Ratgeberübersicht
  1. Wozu benötigt man einen Cocktail-Shaker?
  2. Welche Drinks bereitet man im Cocktail-Shaker zu?
  3. Wie benutzt man den Cocktail-Shaker richtig?
  4. Was tun bei Cocktail-Pannen?
  5. Was sagen Tests zu Cocktail-Shakern?
  6. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Cocktail-Shaker-Tests bzw. -Vergleichen suchen
  • Ein Cocktail-Shaker gehört zum Equipment jeder Hausbar.
  • Damit lassen sich viele klassische Cocktails mischen.
  • Es gibt ganz unterschiedliche Arten von Cocktail-Shakern.

Cocktail-Shaker-Test
Spätestens die legendäre Bitte „Geschüttelt, nicht gerührt“ des britischen Geheimdienstagenten James Bond hat den Cocktail-Shaker weltweit zu einer Berühmtheit gemacht. Tatsächlich lassen sich ohne ihn etliche Cocktails gar nicht, oder nur sehr schlecht zubereiten. Deshalb widmen wir von WELT.de uns in unserer aktuellen Kaufberatung 2025 dem Cocktail-Shaker einmal ausführlicher. Wir erklären Ihnen, wozu man ihn braucht, welche Varianten es gibt und was Tests zum Cocktail-Shaker ergeben haben. So können Sie den passenden Cocktail-Shaker kaufen und damit Ihre Hausbar bestücken.

Wozu benötigt man einen Cocktail-Shaker?

Die Idee des Schüttelbechers, wie der Cocktail-Shaker auf Deutsch genannt wird, stammt aus Südamerika und Mexiko, wo die Menschen schon vor Jahrtausenden Getränke in einem ausgehöhlten Kürbis schüttelten. Den modernen Cocktail-Shaker jedoch wurde von einem Barkeeper erfunden, dessen Name unbekannt geblieben ist. Eine Spurensuche ergibt jedoch, dass der erste moderne Cocktail-Shaker Boston-Shaker genannt wurde: Dafür wurden zwei passende Metallbecher oder ein Becher nebst passendem Glas ineinander gesteckt und der Drink darin geschüttelt. Heute besteht ein Cocktail-Shaker immer noch aus diesen beiden Hälften, dazu ist aber ein Sieb gekommen, dass die Eiswürfel, die in den Shaker gegeben werden, beim Ausgießen im Shaker halten.
Trotzdem das Prinzip sich bis heute nicht verändert hat, gibt es mittlerweile einige Varianten des Cocktail-Shakers, die wir von WELT.de für Sie in einer Tabelle zusammengestellt haben:

Shaker-Typ Merkmale
Boston Shaker
  • der Boston-Shaker ist eine der ältesten Shakerformen überhaupt
  • er besteht aus einem Metallbecher und einem dickwandigen Glas
  • die Zutaten des Cocktails werden in ein Glas gegeben
  • dann wird der Becher schräg aufgesetzt und das Shaken kann beginnen
  • zum Abseihen von Eis oder festen Zutaten benötigt man ein passendes Sieb
  • der Umgang mit dem Boston Shaker muss etwas geübt werden
Cobbler-Shaker
  • dieser Cocktail-Shaker ist meist versilbert
  • ein versilberter Shaker dieser Art besteht aus drei Teilen
  • dazu gehören ein Becher, ein Sieb und eine Verschlusskappe für das Sieb
  • Becher und Verschlusskappe passen genau ineinander
  • mit dem Cobbler-Shaker kann man besonders schnell arbeiten
  • dies ist der beste Cocktail-Shaker für Anfänger
Tin-in-Tin-Shaker
  • der Tin-in-Tin-Shaker ist eine Weiterentwicklung des Boston-Shakers
  • er besteht allerdings aus zwei Metallbechern
  • dieser Cocktail-Shaker wird von Profis genutzt
  • das liegt daran, dass man die Zutaten damit nur kurz schütteln muss
  • außerdem ist der Tin-in-Tin-Shaker stabiler als die Boston-Variante
  • allerdings muss man das Shaken damit ebenfalls etwas üben
French-Shaker
  • er wird auch als Parisienne-Shaker bezeichnet
  • er ist eine Mischform aus Cobbler und Tin-in-Tin
  • der French-Shaker hat die Form einer Urne
  • außerdem besitzt er kein integriertes Sieb
  • er schließt nicht ganz so dicht wie ein Cobbler
  • daher muss man das Shaken mit ihm etwas trainieren
Speed-Shaker
  • ein Speed-Shaker ist einteilig
  • er besteht nur aus einem Becher aus Metall
  • darauf wird ein passendes Cocktailglas gesetzt
  • wichtig ist, dass dieses Glas stabil genug ist
  • nach dem Shaken verbleibt der Cocktail im Glas
  • der Speed-Shaker ist vor allem für einfache Cocktails geeignet

Neben diesen fünf Grundformen gibt es den Cocktail-Shaker in etlichen Design-Varianten. So ist ein Vintage-Cocktail-Shaker ausgesprochen beliebt. Einen solchen Cocktail-Shaker in Vintage gibt es im Stil verschiedener Epochen. Zu den bekanntesten Varianten gehört der Art-déco-Cocktail-Shaker. Einen Art-déco-Cocktail-Shaker findet man oft unter dem Spitznamen Gatsby-Shaker. Das liegt daran, dass die Periode des Art déco in den 1920er-Jahren begann, in denen auch die Handlung des Buchs von Scott F. Fitzgerald spielt.
Darüber hinaus können Sie Cocktail-Shaker in verschiedenen Designs kaufen. Diese reichen von verziert bis betont schlicht. Da ein Shaker oft auf sichtbar auf dem Tresen der Hausbar steht, ist ein Cocktail-Shaker in edlem Design ein optischer Blickfang.

Eine Hand hält einen roten Cocktail-Shaker im Test vor eine helle Wand.

Cocktail-Shaker sind in unterschiedlichen Ausführungen auf dem Markt. Hier ist ein einfacher French-Shaker aus Plastik zu sehen.

2. Welche Drinks bereitet man im Cocktail-Shaker zu?

Cocktails gibt es wie Sand am Meer, aber längst nicht alle werden auch im Shaker zubereitet. Welche Sorten für einen Cocktail-Shaker geeignet sind, zeigt Ihnen diese Tabelle von WELT.de:

Cocktail Eigenschaften
Cosmopolitan
  • der Cosmo, wie er auch genannt wird, ist ein relativ junger Cocktail
  • er wurde Mitte der 1980er Jahre in New York erfunden
  • er besteht aus Cranberrysaft und Limettensaft
  • dazu kommen Wodka und Cointreau
  • er wird in einem Martiniglas serviert
  • ganz stilecht hat der Cosmopolitan einen Zuckerrand
Mai Tai
  • dieser Cocktail wurde 1944 in San Francisco erfunden
  • ein Mai Tai enthält braunen und weißen Rum, Curaçao, Zuckersirup und frischem Limettensaft
  • dazu kommen Orangensaft und Mandelsirup
  • alle Zutaten werden mit Eis geshaked
  • der Mai Tai hat relativ viel Alkohol
  • er wird in einem hohen Glas serviert
Pina Colada
  • er besteht aus vier Zutaten
  • dazu gehört Ananassaft, Kokosnusscreme und Schlagsahne
  • dazu kommt ein guter Rum
  • alle Zutaten werden mit Eis in einen Shaker gegeben
  • der fertige Cocktail wird mit einer halben Ananasscheibe dekoriert
  • Pina Colada kann man auch in der alkoholfreien Variante shaken, in dem man den Rum weglässt
Gin Fizz
  • die Ursprünge dieses Cocktails lassen sich bis nach New Orleans zurückverfolgen
  • der Gin Fizz ist ein echter Cocktail-Klassiker
  • er besteht aus nur wenigen Zutaten
  • dazu gehören Gin, Zitronensaft und Zuckersirup
  • die geshakten Zutaten werden in ein Highball-Glas gefüllt
  • danach wird der Cocktail mit Soda aufgegossen

Neben diesen Klassikern gibt es natürlich noch eine ganze Reihe anderer Drinks, die mit einem Cocktail-Shaker zubereitet werden. Dazu gehören der Margarita, der Whisky Sour oder der White Russian. Viele Rezepte für den Cocktail-Shaker finden Sie im Netz oder in speziellen Bar-Büchern. Als Faustregel bei Cocktails gilt: Alle Zutaten, die sich schwer miteinander verbinden, gehören in den Shaker, weil sie nicht gerührt werden können. Dazu zählen zum Beispiel Zuckersirup und Limettensaft.

Rund um den Cocktail-Shaker gibt es Tricks, mit denen die Drinks besonders gut gelingen. Einer davon: Benutzen Sie nur Eiswürfel, die aus abgekochtem Wasser gefertigt wurden. Diese sind nämlich klar und sehen einfach besser aus.

Cocktail-Shaker getestet: Nahaufnahme des Deckels von oben.

Wir sehen hier einen Cocktail-Shaker in der Draufsicht und erkennen, wo die Zutaten eingefüllt werden.

3. Wie benutzt man den Cocktail-Shaker richtig?

Zunächst ist es wichtig, dass Sie sich einen guten Cocktail-Shaker zulegen. Denn nur ein guter Cocktail-Shaker garantiert, dass alle Teile passgenau sind, sodass es beim Shaken nicht zu Kleckereien kommt. Dazu kommt, dass Sie mit einem hochwertigen Cocktail-Shaker lange Freude haben werden. Wie Sie dann mit dem Shaker umgehen, hängt von der Art des Cocktail-Shakers ab.
Cocktail-Shaker-Gravur
Beim Boston-Shaker füllen Sie zunächst das Glas mit den Zutaten. Dabei müssen Sie darauf achten, dass Sie das Glas nicht randvoll machen, ein guter Zentimeter Platz unterm Rand sollten Sie frei lassen. Jetzt wird der Metallbecher auf das Glas gesetzt und mit einem kurzen Schlag arretiert. Dabei ist es wichtig, dass der Metallbecher beim Boston-Shaker etwas schräg aufgesetzt wird. Danach halten Sie den Shaker schräg zwischen den Daumen und den restlichen Fingern, der Metallbecher ist dabei oben. Jetzt können Sie damit beginnen, die Zutaten zu shaken.
Beim Cobbler-Shaker ist es einfacher: Sie füllen die Zutaten für Ihren Cocktail in den Becher, schrauben die Verschlusskappe auf und shaken Ihren Drink. Der Cobbler wird übrigens gern genommen, wenn man viel Eis für den Cocktail nutzt.
Wenn Sie es gern leichter haben und kein Bar-Traditionalist sind, kommt auch ein elektrischer Cocktail-Shaker für Sie infrage

Der elektrische Cocktail-Shaker

Dieser wird auch als elektrischer Drink-Mixer bezeichnet. Er besteht aus einem kleinen Standmixer und einem Edelstahlbecher. Der elektrische Cocktail-Shaker eignet sich auch für Milchshakes oder Smoothies.

4. Was tun bei Cocktail-Pannen?

Selbst den versiertesten Barkeepern passiert es bisweilen, dass beim Umgang mit dem Cocktail-Shaker nicht alles glattläuft. Dabei gibt es vor allem zwei Kategorien an Fehlern: Zum einen kommt es bisweilen dazu, dass der Cocktail-Shaker nicht aufgeht. Um den Cocktail-Shaker zu öffnen, stellt man ihn auf einen Tisch und klopft vorsichtig mit der rechten Hand so auf den Shaker, dass Sie die Verschlussnaht zwischen Verschlusskappe und Becher treffen. So können Sie das Vakuum lösen, dass dazu geführt hat, dass die beiden Hälften sich nicht mehr öffnen lassen. Ähnlich gehen Sie auch vor, wenn beim Cocktail-Shaker der Deckel klemmt, weil er nicht passgenau aufgesetzt wurde.

Damit Sie vermeiden, dass ein Cocktail-Shaker sich nicht mehr öffnen lässt, ist es wichtig, dass Sie diesen präzise schließen, aber nicht zu fest zudrehen.

Es gibt übrigens zwei wesentliche Ursachen dafür, dass ein Shaker klemmt: klebrige Zutaten wie Zuckersirup und simple Physik: Das Eis im Edelstahl-Cocktail-Shaker sorgt dafür, dass sich das Metall leicht zusammenzieht und die Dichtung fester wird.
Cocktail-Shaker-Design
Trotz aller Tricks und Kniffe kann es passieren, dass sich der Cocktail-Shaker nicht benutzen lässt. Das ist vor allem dann ärgerlich, wenn Sie gerade eine Cocktail-Party geben. Dann muss schnell ein Ersatz für den Cocktail-Shaker her. Wenn Sie bereits versiert im Umgang mit einem Shaker sind, können Sie stattdessen zwei Gläser zum Shaken nehmen. Das jedoch hat nicht nur Vor-, sondern auch Nachteile:

    Vorteile
  • Gläser hat man immer zur Hand
  • man benötigt kein zusätzliches Equipment
  • Sie können damit schnell improvisieren
    Nachteile
  • die Gläser müssen exakt passgenau sein
  • man kann nicht so kräftig shaken
  • daher verbinden sich die Zutaten nicht optimal

Wenn Sie jedoch regelmäßig Cocktails mixen, ist es sinnvoll einen Ersatz-Shaker im Haus zu haben. Das kann auch ein Mini-Cocktail-Shaker sein, den sie ansonsten gut zu einem Cocktail-Picknick mitnehmen können. Einen solchen Cocktail-Shaker im Set mit allerlei Zubehör bekommen Sie beispielsweise von Herstellern wie Cocktail Meister oder Empation. Marken wie Magic Friends oder Pubiao bieten ebenfalls Cocktail-Shaker-Sets an, die auch den Ansprüchen professioneller Barkeeper genügen. Weitere Hersteller von Cocktail-Shakern sind Gvolatee, Ratel und Asanmu.

5. Was sagen Tests zu Cocktail-Shakern?

Von der Stiftung Warentest gibt es leider noch keinen Test zu diesem Thema. Deshalb können wir Ihnen von dieser Organisation auch keinen Testsieger bei Cocktail-Shakern präsentieren. Sie finden Tests zu Cocktail-Shakern allerdings im Internet. Wenn Sie dort nach Tests zu Cocktail-Shakern suchen möchten, empfehlen wir von WELT.de Ihnen professionelle Barkeeper-Seiten. Dort finden Sie Tests zu Cocktail-Shakern in verschiedenen Kategorien: Getestet wird dabei unter anderem die einfache Bedienung und die Qualität der Cocktail-Shaker.

Im Test: Ein Cocktail-Shaker vor einer hellen Fläche, davor ein rotes Glas.

Hier sehen Sie einen Cocktail-Shaker mit dazugehörigem Glas. Das Shaken bedarf etwas Übung, da die Shaker häufig nicht komplett dicht schließen.

6. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Cocktail-Shaker-Tests bzw. -Vergleichen suchen

6.1. Wie viel cl fasst die Deckel eines Cocktail-Shakers?

Bei vielen Cocktail-Shakern dient der Deckel auch dem Abmessen von Alkoholika. Meistens fassen die Deckel eines Cocktail-Shakers 3 cl.

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6.2. Wo kann man einen Cocktail-Shaker kaufen?

Sie bekommen Cocktail-Shaker unter anderem in Fachgeschäften für Bartender-Bedarf, aber auch in Haushaltswaren-Läden. Alternativ können Sie mithilfe unserer Tabelle einen Vergleich von Cocktail-Shakern anstellen und Ihren Favoriten bequem online bestellen.

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6.3. Wie verschenkt man einen Cocktail-Shaker?

Wenn Sie einem passionierten Hobby-Barkeeper eine Freude machen möchten, ist ein Cocktail-Shaker mit Gravur immer eine schöne Idee. Einen solchen Cocktail-Shaker mit Gravur bieten viele Hersteller an. So können Sie den Cocktail-Shaker personalisieren lassen. Alternativ eignet sich aber auch ein besonders edler Shaker als Geschenk, beispielsweise ein Cocktail-Shaker in Roségold.

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6.4. Was kostet ein guter Cocktail-Shaker?

Viele Cocktail-Shaker bekommen Sie heute im Set mit dem wichtigsten Bar-Zubehör. Wenn Sie gerade erst Ihre Karriere als Hobby-Mixer starten, würden wir Ihnen auch zu einem solchen Set raten. Dann kostet der Cocktail-Shaker um die 30 Euro. Einen günstigen Cocktailshaker ohne Zubehör bekommen Sie schon um die 15 Euro.
Cocktail-Shaker-versilbert

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6.5 Welche Abmessungen hat ein Cocktail-Shaker?

Cocktail-Shaker gibt es in verschiedenen Größen. Dabei hat ein durchschnittlicher Shaker die Größe von rund 200 mm, einen Durchmesser von rund 75 mm und ein Fassungsvermögen von 400 ml. Das Gewicht eines solchen Cocktail-Shakers liegt um die 350 g.

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Im Video vorgestellt: Cocktail-Shaker

In diesem YouTube-Video wird gezeigt, wie man einen Cocktail Shaker richtig benutzt und einen Boston Shaker öffnet. Das Tutorial bietet eine detaillierte Anleitung zum Mixen von Cocktails mit Hilfe eines Cocktail Shakers. Es ist eine großartige Ressource für jeden, der lernen möchte, wie man professionelle Drinks zu Hause zubereitet.