfeuchtigkeitsmessgeräten haben Sie zur Auswahl?

Sie haben die Wahl zwischen Holzfeuchtemessgeräten zum Einschlagen und Auflegen. Modelle zum Auflegen werden auch als kapazitives Holzfeuchtemessgerät bezeichnet. In der folgenden Tabelle haben wir von WELT.de Ihnen die wesentlichen Merkmale der beiden Optionen zusammengefasst:

Kategorie Merkmale
Holzfeuchtemessgerät zum Einschlagen
  • verfügen über ein oder zwei Spitzen
  • Messung erfolgt direkt am Holz
  • optimal als Holzfeuchtemessgerät am Brennholz oder im Wald
  • gut geeignet für dickere Holzstücke
Holzfeuchtemessgerät zum Auflegen
  • verfügt über einen speziellen Sensor zur Messung außerhalb des Holzes
  • die Messung beginnt mit dem Auflegen oder kurz zuvor mit etwas Abstand
  • beschädigen das Holz nicht

Ein Holzfeuchtemessgerät zum Einschlagen eignet sich optimal in Einsatzbereichen mit dicken Holzstücken und wenn kleine Löcher im Holz nicht stören. Dies ist bei unbearbeiteten Holzstämmen oder Brennholz der Fall.

Ihr Holzfeuchtemessgerät für den Möbelbau oder bei anderen empfindlichen Anwendungen sollte hingegen zum Auflegen sein. Insbesondere an sichtbaren Stellen führen selbst kleine Löcher zu Problemen und Unebenheiten beim späteren Anstrich.

2. Welchen Messbereich decken die besten Holzfeuchtigkeitsmessgeräte ab?

Ein Mann testet ein Holzfeuchtigkeitsmessgerät an der Hauswand.

Ein breiter Messbereich ermöglicht Ihnen einen flexiblen Einsatz des Messgerätes.

Überprüfen Sie immer den angegebenen Messbereich, wenn Sie ein Holzfeuchtigkeitsmessgerät kaufen möchten. Hochwertige Holzfeuchtemessgeräte decken Werte zwischen 0 und 100 % ab. Bei einigen Modellen liegt der Messbereich jedoch nur zwischen 6 bis 60 % oder 6 bis 42 %.

Es ist möglich, dass die Holzfeuchte eines lebendigen Baums über 100 % liegt. Nach dem Fällen nimmt die Feuchtigkeit im Holz recht zügig ab. Bei einer Freiluft-Trocknung sinkt die Feuchtigkeit im Holz auf bis zu ungefähr 10 %.

Für eine niedrigere Feuchtigkeit benötigen Sie ein spezielles Trocknungsverfahren. Die Feuchtigkeit im Holz verändert sich zudem je nach Standort. In trockenen Gegenden gibt es Feuchtigkeit ab. Bei viel Nässe hingegen nimmt es die Feuchtigkeit auf und quillt auf.

Ihr Brennholz-Feuchtigkeitsmesser muss zwingend den Bereich zwischen 10 % und 25 % abdecken, da dies der optimale Feuchtigkeitsgehalt von Brennholz ist. Zu feuchtes Brennholz benötigt mehr Energie zum Anzünden und birgt das Risiko eines Kaminbrandes. Zu trockenes Holz hingegen verbrennt schneller, Sie müssen es häufiger nachlegen und es kann bei kleinen Holzstücken zu einer pulsierenden Verbrennung kommen.

Das Holzfeuchtemessgerät für Tischler und Heimwerker benötigt Messbereiche zwischen 6 bis 25 %. Zur Verwendung von Bauholz im Freien benötigen Sie Holzbretter mit einem Feuchtigkeitsgehalt zwischen 16 und 25 %. In Innenräumen benötigt Ihr Bauholz hingegen eher einen Gehalt von 6 bis maximal 15 %.

Holzfeuchtigkeitsmessgeräte-Test: ein schwarzes Modell von Einhell inklusive Knopfbatterien in einer Kunststoffverpackung mit hellblauer Papierbasis und Preisetikett steht auf einem hellen Boden.

Bei diesem Holzfeuchtigkeitsmesser von Einhell handelt es sich um ein handliches Gerät mit Handschlaufe, welches sich einfach anwenden lässt.

Höhere Messbereiche sind für Sie von Vorteil, um herauszufinden, wie lange Sie noch warten sollten, bis Sie das Holz verwenden können. Da sich das Holz beim Trocknen zusammenzieht, sollten Sie es nicht bereits in feuchtem Zustand verarbeiten. Dies führt zur Entstehung von Rissen, wie diverse Holzfeuchtigkeitsmessgeräte-Tests zeigen.

Hinweis: Messbereiche zwischen 0 und 25 % geben Ihnen Aufschluss über die Verwendbarkeit des Holzes. Durch höhere Messbereiche können Sie lediglich ermitteln, wie lange Sie das Holz noch trocknen lassen müssen.

3. Holzfeuchtigkeitsmessgeräte im Test: Welche Genauigkeit benötigt das Gerät für Ihre geplante Anwendung?

Eine Person testet ein Holzfeuchtigkeitsmessgerät an einem Brennholzscheit.

Zur Anwendung an Brennholz genügt Ihnen eine etwas geringere Genauigkeit.

Die Genauigkeit der verschiedenen Feuchtigkeitsmesser variiert zwischen 0,1 und 2 %. Wie genau Ihre Messung sein muss, hängt vom Einsatzbereich des Holzes ab.

Bei einem Brennholz-Feuchtigkeitsmesser genügt Ihnen in der Regel eine Genauigkeit von ungefähr 2 %, da hier die Feuchtigkeitsspanne zur Einsatzbereitschaft des Brennholzes ebenfalls recht breit ist. Hölzer fürs Freie sind zusätzlich auch in Zukunft unterschiedlichen Wetterbedingungen ausgesetzt, wodurch hier ebenfalls eine Genauigkeit von 2 % genügt.

Für einen präzisen Feuchtigkeitsbereich benötigen Sie hingegen eine hohe Holzfeuchtemessgerät-Genauigkeit. Beispielsweise bei Holz für Wohnräume und Möbel sollte die Feuchtigkeit lediglich zwischen 7 und 10 % betragen.

Hier wäre demnach eine Abweichung von 2 % weniger vorteilhaft. Zieht sich das Holz nachträglich zusammen, passt Ihr Boden nicht mehr oder Ihre Möbel bekommen Risse.

Auch im Möbelbau mit mehreren Holzbrettern benötigen Sie eine hohe Holzfeuchtemessgerät-Genauigkeit. Die einzelnen Holzbretter müssen vor dem Zuschneiden und Verarbeiten dieselbe Holzfeuchtigkeit aufweisen, damit das fertige Möbelstück gerade steht.

Zieht sich ein Holzteil zusammen und das andere dehnt sich aus, wird Ihr gesamtes Konstrukt wacklig und instabil. Für Holz, das Sie später in Innenräumen verwenden, sollte die Genauigkeit des Holzfeuchtemessers bei 0,1 % liegen.

4. Mit welcher Stromversorgung sind die Holzfeuchtigkeitsmesser ausgestattet?

Die verschiedenen Modelle werden üblicherweise mit Batterien betrieben. Mit einem Akku betriebene Holzfeuchtigkeitsmessgeräte sind im Vergleich eher selten. Zur Wahl stehen Ihnen Modelle mit den Batterietypen AAA, AA, LR44 und 9-V-Block.

In der folgenden Tabelle haben wir von WELT.de Ihnen die wesentlichen Unterschiede zwischen den verschiedenen Typen zusammengefasst:

Typ Merkmale
AAA-Batterie
  • erhältlich in den Ausführungen Alkaline, Lithium und Zink
  • Standardbatterie, fast in jedem Haushalt vorzufinden
  • Spannung von 1,5 V
  • sehr klein und platzsparend
AA-Batterie
  • erhältlich in den Ausführungen Alkaline, Lithium und Zink
  • Standardbatterie, fast in jedem Haushalt vorzufinden
  • Spannung von 1,5 V
  • recht klein
LR44-Batterie
  • erhältlich in der Ausführung Alkaline
  • Knopfbatterie
  • Spannung von 1,5 V
  • besonders klein und platzsparend
9-V-Block
  • erhältlich in den Ausführungen Alkaline, Lithium und Zink
  • Spannung von 9 V

Der Betrieb mit AAA- oder AA-Batterien bietet Ihnen mehr Flexibilität. Geht Ihre Batterie leer, finden Sie fast immer Ersatz zu Hause.

Zur Not können Sie übergangsweise die Batterien Ihrer Fernbedienung oder ähnlichem entwenden. Zusätzlich erhalten Sie diese Standardbatterien in jedem Supermarkt.

Auch der 9-V-Block zählt noch zu den Standardbatterien, allerdings findet sich dieses Modell nicht in jedem Haushalt wieder. Er ist etwas größer als gängige Batterien. Dieser Batterietyp bietet Ihnen mit 9 V mehr Spannung als die anderen Batterien und eignet sich daher für etwas leistungsstärkere Modelle.

Bei der LR44-Batterie handelt es sich um eine Spezialbatterie. Sie ist besonders klein und platzsparend und liefert dennoch eine Leistung von 1,5 V.

Holzfeuchtigkeitsmessgeräte im Test: ein schwarzes Gerät der Marke liegt in seiner Kunststoffverpackung mit hellblauer Papierbasis und Preisetikett inklusive Batterien auf einem Stapel Garten-Zeitschriften.

Dieser Holzfeuchtigkeitsmesser von Einhell wird mit den notwendigen Batterien geliefert und kann damit sofort in Betrieb genommen werden.

Sie eignet sich hervorragend für handliche Holzfeuchtigkeitsmessgeräte für Holz und Stein. Sie erhalten die Batterien allerdings nicht in jedem Supermarkt und müssen Sie oftmals extra bestellen.

In der folgenden Tabelle haben wir von WELT.de Ihnen wesentliche Vor- und Nachteile vom Batteriebetrieb allgemein zusammengefasst:

    Vorteile
  • flexibler Einsatz
  • keine Ortsbindung
  • schneller Austausch der Batterien
  • durch den Batteriebetrieb sind die Holzfeuchtigkeitsmessgeräte recht günstig
    Nachteile
  • Batterien stellen Müll dar
  • weniger umweltfreundlich

5. Warum sorgt eine Hold-Funktion bei Ihrem Holzfeuchtigkeitsmessgerät für Testsieger-Qualität?

Holzfeuchtigkeitsmessgeräte im Test: Ein Mann verwendet das Gerät an der Hausfassade.

Durch die Hold-Funktion können Sie Ihre Messergebnisse Ihrem Kunden oder Anleiter vorzeigen.

Eine Hold-Funktion ist für Sie insbesondere zur Messung schwer zugänglicher Stellen von Vorteil. Bei Modellen ohne Hold-Funktion müssen Sie während des Messens auf das Display schauen. Hier zeigt Ihnen das Holzfeuchtemessgerät alle Werte der Messung an, allerdings verschwinden die Ergebnisse nach kurzer Zeit wieder.

Mit der Hold-Funktion halten Sie die Werte auf Ihrem Display fest und können sie auch noch nach dem Entfernen des Gerätes ablesen. Schalten Sie Ihr Gerät zuerst ein und wählen Sie den entsprechenden Modus aus. Wählen Sie zuerst die entsprechende Baustoffart und stellen Sie anschließend die Einheiten der Anzeige aus.

Platzieren Sie Ihr Holzfeuchtemessgerät zum Auflegen oder Einschlagen an der entsprechenden Messstelle und schon erhalten Sie die Ergebnisse. An einer schlecht sichtbaren Stelle können Sie die Ergebnisse unter Umständen nicht sehen.

Hier hilft Ihnen die Hold-Funktion, die das Display mit nur einem Knopfdruck einfriert. Nach dem Entfernen können Sie die Ergebnisse problemlos ablesen.

Tipp: Nicht nur für schwer erreichbare Stellen ist die Hold-Funktion von Vorteil. Sie ermöglicht Ihnen ebenfalls ein einfacheres Dokumentieren und Vorzeigen der Messwerte.

6. Welche Vor- und Nachteile bietet Ihnen eine automatische Abschaltung des Geräts?

Angezeigte Messwerte

Das Display zeigt Ihnen groß die Feuchtigkeit des Bauteils in Prozent. Zusätzlich erhalten Sie die Informationen des aktuell ausgewählten Betriebsmodus, den Sie immer entsprechend dem Material auswählen. Zuletzt befinden sich auf dem Display die Temperatur und eine Skala zur Einteilung der Feuchtigkeit.

Die meisten Holzfeuchtigkeitsmessgeräte für Holz und Baumaterialien schalten sich nach einiger Zeit von alleine ab. Nach jeder Aktion misst das Gerät die Zeit. Bei zu langer Nicht-Benutzung schaltet sich das Gerät aus.

Hierdurch ist das Gerät stromsparend und die Batterien halten länger. Ein geringerer Batterienverbrauch spart Ihnen den Aufwand des regelmäßigen Nachkaufens sowie Kosten. Auch wird die Umwelt durch die Funktion geschont.

Achten Sie jedoch darauf, dass sich das Gerät nicht zu zügig abschaltet. Insbesondere an schwer zugänglichen Stellen benötigen Sie etwas Zeit zum Platzieren und Entfernen des Geräts. Eine automatische Abschaltung in der Zwischenzeit wäre ärgerlich.

Üblicherweise müssen Sie nach jedem Einschalten des Geräts die Holzart und die Anzeige neu einstellen. Auch sollte die Abschaltzeit lange genug sein, sodass Sie in der Lage sind, alle Ergebnisse zu dokumentieren.

Person testet ein Holzfeuchtigkeitsmessgerät an Holzscheiten.

Über eine Speicherfunktion verfügt das Holzfeuchtigkeitsmessgerät üblicherweise nicht. Beim Abschalten müssen Sie die Messung wiederholen.

7. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Holzfeuchtigkeitsmessgeräte-Tests bzw. -Vergleichen suchen

Im folgenden Kapitel gehen wir näher auf viele Kundenfragen zum Thema Holzfeuchtigkeitsmessgerät ein.

7.1. Worin unterscheiden sich Bau- und Holzfeuchtemessgeräte?

Ob sich das Holzfeuchtemessgerät ausschließlich für Holz oder auch für Baumaterialien eignet, hängt wesentlich von den Einstelloptionen ab. Achten Sie darauf, dass Sie bei Ihrem ausgewählten Holzfeuchtemessgerät zwischen Hartholz und Weichholz auswählen können. Die beiden Holzarten haben eine unterschiedliche Dichte und benötigen daher verschiedene Voraussetzungen bei der Messung.

Baumaterialien weisen ebenfalls eine spezifische Dichte auf, weshalb eine separate Einstellung erforderlich ist. Ein für Holz eingestelltes Gerät sorgt bei der Anwendung auf Baumaterialien für falsche Ergebnisse.

Im Test: ein Holzfeuchtigkeitsmessgerät in Schwarz der Marke Einhell in einer Kunststoffverpackung mit hellblauer Papierbasis, inklusive Batterien, befindet sich auf einer Gartenwerkzeugtasche auf Kunstrasen.

Wir sehen hier einen 3-in-1-Holzfeuchtigkeitsmesser von Einhell. Das Gerät kann die Feuchtigkeit bei Holz, Karton oder Baumaterialien messen und auf dem Display anzeigen.

Der Aufbau der Geräte an sich ist gleich, Sie erkennen den Unterschied lediglich an den Funktionen und Herstellerinformationen. Viele Holzfeuchtemessgeräte für Profis eignen sich zur Anwendung auf Holz und Baumaterialien und ermöglichen so einen flexiblen Einsatz.

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7.2. Sind alle Holzfeuchtigkeitsmessgeräte robust und wasserdicht?

Stiftung Warentest hat aktuell noch keinen Test zum Thema Holzfeuchtigkeitsmessgerät durchgeführt und veröffentlicht. Wie diverse andere Holzfeuchtigkeitsmessgeräte-Tests jedoch zeigen, sind die Geräte nicht vollständig wasserdicht. Das heißt, Sie sollten sie nicht in eine Pfütze oder in ein anderes Becken tauchen.

Sie verfügen jedoch über einen robusten Rahmen, der das Gerät schützt. Die Batterien verfügen über eine Abdeckung, wodurch eine Anwendung im Freien bei Regen keine Probleme darstellt. Dies ist auch wichtig, da Sie Ihr Holz häufig zur regnerischen Herbstzeit machen.

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7.3. Wie häufig müssen Sie Ihr Holzfeuchtemessgerät kalibrieren und warten?

Eichen und kalibrieren sind zwei unterschiedliche Dinge. Oftmals sind Holzfeuchtemessgeräte nicht geeicht. Das Eichen muss von einer speziellen staatlichen Behörde durchgeführt werden. Dies ist üblicherweise lediglich bei Messgeräten zur Normbestimmung der Fall.

Dem gegenüber müssen Sie Ihr Holzfeuchtemessgerät regelmäßig kalibrieren. Bei diesem Verfahren werden durch eine Standardmessung Messunterschiede festgestellt und behoben. Das Kalibrieren können Sie bequem selbstständig durchführen.

Bei Modellen zum Einstecken verwenden Sie hierfür einfach die Kalibriertafel im Deckel nach dem Einschalten des Gerätes. Kalibrieren Sie Ihr Gerät bei jedem Einschalten.

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7.4. Welche Hersteller und Marken bieten die verschiedenen Arten von Holzfeuchtigkeitsmessgeräten?

Sie erhalten die Holzfeuchtemessgeräte zur zerstörungsfreien Anwendung als auch zum Einschlagen. In den weiteren Eigenschaften unterscheiden sich die beiden Modelle nicht wesentlich. Ein kapazitives Holzfeuchtemessgerät ermöglicht Ihnen somit einen besonders flexiblen Einsatz, da es das Werkstück nicht beschädigt.

Holzfeuchtigkeitsmessgeräte im Test: Holzstück mit 13 % Feuchtigkeit.

Heben Sie das Holzfeuchtigkeitsmessgerät an Ihr Werkstück, um den Messvorgang zu beginnen.

Folgende sind einige bekannte Hersteller und Marken der verschiedenen Modelle:

  • PeakTech
  • Preciva
  • Brennstuhl
  • Bosch
  • STIHL
  • Einhell
  • Trotec
  • Mercurate
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7.5. Welche Informationen und weiteren Funktionen bietet Ihnen das Holzfeuchtemessgerät?

Neben dem Wert der Feuchtigkeit bietet Ihnen das Display weitere Informationen. Es zeigt Ihnen an, welche Holzart Sie aktuell ausgewählt haben.

Zusätzlich zeigen Ihnen viele Modelle die Temperatur des Bauteils wahlweise in Grad Celsius oder Fahrenheit an. Bei manchen Modellen erfolgt bereits eine grobe Einteilung der Messwerte in gut mittel und schlecht.

Zu den Bestandteilen vieler Holzfeuchtigkeitsmessgeräte gehören Abdeckungen für den Sensor und Deckel zum Schutz des Gerätes. Einige Modelle ermöglichen durch eine integrierte Taschenlampe ein einfacheres Platzieren bei schlechten Lichtverhältnissen.

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