Um Ihre Versorgung mit Eisen sicherzustellen, gibt es verschiedene Möglichkeiten und Präparat-Typen. In erster Linie wird Eisen auf natürliche Art und Weise über die Nahrung aufgenommen. Eisenhaltige Lebensmittel versorgen den Körper mit dem wichtigen Mineralstoff. Doch durch einseitige Ernährungsgewohnheiten, den eigenen Geschmack und auch durch das intensive Kochen von eisenhaltigen Lebensmitteln kann eine Unterversorgung oder gar ein Eisenmangel entstehen. Um dies zu beheben, kommen entweder flüssige Eisenpräparate oder Eisenkapseln zum Einsatz. Die Flüssigkeit oder die Kapseln sind mit einem hohen Eisenwert versehen und können so sicherstellen, dass Sie eine Unterversorgung oder einen Mangel beheben beziehungsweise den Normwert erhalten können.

Häufig kombinieren Hersteller wie Pure Encapsulations zum Beispiel Eisen mit weiteren Nährstoffen wie Vitamin C.
Auf WELT.de haben wir Ihnen tabellarisch die Eigenschaften der jeweiligen Möglichkeit, Eisen dem Körper zuzuführen, aufgelistet:
| Kategorie des Eisenpräparates | Eigenschaften |
| flüssiges Eisenpräparat | - besonders leicht einzunehmen
- Dosierung meist über Tee- oder Esslöffel möglich
- kann einen gewöhnungsbedürftigen Geschmack haben
- auch als Eisen-Tropfen erhältlich
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| Eisenkapseln | - in verschiedenen Stärken erhältlich
- variieren in der Größe
- neutraler Geschmack
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| eisenhaltige Nahrungsmittel | - natürlichste Form der Eisenversorgung
- Eisen in Nahrungsmitteln nicht immer vollständig absorbierbar
- keine Gefahr der Überdosierung
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Neben diesen gängigen Formen der Eisenzufuhr können Sie beispielsweise auch noch auf Eisen-Brausetabletten zurückgreifen. Diese werden einfach in Wasser aufgelöst und dann getrunken. Dies kann vor allem dann sinnvoll sein, wenn Sie Eisen + Vitamin C kombiniert aufnehmen möchten.
Achtung vor einer Überdosierung

Eisenpräparate bekommen Sie z. B. als Tabletten, Kapseln, Saft oder Gummibärchen.
Eisen ist eine wichtige Substanz für den Körper und einem Mangel sollte bestmöglich vorgebeugt werden. Jedoch ist es auch nicht ratsam, Eisen als Nahrungsergänzungsmittel unkontrolliert und in hohem Maße zu konsumieren. Denn auch zu viel von dem Nährstoff kann schädlich für Ihren Körper sein. Wie viel Eisen pro Tag benötigt wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Frauen haben meist einen höheren Eisenbedarf als Männer und Kinder haben einen anderen Bedarf als Erwachsene.
Wenn Sie zu viel Eisen zu sich nehmen, kann dies zur Eisenvergiftung führen. Erste Anzeichen dafür sind Übelkeit, Bauchschmerzen und Erbrechen. Wurde die Tagesdosis über längere Zeit hinweg weit überschritten, kann die Eisenvergiftung auch zu schweren Leberschäden oder gar zum Tod führen. Es ist daher wichtig, das empfohlene Tageslimit nicht zu überschreiten und bei Verdacht auf einer Überdosierung ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Zudem sollten Sie Eisen als Nahrungsergänzungsmittel nur dann einnehmen, wenn ein Arzt einen Eisenmangel diagnostiziert oder Ihnen zur Einnahme eines Eisenpräparates geraten hat.