Was ist die empfohlene Serviertemperatur für den Nonino Grappa Riserva Cuvée?
Der Nonino Grappa Riserva Cuvée wird am besten als Digestif bei Zimmertemperatur serviert. So können sich seine Aromen optimal entfalten.Welche Allergene sind im Nonino Grappa Riserva Cuvée enthalten?
Der Nonino Grappa Riserva Cuvée enthält Sulfite, Milch und Eier. Personen mit entsprechenden Allergien sollten dies beachten.Wie lange ist der Nonino Grappa Riserva Cuvée gereift?
Der Nonino Grappa Riserva Cuvée ist fünf Jahre lang gereift. Diese lange Reifezeit trägt zur Entwicklung seines komplexen Aromas und Geschmacks bei.Wie sollte der Nonino Grappa Riserva Cuvée gelagert werden?
Nach dem Öffnen sollte der Nonino Grappa Riserva Cuvée kühl und trocken gelagert und vor Sonneneinstrahlung geschützt werden. Diese Lagerbedingungen helfen, die Qualität des Grappas zu bewahren.Wie viel Alkoholgehalt hat der Nonino Grappa Riserva Cuvée?
Der Nonino Grappa Riserva Cuvée hat einen Alkoholgehalt von 43 Prozent. Dies verleiht dem Grappa seine Stärke und Intensität.
Ratgeberübersicht
- Wie erkenne ich gute Grappas?
- Welche Grappa passt zu mir?
- Welche Grappas sind laut Tests am besten?
- Was kosten Grappas?
Die italienische Spirituose aus Trester war früher vor allem gut als Verwertung der Reste der Weinherstellung. Mittlerweile ist Grappa aber ein beliebter Digestif, für den teilweise erlesene Rebsorten wie Moscato, Picolit Cru oder Chardonnay verwendet werden. Wie gut ein Grappa ist, hängt von den Rohstoffen, der Brenn- und Lagerdauer ab.
Achtung: Bitte beachten Sie, dass eine Abgabe an Personen unter 18 Jahren nicht erlaubt ist.
Wie erkenne ich gute Grappas?
Die verschiedenen Grappas auf dem Markt unterscheiden sich vor allem in ihrer Farbe. Aber Vorsicht: Bei vielen Bränden sind Farbstoffe zugesetzt. Auch das Alter und die verwendete Fass-Art bei der Lagerung können Hinweise auf den Geschmack geben:
- Herkunftsland: Die Bezeichnung Grappa dürfen nur Tresterbrände aus Italien oder der italienischen Schweiz tragen. Der Name ist ähnlich wie bei Champagner regional beschränkt.
- Aroma und Geschmack: Das Aroma wird vor allem von der Fass-Art, den verwendeten Trauben und der Lagerungsdauer bestimmt.
- Alkoholgehalt: Mindestens 37,5 bis maximal 60 Volumenprozent.
- Farbe: Nach dem Brennen ist Grappa immer transparent. Farben zwischen Bernstein und Rotbraun entstehen erst durch die Lagerung im Holzfass.
- Fass-Art: Durch die Reife im Fass wird Grappa weicher und harmonischer. Eichenfässer verleihen ihm eine markante Würze von Vanille, Kirschfässer verleihen ihm Süße und Kastanienholz sorgt für eine besonders dunkle Färbung.

Wie wir hier sehen, hat der Di-Alfino-Grappa-della-Toscana (zweiter von links) einen typischen Alkoholgehalt von 40 %.
Welche Grappa passt zu mir?
Entscheidend ist beim Grappa die Reifezeit. Anhand der Reifezeit unterscheiden Kenner in jungen Grappa, Vecchia und Stravecchia oder Riserva. Je länger der Grappa reift, desto milder wird der Alkohol und desto deutlicher können sich feine Aromen herausbilden.
Grappa wird immer beliebter
Lange Zeit als billiger Schnaps für Bauern verkannt, gehört Grappa mittlerweile zu den beliebtesten Bränden überhaupt – ein Geheimtipp unter Kennern.
Junger Grappa für Cocktails, Longdrinks und in der Küche
Junger Grappa reift bis zu 6 Monate in Fässern aus Glas oder Stahl. Er ist daher klar und eher dezent im Geschmack. Damit eignet er sich gut für Cocktails. In Kreationen wie dem Grappatto, dem Grapemint oder dem Sunset over Rome ergänzt er sich wunderbar mit den fruchtig-spritzigen Säften und anderen Bränden.
Pur genießen Sie den jungen Grappa am besten leicht gekühlt bei etwa 10 Grad aus einem tulpenförmigen Glas. Zum Kochen verwenden Sie ebenfalls am besten einen jungen Grappa. Die vielfältigen Aromen lange gereifter Brände verlieren sich in stark gewürzten Soßen oder Süßspeisen sowieso.
- Vorteile
- Junger Grappa ist vergleichsweise günstig
- Klare Aromen
- Ideal zum Mischen und Kochen
- Nachteile
- Teilweise etwas scharf
- Enthält oft Farbstoffe
- Keine komplexen Holzaromen
Grappa Vecchia oder Invecchiata für Einsteiger und Grappa-Entdecker
Grappas mit der Bezeichnung Vecchia oder Invecchiata sind mindestens ein Jahr lang in Fässern aus Holz gereift. Durch die Wechselwirkungen mit dem Holz reifen nicht nur die Aromen. Der Grappa erhält auch seine charakteristische goldgelbe Farbe. Besonders verbreitet ist die Lagerung in Barriques. Die Fässer aus Eichenholz bringen vor allem Noten von Vanille, Mandel und Schokolade ein.
- Vorteile
- Guter Grappa zum günstigen Preis
- Charakteristische Aromen gut ausgeprägt
- Ideal für Espresso mit Grappa, sogenannten Caffé corretto
- Nachteile
- Hersteller verwenden Bezeichnungen nicht einheitlich
- Färbung ist mit Farbstoffen verfälscht
- Große Unterschiede in der Qualität
Grappa Stravecchia oder Riserva als Digestif für Kenner und Genießer
Die Bezeichnungen Stravecchia oder Riserva zieren nur besonders lange gelagerte und gereifte Grappas. Sie gelten daher auch als Qualitätsmerkmal. Die meisten Brennereien lassen die Brände zuerst ein bis zwei Jahre in den typischen Barriques aus Eichenholz lagern. Anschließend reifen sie in Fässern aus anderem Holz oder gebrauchten Fässern von Wodka, Rum oder Sherry weiter. Dadurch entsteht eine besondere Vielzahl an Aromen. Diese genießen Sie am besten pur und nur leicht gekühlt.
- Vorteile
- Besonders intensive Aromen
- Komplexe Komposition mit vielen unterschiedlichen Noten
- Premium-Produkt auf ganzer Linie
- Nachteile
- Grappa Stravecchia ist vergleichsweise teuer
- Eignen sich nur zum puren Genuss
- Starkes Aroma mag nicht jeder
Welche Grappas sind laut Tests am besten?

An dieser Stelle erfahren wir, dass es sich bei diesem Di-Alfino-Grappa-della-Toscana und einen eher fruchtig-milden Grappa handelt.
Bisher haben weder Stiftung Warentest noch ÖKO-TEST Grappa oder andere Spirituosen wie Eierlikör, Tequila oder Ouzo getestet. Sie beschränken sich auf weiter verbreitete Getränke wie Bier oder Wein. Das auf Essen, Trinken und Genuss spezialisierte Magazin Falstaff führte jedoch im Mai 2013 eine Verkostung mit 8 verschiedenen Grappas durch.
Grappas im Test bei Falstaff
Das Magazin Falstaff verlieh zuletzt 2019 die Falstaff Grappa Trophy 2019. Die Tester untersuchten insgesamt 60 Grappas in 3 Kategorien: “Klar”, “Fassreifung bis zu 5 Jahren” und “Fassreifung über 5 Jahren”.
Nicht dabei im Grappa Test waren die Marken Cellini, Nardini und Bonaventura Maschio mit dem Grappa 903. Die meisten Punkte erhielt der Grappa Cru Monovitigno Picolit des Herstellers Nonino in Friaul aus der Rebsorte Picolit Cru.
Mit einer Reifedauer von 6 bis 12 Monaten in Edelstahl entwickelt er ein Aroma nach Honig, Feigen und Quitten. Auch überzeugend fanden die Tester den Grappa Riserva Paolo Berta von Paolo Berta in Piemont. Durch eine Reifedauer von 20 Jahren im Holzfass erhält er einen Geschmack nach Obst, Tabak, Kakao und Vanille.
Grappa richtig trinken
In Italien, dem Heimatland des Grappas, trinken Einheimische den Grappa häufig pur zu Kaffee oder als Digestif nach einer Mahlzeit. Als Glas sollten Sie ein Grappakelch wählen und den Grappa bei Zimmertemperatur einfüllen.
Was kosten Grappas?
Die Gourmets von Falstaff kommen bei ihrer Verkostung zu dem Schluss, dass die teuersten Grappas auch die besten sind. Das liegt natürlich auch an der aufwendigen Herstellung und langen Reifezeit im Barrique genannten kleinen Fass.
Preiswerter Grappa: 10 bis 30 Euro

Laut unserer Recherche kommt dieser Di-Alfino-Grappa-della-Toscana nicht nur namentlich aus der Toscana, sondern wird tatsächlich dort destilliert.
Günstige Grappas kosten zwischen 10 und 30 Euro für 0,5 bis 0,7 Liter. Ihr Alkoholgehalt ist mit um die 40 Volumenprozent meist eher gering. Gelagert wird er üblicherweise für ein halbes bis zwei Jahre in Barrique-Fässern. Diese sind meist aus Eiche und verleihen dem Grappa daher würzige bis feinherbe Noten. Zur Herstellung preiswerter Grappas kommen verschiedenste Trester, teilweise auch von der Herstellung von Sekt oder Prosecco zum Einsatz. Ein Anbieter ist hier zum Beispiel Cellini.
Grappa für guten Genuss: 35 bis 70 Euro
Grappa für 35 bis 70 Euro enthält meist zwischen 40 und 45 Volumenprozent. Nach einer zweijährigen Reifezeit im Barrique werden viele Brände noch einmal umgelagert. Die weitere Lagerung in Fässern von Sherry, Madeira oder Whisky verleiht dem Grappa zusätzliche Würze. Dadurch entsteht ein harmonisch abgerundeter Gesamteindruck.
Premium-Grappa: 70 bis 200 Euro
Grappas der Sonderklasse bestehen oft aus einer einzigen Rebsorte, die meist auch nur aus einem Anbaugebiet stammt. Dadurch sind sie besonders einzigartig und charakterstark im Geschmack. Abgerundet wird dieser durch eine besonders lange Lagerungszeit. Oft legen die Hersteller große Sorgfalt in die Gestaltung der Flasche, um ihren edlen Bränden Exklusivität zu verleihen. Zu haben sind die guten Tropfen für 70 bis 200 Euro.
Entdecken Sie Grappa als stilvolle Alternative zu Gin, Absinth oder Cognac. Die modernen Tresterbrände werden Sie mit ihrer Vielzahl an Aromen und ihrer fruchtig-leichten Süße begeistern. Einen guten genuss mit Ihrem neuen Grappa.




















































































