Die Gourmets von Falstaff kommen bei ihrer Verkostung zu dem Schluss, dass die teuersten Grappas auch die besten sind. Das liegt natürlich auch an der aufwendigen Herstellung und langen Reifezeit im Barrique genannten kleinen Fass.
Preiswerter Grappa: 10 bis 30 Euro

Laut unserer Recherche kommt dieser Di-Alfino-Grappa-della-Toscana nicht nur namentlich aus der Toscana, sondern wird tatsächlich dort destilliert.
Günstige Grappas kosten zwischen 10 und 30 Euro für 0,5 bis 0,7 Liter. Ihr Alkoholgehalt ist mit um die 40 Volumenprozent meist eher gering. Gelagert wird er üblicherweise für ein halbes bis zwei Jahre in Barrique-Fässern. Diese sind meist aus Eiche und verleihen dem Grappa daher würzige bis feinherbe Noten. Zur Herstellung preiswerter Grappas kommen verschiedenste Trester, teilweise auch von der Herstellung von Sekt oder Prosecco zum Einsatz. Ein Anbieter ist hier zum Beispiel Cellini.
Grappa für guten Genuss: 35 bis 70 Euro
Grappa für 35 bis 70 Euro enthält meist zwischen 40 und 45 Volumenprozent. Nach einer zweijährigen Reifezeit im Barrique werden viele Brände noch einmal umgelagert. Die weitere Lagerung in Fässern von Sherry, Madeira oder Whisky verleiht dem Grappa zusätzliche Würze. Dadurch entsteht ein harmonisch abgerundeter Gesamteindruck.
Premium-Grappa: 70 bis 200 Euro
Grappas der Sonderklasse bestehen oft aus einer einzigen Rebsorte, die meist auch nur aus einem Anbaugebiet stammt. Dadurch sind sie besonders einzigartig und charakterstark im Geschmack. Abgerundet wird dieser durch eine besonders lange Lagerungszeit. Oft legen die Hersteller große Sorgfalt in die Gestaltung der Flasche, um ihren edlen Bränden Exklusivität zu verleihen. Zu haben sind die guten Tropfen für 70 bis 200 Euro.
Entdecken Sie Grappa als stilvolle Alternative zu Gin, Absinth oder Cognac. Die modernen Tresterbrände werden Sie mit ihrer Vielzahl an Aromen und ihrer fruchtig-leichten Süße begeistern. Einen guten genuss mit Ihrem neuen Grappa.