Infrarot: Was ist das?
Infrarotstrahlung, die auch Wärmestrahlung oder IR-Strahlung genannt wird, befindet sich in einem Wellenlängenbereich zwischen 780 Nanometer bis 1 mm. Infrarotstrahlung erwärmt nicht die Luft, sondern das Objekt, auf die es trifft. Die wärmende Strahlung kommt dabei nicht nur als Heizelement zum Einsatz. Vielmehr nutzt man Infrarotstrahlung auch im medizinischen Bereich, um die Durchblutung zu fördern oder Muskelverspannungen zu lösen.
Beim Dunkelheizstrahler handelt es sich zunächst um einen Infrarotstrahler. Dies bedeutet, dass das Heizgerät Wärme produziert, die es an die Umgebung wieder abgibt. Infrarotstrahler selbst zählen zu den sogenannten Elektroheizungen.
Das Gerät verfügt dabei über ein Glühelement. Sie können sich daher den Infrarotstrahler wie eine große Lampe vorstellen. Im Inneren der Glasröhre befindet sich ein Wolframdraht. Sobald Strom durchfließt, fängt dieser an zu glühen. Zusätzlich verfügt die Glasröhre im Dunkelstrahler über Flüssiggas. Dieses erwärmt sich und sorgt dafür, dass besonders hohe Temperaturen erzielt werden.
Klassische Infrarotstrahler werden auch als Infrarot-Hellstrahler bezeichnet. Dies bedeutet, dass sie nicht nur Wärme, sondern auch Licht produzieren. Mitunter kann das als störend empfunden werden. Auch heizen sich die Oberflächen des Heizstrahlers oftmals auf.

Ein Dunkelheizstrahler sorgt für eine angenehme, gleichmäßige Wärme.
Im Gegensatz dazu verfügt der Dunkelstrahler mit Flüssiggas in der Glasröhre über eine Verblendung. Als Material stehen hier entweder Metall oder eine spezielle Keramik zur Auswahl. Das Licht des Infrarotstrahlers wird dadurch bereits am Gerät selbst abgeschirmt. Viele Menschen empfinden diesen Strahler-Typ als besonders angenehm. Dies zeigen online auch Berichte über die Erfahrungen mit Dunkelheizstrahlern. Es wird zwar Wärme erzeugt, dafür aber kein zusätzliches Licht. Als Lampe kann der Dunkelstrahler daher aber nicht genutzt werden. Positiv wird zudem die einfache Handhabung und Funktionsweise der Dunkelstrahler bewertet.
Allerdings gibt es auch Nachteile beim Dunkelstrahler. Dies betrifft vor allem den Energieverbrauch. Zwar benötigt der Dunkelstrahler kein Heizöl oder Gas als Energieträger, in Zeiten hoher Stromkosten kann der intensive Gebrauch dennoch ins Geld gehen. Die sogenannte Primärenergiebilanz fällt demnach weniger gut aus. Dunkelheizstrahler gibt es in verschiedenen Ausführungen. Hierzu zählen Dunkelheizstrahler als Standgerät oder Dunkelheizstrahler für die Deckenmontage.
Dunkelheizstrahler sind aufgrund ihrer guten Wärmeleistung als Heizung und dem unauffälligen Erscheinungsbild sehr beliebt. Dies gilt für Dunkelheizstrahler im Innenbereich ebenso wie für Modelle, die Sie draußen nutzen. Gute Beispiele sind:
- Dunkelheizstrahler auf der Terrasse
- Dunkelstrahler in der Werkstatt
- Dunkelstrahler als Hallenheizung
- Dunkelstrahler für den Wintergarten
- Dunkelheizstrahler für das Badezimmer