Ratgeberübersicht
  1. 1.Was ist Beef Jerky und wie wird es hergestellt?
  2. Ist Beef Jerky gesund?
  3. In welchen Geschmacksrichtungen ist Beef Jerky erhältlich?
  4. Worauf ist beim Vergleich von Beef Jerky noch zu achten?
  5. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Beef-Jerky-Tests bzw. -Vergleichen suchen
  • Beef Jerky stammt ursprünglich aus den USA, wo es bereits von den indigenen Einwohnern als Proviant verspeist wurde. Es wird aus magerem Rindfleisch hergestellt.
  • Sie finden Beef Jerky in verschiedenen Geschmacksrichtungen, darunter z.B. BBQ, Teriyaki oder Honey. Auch andere Fleischsorten können für Jerky verwendet werden, z.B. Hühnchnen, Truthahn oder sogar Fisch.
  • Achten Sie darauf, dass das Beef Jerky keine Zusatzstoffe und künstliche Aromen enthält. Sie finden online kleine Packungsgrößen bis hin zu 1-kg-Beef-Jerky-Vorratspackungen.

Beef Jerky im Test: Gesalzenes und gepfeffertes Beef Jerky auf weißem Teller.

Fleisch zu trocknen, um es länger haltbar zu machen, ist eine Jahrtausende alte Tradition. So gibt es auch bei uns Trockenfleisch, welches oftmals gepökelt wurde. Seit einigen Jahren ist auch das amerikanische Beef Jerky bei uns sehr beliebt.

In unserem Beef-Jerky-Vergleich mit Kaufberatung 2025 erfahren Sie, wie der Beef-Snack hergestellt wird und ob er gesund ist. Außerdem klären wir auf, worauf Sie beim Kauf von Beef Jerky noch achten sollten. Wir informieren Sie zu den möglichen Geschmacksrichtungen und verraten Ihnen, ob es auch veganes Beef Jerky gibt.

1.Was ist Beef Jerky und wie wird es hergestellt?

Beef Jerky ist die amerikanische Bezeichnung für Trockenfleisch oder Dörrfleisch. Der Beef-Snack wird in den USA bereits seit Jahrhunderten gegessen – bei uns ist er erst seit ein paar Jahren so richtig beliebt.

Im Test: Mehrere Beef-Jerky-Stücke fallen aus der Verpackung.

Reines Beef Jerky von Marken wie GRIZZLY FOODS überzeugt als kohlenhydratarmer und proteinreicher Snack.

Im ersten Kapitel unserer Kaufberatung von WELT.de erfahren Sie, wie und aus welchen Fleischsorten Beef Jerky hergestellt wird.

Ursprung des Beef Jerky

Beef Jerky stammt von den Ureinwohnern Amerikas: Diese trockneten ihre erlegten Büffel oder Alpakas über Jahrhunderte hinweg, um sie länger haltbar zu machen. Die kleinen Fleischstücke dienten ihnen außerdem als Jagdproviant. Erst durch die übergesiedelten Europäer kamen zu Beef Jerky noch Marinade, Salz und Gewürze hinzu. Das Wort “Jerky” kommt vom Quechua-Wort “Ch’arki”, das so viel wie “getrocknetes Fleisch” bedeutet.

Das traditionell verwendete Fleisch bei Beef Jerky ist Rind, wie der Name “beef” schon vermuten lässt. Empfohlen werden möglichst magere Fleischstücke, die wenig Fett aufweisen. Ideal für die Herstellung ist Fleisch aus der Oberschale, Flanksteak oder Hüftsteak.

Bei der Herstellung wird das Fleisch zunächst von Fett und Sehnen befreit und anschließend in sehr dünne Scheiben geschnitten. Dann wird das Beef Jerky mit einer Marinade aus Salz und anderen Gewürzen, gegebenenfalls auch Saucen, eingelegt.

Anschließend werden die Fleischstücke aufgehängt und getrocknet – der traditionelle Prozess dauert Tage oder gar Wochen. Viele Hersteller sind inzwischen allerdings dazu übergegangen, das Fleisch schonend auf einem Rost und bei einer Temperatur von etwa 50 °C zu trocknen.

Gut zu wissen: Neben Beef Jerky gibt es auch andere Arten von Trockenfleisch, z. B. Chicken oder sogar Salmon Jerky aus Hühnerfleisch oder Lachs. Auch Wild Jerky können Sie bei einigen Herstellern finden. Dieses kann beispielsweise vom Wildschwein oder Hirsch sein.

Beef Jerky im Test: Beef Jerky hängt zum Trocknen an der Luft.

Traditionell wird Beef Jerky aufgehängt, um an der Luft in der Sonne zu trocknen.

2. Ist Beef Jerky gesund?

Auch wenn man es zunächst nicht vermuten mag, ist Beef Jerky tatsächlich gesund. Lesen Sie in den folgenden Abschnitten mehr zu den Inhaltsstoffen und Nährwerten von Beef Jerky.

2.1. Natürlicher Protein-Snack

Dass Beef Jerky gesund ist, liegt vor allem daran, dass Beef Jerky viel Protein liefert. Daher wird es vor allem als Snack für Sportler empfohlen.

Das enthaltene Salz liefert außerdem wertvolle Elektrolyte. Zudem enthält Beef Jerky wenig Kalorien und Kohlenhydrate. Dadurch, dass es im Grunde roh ist, bleiben alle Nährwerte im Beef Jerky erhalten. Die durchschnittlichen Nährwerte von Beef Jerky finden Sie hier:

Nährwert pro 100 g
Kalorien 255 g
Eiweiß 39 g
Fett 3,9 g
Kohlenhydrate 16 g

Gut zu wissen: Durch das Trocknen und Entziehen von Wasser werden die Kaloriendichte und auch die Kohlenhydrate erhöht. So betrachtet ist rohes Fleisch gesünder, da es 0 Kohlenhydrate aufweist und je nach Fleischstück auch die Kalorien bis zu 50 % weniger sein können.

2.2. Die Inhaltsstoffe dennoch beachten

Beef Jerky getestet: Beef Jerky in kleiner Schüssel neben Salatblatt.

Ob für Sportler oder Abends auf dem Sofa: Beef Jerky ist gesünder als die meisten anderen Snacks.

Auch wenn es als vergleichsweise gesunder Snack für Zwischendurch gilt: Wenn Sie Beef Jerky kaufen, sollten Sie dennoch einen Blick auf die Inhaltsstoffe werfen. Denn schnell zeigt sich: Beef Jerky ist nicht gleich Beef Jerky.

Vor allem bei industriell gefertigten Produkten sind oftmals Zucker oder Zusatzstoffe enthalten. So finden Sie in Beef Jerky oftmals Zutaten wie:

  • Maltrodextrin
  • Glucosesirup
  • Maisprotein

Diese erhöhen den Kohlehydrate-Gehalt des Jerkys und machen es für Sportler weniger geeignet. Wenn Sie Wert auf eine gesunde Ernährung legen, sollten Sie vor allem darauf achten, dass das Beef Jerky ohne Zucker, bzw. ohne zusätzlich zugefügten Zucker ist.

3. In welchen Geschmacksrichtungen ist Beef Jerky erhältlich?

Neben dem traditionellen Beef Jerky Original, welches lediglich mit Salz gewürzt ist, finden Sie inzwischen auch viele weitere Geschmacksrichtungen auf dem Markt. So ist Beef Jerky Teriyaki aufgrund seines süßlich-würzigen Geschmacks sehr beliebt.

Eine Hand hält ein Stück Beef Jerky zum testen zwischen zwei Fingern.

Damit Sie Beef Jerky von GRIZZLY FOODS und anderen Marken bequem snacken können, erhalten Sie dieses in mundgerechten Stücken.

Auch würzige Varianten mit Chilis oder Jalapeños, Honey oder BBQ sind schmackaft. In der folgenden Tabelle von WELT.de geben wir einen kurzen Überblick über verschiedene Hersteller und Marken und ihre Beef-Jerky-Typen:

Hersteller Sorten
Jack Links Beef Jerky
  • verkaufen Beef-Snacks seit über 30 Jahren
  • neben Beef Jerky Original auch Beef Jerky Teriyaki und Beef Jerky Sweet&Hot im Sortiment
  • verwenden Rindfleisch aus der Hüfte
  • führen als weitere Produkte Beef Bars und Schinken Snack (aus Schweinefleisch)
Wild West Beef Jerky
  • hergestellt im schottischen Hochland
  • haben neben getrocknetes auch zusätzlich geräuchertes Jerky im Sortiment
  • Sorten sind Smokey BBQ, Honey Honey BBQ, Jalapeño, Original und Bacon
Bulk Beef Jerky
  • aus der Oberschale des Rindfleischs
  • sehr hochwertiges Fleisch
  • erhältlich in Original und Sweet Chili
Indiana Jerky
  • verschiedenste Jerky-Arten im Sortiment, z. B. Fisch, Schwein, Huhn und Truthahn
  • Geschmacksrichtungen von pikant bis süß
  • Rezeptur nach eigenen Angaben indianischer Herkunft
Buchter’s Jerky
  • hergestellt in Deutschland
  • erhältlich in Barbeque, Honey und Hot&Sweet
  • Rindfleisch aus der Unterschale
  • Verzicht auf künstliche Aromen
  • traditionell geräuchert
Ben Jacobs
  • Fleisch vom österreichischen Weiderind
  • Geschmacksrichtungen: Mexican Style, Salt&Pepper, Hawaiian Teriyaki u.a.

Tipp: Die meisten Hersteller haben auch Beef-Jerky-Angebote, z.B. in Form von Probierpaketen. Hier erhalten Sie mehrere Sorten zum Probieren in einem Paket.

4. Worauf ist beim Vergleich von Beef Jerky noch zu achten?

Ob Beef Jerky von Jack Links oder Wild-West-Beef-Jerky: Wir verraten Ihnen, worauf Sie bei der Suche nach dem besten Beef Jerky noch achten sollten.

4.1. Gutes Fleisch kommt in Bio-Qualität

Das Bio-Siegel bei Bio-Beef-Jerky garantiert Ihnen, dass das Fleisch von Freiland-Rindern aus guter Haltung kommt. Auch die anderen Zutaten entsprechen den strengen Bio-EU-Vorschriften und entstammen aus kontrolliertem Anbau.

Qualität hat natürlich ihren Preis. So können Sie damit rechnen, dass es sich bei günstigem Beef Jerky eher nicht um ein Bio-Produkt handelt. Für Beef Jerky in Bio-Qualität können Sie zwischen 11 und 15 Euro pro 100 Gramm rechnen – also ca. 3 Euro für eine handelsübliche kleine Verpackung von 30 Gramm.

4.2. Nährwerte und Inhaltsstoffe immer beachten

Beef Jerky im Test: Veganes Jerky auf Schiefertafel.

Auch Jerky auf pflanzlicher Basis finden Sie inzwischen bei vielen Anbietern.

Wie bereits erwähnt, sollten Sie die Inhaltsstoffe und Nährwerte beachten, da diese sich von Produkt zu Produkt unterscheiden können. So kann vor allem der Zucker- und Proteingehalt schwanken.

Achten Sie besonders darauf, dass das Beef Jerky keine Konservierungsstoffe oder chemischen Zusätze enthält. Wichtig ist für Menschen mit Unverträglichkeiten auch, dass es kein Gluten oder Laktose aus Molkepulver enthält.

4.3. Regional einkaufen der Umwelt zuliebe

Der Großteil der Beef-Jerky-Produktion liegt in den USA, Argentinien, Brasilien und Uruguay. Wer Wert auf die Umwelt legt, sieht sich nach regionalen Alternativen um – einige Hersteller bieten auch Beef Jerky aus Deutschland oder Österreich an. Zu den Herstellern zählen z. B. Grizzly Foods, Butcher’s Jerky, Ben Jacobs oder Craftsman.

4.4. Großpackungen lohnen sich besonders

Im Supermarkt finden Sie Beef Jerky meist nur in kleinen Packungen à 30 oder 50 Gramm. Im Internet finden Sie mit etwas Glück Beef Jerky in Großpackungen, was sich für Sie sehr lohnen kann.

So gibt es Beef Jerky in 1 kg oder 800 Gramm auf Vorrat. Achten Sie besonders auch darauf, dass die Verpackung wiederverschließbar ist. Zwar ist Trockenfleisch an sich gut haltbar, Sie verlängern die Haltbarkeit jedoch, wenn Sie die Packung wieder verschließen.

Beef Jerky im Test: Beef Jerky neben Salz und Pfeffer auf Schiefertafel.

Ob süß, würzig oder pikant – Beef Jerky gibt es in vielen Geschmacksrichtungen.

5. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Beef-Jerky-Tests bzw. -Vergleichen suchen

Sie haben noch Fragen zum Thema Beef Jerky? Dann werfen Sie doch einen Blick in unsere abschließende FAQ-Kategorie von WELT.de. Hier haben wir Fragen aus verschiedenen Beef-Jerky-Tests im Internet gesammelt und beantwortet.

5.1. Kann man Beef Jerky selber machen?

Ja, Beef Jerky selber zu machen, ist sogar recht einfach. Eine Marinade hierfür können Sie beispielsweise mit Ketchup, Sojasauce, Knoblauch, Salz und einigen weiteren Gewürzen nach Belieben machen.

Beef Jerky getestet: Rückseite einer Verpackung mit Infos sowie Angaben zu Nährwerten und Inhaltsstoffen.

Vergewissern Sie sich beim Kauf immer, dass das von GRIZZLY FOODS und anderen Herstellern angebotene Beef Jerky wirklich rein natürlich ist und nur aus Fleisch besteht.

Zu beachten gilt, dass das Fleisch durch den Wasserverlust “eingeht”, Sie also für 100 Gramm Ergebnis etwa 250 Gramm Fleisch benötigen. Das Fleisch sollten Sie so dünn wie möglich schneiden. Dann legen Sie es auf den Grillrost und lassen es 12 Stunden bei etwa 50 °C im Ofen.

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5.2. Ist Beef Jerky zum Abnehmen geeignet?

Aufgrund seines geringen Kalorien- und Kohlehydratgehalts ist Beef Jerky auch als Snack im Kontext einer Gewichtsreduktion geeignet. Außerdem hält es recht lange satt, was ebenfalls hilfreich ist. Hier sollten Sie ganz besonders darauf achten, dass das Beef Jerky ohne Zucker auskommt.

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5.3. Gibt es auch veganes Beef Jerky?

Ja, einige Hersteller haben auch veganes Beef Jerky, bzw. veganes Jerky, im Angebot. Dieses kann aus Sojabohnen, Seitan oder Roter Beete bestehen. Die Vor- und Nachteile veganer Varianten können Sie hier nachlesen:

    Vorteile
  • Tiere kommen nicht zu Schaden
  • oftmals regionale Produktion
  • kein Cholesterin
  • Bio-Qualität leichter zu erreichen
  • in der Würze kein Unterschied
    Nachteile
  • teilweise Unterschied in Geschmack oder Konsistenz spürbar
  • bei einigen Herstellern höherer Preis
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5.4. Wie viel Trockenfleisch am Tag wird empfohlen?

Die Empfehlung diverser Beef-Jerky-Tests im Internet lautet 0,8 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag. Leistungssportler hingegen können aufgrund ihres erhöhten Bedarfs sogar bis zu 1,7 Gramm Trockenfleisch am Tag essen.

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5.5. Was sagt die Stiftung Warentest zu Beef Jerky?

Bislang gibt es von der Stiftung Warentest noch keinen offiziellen Beef-Jerky-Testsieger. In unserer Vergleichstabelle finden Sie viele Produkte, welche in diversen anderen Online-Tests von Beef Jerky erwähnt wurden und zudem mit positiven Kundenbewertungen punkten können.

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