Ratgeberübersicht
  1. Wie erkenne ich gute Champagner?
  2. Was für unterschiedliche Champagner gibt es?
  3. Welche Champagner passt zu mir?
  4. Welche Champagner sind laut Tests am besten?
  5. Was kosten Champagner?
  6. Wie lautet das Fazit für Champagner?
  7. Champagner: Was sind häufig gestellte Fragen?

Charakteristisch für Champagner: Je nach Komplexität, Reife und Qualität gibt er hier schon eine Ahnung von seinem speziellen Aroma, der Brioche-Note. Das ist ein Geschmack, der an das typisch französische Hefegebäck erinnert und bei alkoholfreiem Sekt und Prosecco nicht vorkommt.

Dabei ist die Champagner-Herstellung durch die Appellation d’Origine Protégée, also die Regeln der geschützten Ursprungsbezeichnung, streng reglementiert. Wichtig ist daher, die Deklaration auf der Flasche genau zu studieren. Aus ihr geht unter anderem hervor, ob es sich um einen Grand Cru, einen Premier Cru, einen Réserve oder einen Millésime beziehungsweise Jahrgangs-Champagner handelt. Zudem geben verschiedene Kürzel Informationen darüber preis, ob die Champagnerflasche von einem Handelshaus, einer Genossenschaft oder einem unabhängigen Winzer stammt. Im Folgenden erfahren Sie, welche Eigenschaften die Produkte haben.

Wie erkenne ich gute Champagner?

Eine getestete Champagner-Flasche liegt auf dem Boden.

Bei diesem Alfred-Rothschild-Champagner im Bild dürfte es sich unseres Erachtens um einen Piccolo mit 0,2 l Inhalt handeln.

Rebsorten

Vorherrschend bei der Champagner-Produktion sind 3 Rebsorten: weiße Chardonnay-Trauben sowie die roten Rebsorten Pinot Noir (Spätburgunder) und Pinot Meunier (Schwarzriesling). Am häufigsten wird auch für weißen Schaumwein aus der Champagne ein Verschnitt aus ihnen gewählt. Zudem produzieren die Winzer hauptsächlich in der Region Côte des Blancs eine Cuvée oder eine Erstpressung nur aus Chardonnay-Trauben. Das Ergebnis darf sich Blanc de Blancs, also Weißer aus Weißen, nennen.

Kommen ausschließlich die roten Rebsorten Pinot Noir und Pinot Meunier für einen weißen Champagner zusammen, entsteht ein Blanc de Noirs, ein Weißer aus Schwarzen. Häufiger ist, dass die Schalen der Noir-Trauben lange genug Farbstoff abgeben dürfen, um mit oder ohne Chardonnay zu einem Champagner Rosé zu werden.

Jahrgänge

Eine Besonderheit der Champagne ist, dass häufig Grundweine verschiedener Jahrgänge verschnitten werden. Handelt es sich dabei um Weine derselben Lage, liegt ein Réserve vor. Ein Millésime indes ist ein Jahrgangs-Champagner. Nur aus erstgepressten Weinen dagegen besteht eine Cuvée.

Gärung

Nach dem Verschnitt der Grundweine erfolgt eine 2. Gärung in der Flasche. Das wird “méthode champenoise” genannt. Sekt, Prosecco und alkoholfreier Sekt dürfen diese Bezeichnung nicht verwenden. Bei dieser Flaschengärung gewinnt der Schaumwein aus der Champagne seine einzigartige feinperlige Struktur. Zum Abschluss der Champagner-Herstellung kommt die Versanddosage zur Einstellung des Restzuckergehaltes hinzu.

Restzuckergehalt

Für die Bezeichnung Brut (trocken) gilt ein Restzuckergehalt von bis zu 12 g/l. Steht ein Extra davor, dürfen es maximal 6 g/l sein, und ist Ultra vorangestellt, höchstens 3 g/l. Extra Sec oder Extra Dry ist mit 12 bis 17 g/l Restzucker schon halbtrocken, und Sec darf 17 bis 32 g/l enthalten. Noch süßer ist ein Demi Sec mit 32 bis 50 g/l Restzucker, und ebenso selten wie süß ist ein Doux, der es auf über 50 g/l bringt.

Hersteller

Neben der Kennzeichnung der Spitzenqualitäten Grand Cru und Premier Cru sind verschiedene Kürzel auf dem Etikett entscheidend: CM und RC weisen auf eine Beteiligung von Genossenschaften hin. RM zeigt an, dass ein Produkt vorliegt, welches vollständig auf einen meist kleinen Winzerhof zurückgeht. NM, ND und MA verweisen auf Marken von Handelshäusern.

Abfüllung

Was die Flaschengröße angeht, sind Formate von Piccolo mit 0,2 l Inhalt bis zur 1,5-l-Magnum am weitesten verbreitet. Es gibt aber auch sehr viel größere Flaschenformate, die bis zum Melchisedech mit 30 l Inhalt gehen.

Was für unterschiedliche Champagner gibt es?

Handelshaus-Champagner

Folgende Vorteile bietet Champagner mit Handelshaus-Kennzeichnung:

  • Verhältnismäßig günstiger Preis
  • Repräsentatives Erscheinungsbild durch Champagnerflasche und -deklaration
  • Unterliegen den gleichen strengen Auflagen wie teure Sorten
  • Oft überzeugende Qualität

Ein paar Nachteile können aber auch auftreten:

  • Geschmacklich novelliert
  • Manchmal unausgewogene Süße oder Säure
  • Leichte Fehler wie ausgeprägt erdige Noten möglich
  • Zum baldigen Konsum gedacht

Standard-Champagner

    Vorteile
  • Anerkannte Qualität aus renommierter Champagner-Produktion
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Gleichbleibender Geschmack, auch über mehrere Jahre hinweg
    Nachteile
  • Oft nur auf dem Niveau von gutem Sekt
  • Alkoholfreier Sekt mit dem Label der Champagne ist nicht erhältlich
  • Je nach Reifegrad eher für Einsteiger oder für Kenner

Grand Cru oder Premier Cru

    Vorteile
  • Unvergleichliches Geschmackserlebnis
  • Für besondere Anlässe
  • Körperreich und komplex
  • Häufig mehrjährig lagerfähig
    Nachteile
  • Hoher Preis
  • Richten sich in erster Linie an Kenner
  • Verlangen eine sorgfältige Aufbewahrung

RM-Winzer-Kreationen

    Vorteile
  • Engagierte Produkte
  • Hohe Qualität bei angemessenem Preis üblich
    Nachteile
  • Markanter Geschmack spricht vornehmlich erfahrene Genießer an
  • Begrenzte Verfügbarkeit
  • Oft schwierig einzuschätzen

Champagner in Magnumflaschen

    Vorteile
  • Sehen imposant aus
  • Sorgen als Geschenk für Aufsehen
  • Flaschengärung wird umso harmonischer, je größer das Format ist
    Nachteile
  • Formate über Magnum passen möglicherweise nicht in den Kühlschrank
  • Geöffnete Flasche, wie bei jedem Schaumwein, gekühlt und geschlossen maximal einen Tag haltbar
  • Kostspielig

Welche Champagner passt zu mir?

Zwei getestete Champagner-Flaschen liegen auf dem Boden.

Wie wir erfahren, wird der Alfred-Rothschild-Champagner aus den Rebsorten Pinot Noir, Pinot Blanc und Chardonnay hergestellt.

Frische, unkomplizierte Standardqualitäten für Einsteiger

Falls Sie noch nicht ganz so erfahren mit dem Getränk aus der Champagne sind, ist es empfehlenswert, zunächst frische Sorten mit weniger ausgeprägter Würze zu wählen. Sie geben den Charakter der Region authentisch wieder, ohne dabei eine zu starke Brioche-Note auszuprägen. Des Weiteren kommt Ihnen hier ein meist günstigerer Preis entgegen.

Premier oder Grand Cru für Genießer

Sie haben bereits so einige Tropfen aus der Champagne gekostet und deren Eigenheiten zu schätzen gelernt: Dann ist es Zeit, auf einen Premier oder Grand Cru mit hohem Blancs-Anteil der Rebsorte Chardonnay zurückzugreifen. Die Spitzenqualitäten konzentrieren die Eigenschaften der Region auf sehr prägnante Weise. Komplexität und Körper kommen hier zusammen mit einer ausgeprägten Würze.

Sec oder Demi Sec für Naschkatzen

Natürlich bewegt sich das Gros der Champagner-Angebote im Bereich von Brut und Extra Dry. Für das Dessert oder den Kuchen darf es aber durchaus eine Sorte sein, bei der der Winzer für einen höheren Restzuckergehalt gesorgt hat. Auch hier führt die 2. Gärung zur typischen Feinperligkeit. Chardonnay-Freunde werden ferner in so manchem Champagnerhaus fündig, das selbst etwas süßere Qualitäten als Blanc de Blancs anbietet.

Champagner Rosé für Freunde fruchtiger Erlebnisse

Noch nicht ganz so verbreitet, aber zunehmend beliebt ist der Champagner Rosé. Er steht für fruchtige Frische und vermittelt oft zurückhaltend würzige Hintergrund-Akzente. Inzwischen gibt es ihn auch als Champagne Moet & Chandon Impérial und als Laurent Perrier Cuvée sowie von Veuve Clicquot, Billecart-Salmon, Perrier-Jouët, Piper-Heidsieck, Armand de Brignac, Laurent Perrier und selbst von Dom Pérignon.

Winzer-Champagner für Neugierige und Erfahrene

Aus der Champagne gibt es neben Schaumwein vom Champagnerhaus immer mehr Flaschen, die direkt vom Winzer stammen. Sie kommen aus kleinen Betrieben, die sich von ihrer Rolle als Zulieferer für die Großen entfernen, um eigene Vorstellungen umzusetzen. Das bringt der Champagne neue Impulse und Ihnen die Möglichkeit, kreative Schöpfungen zu genießen.

Magnumflaschen für Ausstatter von Gesellschaften

Kommen mehrere Menschen zusammen, trinken diese in der Regel gemeinsam mehr als eine Flasche. Dann lohnt es sich, gleich größere Formate zu wählen. Sie sehen an der Champagnerbar, auf dem Buffet oder dem Tisch nicht nur imposanter aus, sondern überzeugen zudem durch einen ausgewogeneren Geschmack. In ihnen hat die Flaschengärung nämlich bessere Bedingungen für einen harmonischen Verlauf.

Welche Champagner sind laut Tests am besten?

Eine getestete Champagner-Flasche steht auf dem Boden.

Wir meinen, es dürfte bei diesem Alfred-Rothschild-Champagner wie bei jedem Champagner große Unterschiede je nach Jahrgang geben.

Champagner bei der Stiftung Warentest

In der Testredaktion von Stiftung Warentest wurde bis heute bereits einige Male mit edlen Schaumweinen angestoßen. Zum letzten Mal war es anlässlich eines großen Sekt-Tests im Dezember 2017 soweit. Unter den 21 bewerteten Qualitätsschaumweinen befand sich jedoch kein einziger Champagner. Anders sah dies im vorangegangenen Vergleichstest aus, dessen Ergebnisse im Jahre 2011 veröffentlicht wurden.

So wurde getestet

Hier gaben sich 7 Sekte und 15 Produkte aus der Champagne die Ehre. Alle Tropfen wurden einer sensorischen Prüfung unterzogen. Bewertet wurden der Reifegrad, die Süße- sowie Säure-Balance, Komplexität und Körper, Würze sowie Frucht und schließlich das als Mousseux bezeichnete Schäumen und Prickeln der Champagner.

Neben einer Analyse der Zusammensetzung, angefangen beim Alkohol- und Mineralstoffgehalt bis zum Restzucker und pH-Wert, fand eine Untersuchung auf Schadstoffe statt. Letztere haben die Tester glücklicherweise gar nicht oder nur in unbedenklichen Konzentrationen gefunden. Überprüft wurde schließlich auch die Deklaration. Sie wurde bei den meisten Produkten als befriedigend eingestuft.

Das ist der Testsieger

Ausgerechnet der Testsieger aus dem Hause Piper-Heidsieck brachte es hier nur auf ein Ausreichend. Angesichts der glatten Note 1,0 bei der sensorischen Beurteilung wurde dies dem Piper-Heidsieck Champagne Brut jedoch verziehen. Mit 10,7 g/l Restzucker ist er an der Grenze zum halbtrockenen Extra Dry, was durch die markante Säure jedoch nicht auffällt. Dafür ist er fruchtig und hat die typische Brioche-Würze. Als moderat gereift, vielschichtig und körperreich präsentiert sich der Piper-Heidsieck als typischer Vertreter, der insbesondere Kenner anspricht.

Champagne Moet & Chandon Impérial liegt genauso im Mittelfeld wie Veuve Clicquot. Leider waren weder Laurent Perrier noch Billecart-Salmon, Armand de Brignac, Perrier-Jouët oder Dom Pérignon bei dem Test mit dabei. Auch in aktuellen Tests ist im Vergleich zu den vielen Marken die Auswahl sehr eingeschränkt.

Ganz grundsätzlich können Tests in diesem Bereich, soweit sie eine sensorische Beurteilung beinhalten, nur ein sehr subjektives Bild wiedergeben. Der eine mag eine klare Säure als störend empfinden, während sie dem anderen zusagt. Hier ist es sicher sinnvoll, den einen oder anderen Champagner anhand der Etikettangaben auszuwählen, um so den persönlichen Favoriten zu finden. Selbstverständlich spielen dabei auch die Kosten für die edle Flasche eine gewisse Rolle.

Was kosten Champagner?

Zugegeben, so manchen Champagner bekommen Sie bereits für unter 15 €. Viele davon stammen von Handelsmarken. Es sind aber auch einige bekannte Namen darunter. Greifen Sie hier zumindest zum Probieren ruhig zu. Auch für diese Angebote gelten die gleichen Vorschriften bezüglich Anbau, Lese und Herstellung wie für hochpreisige Sorten. Vielleicht finden Sie ja so Ihre Lieblingsmarke aus der Champagne zum Preis von einem guten Sekt oder Prosecco.

Einsteigerangebote der großen Marken indes versammeln sich um die 25-€-Marke. Dafür bekommen Sie auch schon einen Champagner Rosé. Etwas tiefer in die Tasche greifen müssen Sie, wenn Sie einen Jahrgangs-Champagner oder einen Blanc de Blancs auf Ihrer Wunschliste haben. Hier werden die Angebote für die 0,75-l-Flasche ab etwa 50 € häufiger. Falls Sie einen Vertreter der Cru-Klasse erwerben wollen, müssen Sie oft 80 € und mehr ausgeben.

Aber auch hier gibt es gerade im Winzer-Bereich, in dem ein Premier Cru schon mal für unter 30 € zu haben sein kann, Ausnahmen. Die ganz großen Namen allerdings haben ihren Preis. So kann ein Jahrgangs-Champagner beispielsweise von Dom Pérignon durchaus auf mehrere 100 € kommen.

Wie lautet das Fazit für Champagner?

Die Schaumweine der Champagne sind ein unvergleichlicher Genuss und eine facettenreiche Welt für sich. Mit den richtigen Informationen ist es aber ganz leicht, die ideale Wahl zu treffen:

  • Das Etikett verrät Ihnen, ob der Champagner von einem Handelshaus, einer Genossenschaft oder einem Winzer-Betrieb stammt
  • Für Einsteiger sind weniger würzige und markante Sorten empfehlenswert und für den Kenner machen gerade Würze sowie Eigenarten den Reiz aus
  • Abhängig von Anlass und Geschmack haben Sie schließlich die Wahl zwischen verschiedenen Brut-Stufen sowie Extra Dry, Sec, Demi Sec und Doux
  • Für günstigen Champagner zahlen Sie 15 €, während Sie für bekannte Marken ab 25 € bezahlen. Besondere Jahrgangssorten kosten aber auch mehrere 100 €

Beachten Sie aber, dass Ihr Champagner bei der Lagerung zunehmend an Qualität verliert. Abgesehen von wenigen Ausnahmen sollten Sie auch hochwertige Flaschen nach spätestens 3 Jahren genossen haben. In der Zwischenzeit fühlt sich der Schaumwein kühl, dunkel und stehend aufbewahrt am wohlsten.

Als Entscheidungshilfe finden Sie hier die Bestenliste der beliebtesten Champagner. Probieren Sie es doch einfach mal aus. Viel Spaß bei der Auswahl und ein “Zum Wohl” beim maßvollen Genuss.

Champagner: Was sind häufig gestellte Fragen?

Wie lange ist Champagner haltbar?

Ein einfacher Champagner zum günstigen Preis hält maximal 2 Jahre lang. Mittlere und hochwertige Sorten haben eine Haltbarkeit von 5 oder 10 Jahren. Länger sollten Sie den Champagner auf keinen Fall lagern. Sonst besteht die Gefahr, dass der edle Tropfen ungenießbar wird. Er schadet zwar nicht der Gesundheit, schmeckt jedoch nicht mehr.

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Was ist der Unterschied zwischen Sekt und Champagner?

Ein Schaumwein, der sich Champagner nennt, unterliegt strengen Richtlinien und wird ausschließlich aus Trauben aus der Champagne produziert. Für Sekt sind die Bestimmungen weniger strikt. Ein weiterer Unterschied bezieht sich auf das Gärungsverfahren. Die zweite Gärung von Champagner erfolgt in der Flasche und dauert mindestens 15 Monate. Sekt gärt meistens in Tanks und hat eine Reifezeit von 9 Monaten.

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Wie schmeckt Champagner?

Wie bei Sekt und Wein gibt es auch bei Champagner große Geschmacksunterschiede. Doux, Brut oder Extra Brut, an diesen Bezeichnungen erkennen Sie die lieblichen und trockenen Sorten. Durch das charakteristische Prickeln wirkt der eher fruchtige oder herbe Geschmack noch intensiver. Bei einer Verkostung finden Sie Ihren Favoriten. Zumeist sind es die trockenen Champagner-Varianten, die bei festlichen Anlässen zum Einsatz kommen.

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Kann Champagner gefrieren?

Champagner darf auf keinen Fall ins Eisfach, denn bei etwa 5 Grad unter Null gefriert er. Wenn der Schaumwein eiskalt wird, dehnt er sich aus. Durch diesen inneren Druck kann die Flasche explodieren: Das ist die Folge von gefrierendem Sekt oder Champagner. Er lässt sich jedoch gut auf Eiswürfeln kühl halten.

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Wie lagere ich Champagner richtig?

Bei der längeren Lagerung sollten die Champagnerflaschen aufrecht stehen. Durch die Kohlensäure bleibt der Korken innen feucht. Beim Liegen würde er jedoch zu sehr durchfeuchten und die Oxidation und den Druckverlust verstärken. Optimal ist eine konstante Umgebungstemperatur von ca. 10 Grad. Bei einer Luftfeuchtigkeit von etwa 70 % lässt sich ein edler Champagner auch länger als 2 Jahre aufbewahren.

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Wird Champagner mit dem Alter besser?

Nein, denn Champagner reift nur während der Gärungsphase. Nach dem Abfüllen in die Flaschen wird er nicht mehr besser, im Gegenteil. Wenn der Druck mit der Zeit nachlässt, verwandelt sich der prickelnde Champagner in einen Stillwein und schmeckt meistens nicht mehr. Darum sollten Sie den guten Tropfen je nach Qualität maximal 2 bis 5 Jahre lagern.

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Was ist der beste Champagner?

Dom Perignon, Pommery Brut, Heidsieck oder Bollinger, die renommierten Champagner-Hersteller blicken oft auf eine lange Tradition zurück. Die Kenner streiten sich über den perfekten Geschmack und die Qualität der besten Champagnersorten. Welches der beste Champagner ist, lässt sich deshalb nicht pauschal sagen. Zu den bekanntesten und beliebtesten Sorten gehört der Moët & Chandon Brut Impérial.

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Was heißt „brut“ bei Champagner?

Der französische Begriff „brut“ bedeutet herb und weist auf den trockenen Geschmack des Champagners hin. Diese Bezeichnung bezieht sich vor allem auf Schaumweine, während bei Wein eher von „sec“ die Rede ist. Brut zeigt an, dass der Restzuckergehalt pro Liter unter 15 Gramm liegt. Als Steigerung gibt es „Extra Brut“ Champagner: Hier liegt der Restzucker bei maximal 6 Gramm.

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Im Video vorgestellt: Champagner

In diesem spannenden YouTube-Clip dreht sich alles um Champagner und Winzersekt! Sei gespannt auf eine informative und unterhaltsame Verkostung von verschiedenen Champagner-Sorten, bei der wir herausfinden, welche wirklich überzeugen können. Erfahre mehr über die Herkunft, die Herstellung und natürlich den Geschmack dieser edlen Schaumweine. Lass dich von unserem Expertenteam in die Welt des Champagners entführen und finde heraus, welcher Tropfen wirklich was taugt!