Bei schlechter Qualität des Feuerholzes entwickelt sich zu viel Rauch. Feuchtes Holz ist schlechter als trockenes, es gibt aber weitere Kriterien. Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Eigenschaften, die gute Holzarten mitbringen müssen.
Trocknungsart: Luftgetrocknetes Kaminholz im Vorteil

Brennholz in größeren Mengen können Sie sich in Paletten anliefern lassen.
Gutes Holz ist hart, sauber und trocken. Werfen Sie einen Blick auf das ofenfertige Kaminholz und achten Sie auf die Struktur. Entdecken Sie unter der Rinde grüne Spuren, ist das Holz noch nicht ofenfertig. Trockenes Holz ist geruchsneutral und riecht nicht mehr nach Harz. In der Sonne getrocknetes Feuerholz ist hochwertig und hat eine geringe Restfeuchte. Sie erkennen es an der leicht gelblichen Farbe und Trockenrissen.
Reine Sorten: Bestandteil an Fremdhölzern
Beim Kauf von Brennholz ist eine reine Sorte ein wichtiges Thema. Sie können sich für gemischtes Holz entscheiden, die Sorten müssen exakt deklariert werden. Kaufen Sie reines Holz einer Sorte, dürfen nicht mehr als 10 % einer fremden Art vorhanden sein. Hochwertiges Holz enthält keine weiteren Brennstoffe.
Schäden: Schimmel, Holzwurm und Käfer
Lagern Sie Ihr Brennholz trocken und geschützt vor der Witterung. Stellen Sie beim Kauf Spuren von Schimmel fest, handelt es sich um schlechte Qualität. Holzwürmer und Käfer zeichnen solches Holz aus.
Durch den Befall mit Schimmel und Insekten sinkt der Brennwert, zusätzlich wirkt sich Schimmel gesundheitlich negativ aus. Breiten sich Schädlinge im Holz aus, nimmt die Dichte ab, was die Brenndauer und die Qualität des Feuerholzes negativ beeinflusst.
Holzart: Geeignet für den gewählten Zweck
Bei Brennholz wird grundsätzlich zwischen Nadelholz und Laubholz unterschieden. Beim Anzünden sind Nadelhölzer im Vorteil, im offenen Kamin sind sie ein Problem. Sie neigen zum Spritzen und Knacken, was die Brandgefahr erhöht. Laubholz brennt ruhiger ab, vor allem Hartholz imponiert durch die lange Brenndauer. In einer offenen Feuerschale eignen sich getrocknete Harthölzer, da sie wenig Funkenflug verursachen.
Für geschlossene Öfen sind Nadelhölzer unproblematisch, da das Knacken hier nicht hörbar ist. Auch die Spritzgefahr ist reduziert. In der Fachsprache werden Nadelhölzer als Weichhölzer und Laubhölzer als Harthölzer bezeichnet. Die längste Brenndauer weist Laubholz auf, was sich auf den Preis auswirkt.