Ratgeberübersicht
  1. Wie erkenne ich gute Atemschutzmasken?
  2. Was für unterschiedliche Atemschutzmasken gibt es?
  3. Welche Atemschutzmaske passt zu mir?
  4. Welche Atemschutzmasken sind laut Tests am besten?
  5. Was kosten Atemschutzmasken?
  6. Wie lautet das Fazit für Atemschutzmasken?
  7. Atemschutzmaske: Was sind häufig gestellte Fragen?
Atemschutzmasken im Test: Packung mit Masken wird geöffnet

Auf diesem Foto sehen wir eine typische Mehrstückpackung mit Atemschutzmasken.

Wie erkenne ich gute Atemschutzmasken?

Die drei Schutzklassen spielen eine entscheidende Rolle, wenn Sie eine Schutzmaske während der COVID-19-Pandemie suchen. Ebenfalls wichtig sind Material und Form, die großen Einfluss auf die Sicherheit und den Tragekomfort der Masken haben. Für die Nutzung der Virenschutzmaske im Alltag spielt außerdem das Design eine Rolle.

Schutzklasse: Sichere FFP2 und FFP3 Masken

Die Aufteilung in die drei Schutzklassen zeigt an, wie zuverlässig die Atemmaske Schadstoffe abhält. Die Modelle der Klasse FFP1 schützen vor ungiftigem Staub, der ungefährlich für die Gesundheit ist. Eine FFP2 Atemschutzmaske bietet einen verbesserten Schutz vor festem und flüssigem Staub und hilft gegen Aerosole und Rauch. Hier liegt die zulässige Gesamtleckage bei maximal 11 %. Insbesondere während der COVID-19-Pandemie sind FFP2 Masken empfehlenswert.

Eine Schutzmaske der Klasse FFP3 hält schädlichen Staub, Aerosole und Rauch ab und schützt damit vor giftigen Schadstoffen. Vor allem im Virenschutz bietet diese Qualität mit einer maximal zulässigen Leckage von 5 % ein hohes Maß an Sicherheit. Außerdem kommen die FFP3 Masken an Arbeitsplätzen mit viel Staub zum Einsatz.

Material: Wählen Sie zwischen Einweg- und Mehrwegmasken

Zu den einfachen Atemschutzmasken gehören die Einwegmasken aus der Apotheke, die insbesondere während der COVID-19-Pandemie in Deutschland zum Einsatz kommen. Sie bestehen aus dünnem Kunststoffvlies. Als alternatives Material bietet sich Stoff an. Einen textilen, waschbaren Mund-Nasen-Schutz können Sie selber nähen, online bestellen oder im Geschäft kaufen. Zumeist handelt es sich um Masken aus Baumwolle, doch auch eine Polyestermischung ist möglich. Formstabile Atemmasken aus Kunststoff bestehen zum Teil aus Gummi oder Silikon.

Informationen zur aktuellen Lage

Das Robert Koch-Institut (RKI) gibt auf seiner Website aktuelle Informationen zu Atemschutzmasken und der COVID-19-Situation in Deutschland. Dazu gehört eine Übersicht über die aktuellen Infektionsschutzmaßnahmen. Ebenfalls erhalten Sie Hinweise zur korrekten Verwendung von Masken.

Form: Passend für Ihr Gesicht

Im Alltag während der COVID-19-Pandemie tragen Sie vorwiegend Halbmasken oder Viertelmasken. Diese bedecken Mund und Nase, während die Augen frei bleiben. Eine Vollmaske umschließt das ganze Gesicht und ist mit einer Sichtscheibe versehen. Sie verfügt oft über ein Ausatemventil, einen abdichtenden Rahmen, eine Innenmaske und stabile Riemen bzw. Bänder. Die Form richtet sich nach der Art der Schutzmaske. Bei ABC-Masken fallen die großen Ausatemventile auf. Im Vergleich dazu passen sich die einfachen Atemschutzmasken an die Gesichtsform an. Als Zwischenlösung gibt es runde und eckige Halbmasken.

Für die Fertigung einer Stoffmaske liegen verschiedene Schnittmuster vor. Eine nahezu anatomisch geformten Maske passt sich direkt an Mund und Nase an. Die rechteckige Variante ist mit Falten versehen. Diese fächern sich auf, wenn Sie die Atemmaske aufsetzen, sodass der Stoff von der Nase bis über das Kinn reicht. Die klassische Einwegmaske hat ebenfalls diese rechteckige Form und das Faltsystem.

Fixierung: Für einen sicheren Halt

Eine Mundschutzmaske verfügt entweder über Gummibänder, die Sie hinter den Ohren entlang führen, oder über Bänder. Diese Bänder verknoten Sie hinten am Kopf. Das kann Spuren an der Frisur hinterlassen, zudem dauert es etwas länger, eine solche Maske aufzusetzen. Bei einer waschbaren Stoffmaske können die Bänder oder Gummis mit der Zeit ausleiern. Im Allgemeinen reicht es aus, die Befestigungsbänder etwas zu Straffen. Bei einer festen, schweren Mundschutzmaske sind oft stabile Riemen vorhanden, die Sie an Ihre eigene Kopfform anpassen.

Im Februar 2022 wurde die DIN 13164 angepasst. Diese listet auf, was alles Teil des Verbandskastens ist. Nach der neuen Regelung müssen zusätzlich zwei medizinische Masken als Teil des Verbandkastens mitgeführt werden. Die Pflicht zur Mitnahme im Fahrzeug besteht jedoch erst, wenn die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) entsprechend geändert wird. Diese Änderung soll bei der nächsten Überarbeitung mit aufgenommen werden.

ADAC

Was für unterschiedliche Atemschutzmasken gibt es?

Die Schutzmasken unterscheiden sich durch ihr Material und die Schutzklasse. Mit der Übersicht über die Tests erfahren Sie, welche Atemschutzmaske für Sie die beste ist und welche Modelle waschbar sind. Damit die Maske gegen Viren und Aerosole optimal schützt, ist eine gute Filterung wichtig, zudem muss sie gut sitzen.

Mundschutzmaske aus Stoff

Der textile Mund-Nasen-Schutz ist waschbar und damit wiederverwendbar. Die Masken aus Baumwolle oder Polyester reinigen Sie nach der Benutzung im 60-Grad-Programm in der Waschmaschine. Es gibt auch Tipps für die Reinigung in kochendem Wasser oder mit dem heißen Bügeleisen. Für eine ausreichende Filterung der Schadstoffe sollte die Stoffmaske zweilagig sein und sicher passen. Die besten Modelle haben einen Nasenbügel und tragen das Siegel Made in Germany.

    Vorteile
  • Wiederverwendbar
  • Waschbar und hygienisch
  • Ordentliche Qualität
  • Günstig
    Nachteile
  • Nur mit Nasenbügel für Brillenträger geeignet
  • Pflegeaufwand

Medizinische Schutzmasken

Für den medizinischen Einsatz bieten sich Gesichtsmasken der Schutzklasse FFP2 oder FFP3 an. Diese MNS-Masken oder OP-Masken bieten einen verbesserten Eigenschutz. Sie lassen sich hygienisch reinigen, sind also wiederverwendbar. Für den verbesserten Tragekomfort haben einige dieser Masken ein Ausatemventil. Spezielle Filter für die Atemmasken optimieren die Schutzfunktion.

    Vorteile
  • Guter Schutz vor Viren und Bakterien
  • Sichere Fixierung
  • Tragekomfort
    Nachteile
  • Oft höheres Gewicht
  • Teuer

Arbeitsschutzmaske

Eine Staubmaske entspricht oft der Schutzklasse FFP1 und schützt damit nur gegen grobe Partikel, beispielsweise gegen Holzstaub. Für den besseren Arbeitsschutz benötigen Sie eine Feinstaubmaske der Stufe FFP2. Diese filtert gefährliche Schadstoffe wie Schimmel und Asbest. Unter anderem nutzen Feuerwehr und Bundeswehr diese Staubmasken, die meistens kein Ausatemventil haben. Die Fixierung mit Bändern ist bei diesen Modellen relativ simpel, allerdings nicht immer komfortabel.

    Vorteile
  • Funktional
  • Verschiedene Schutzklassen erhältlich
    Nachteile
  • Eingeschränkter Komfort
  • Kein Ventil
Atemschutzmasken im Test: Packung mit Masken ist geschlossen

Wie wir an dieser Stelle erkennen, handelt es sich hierbei um 50 Einweg-Atemschutzmasken.

Welche Atemschutzmaske passt zu mir?

Sie können eine Virenschutzmaske aus Stoff nähen oder eine langlebige Vollmaske in Schwarz kaufen. Wichtig ist, dass die Atemschutzmaske zum Einsatzgebiet passt. Für bestimmte Bereiche empfiehlt der Gesetzgeber geprüfte Masken, die der Norm EN 149 entsprechen. Im Alltag reichen hingegen einfache Schutzmasken aus.

Der Mund-Nasen-Schutz aus Baumwolle oder Polyester für die alltäglichen Erledigungen

Eine Maske gegen Viren können Sie mit Schnittmuster und einem geeigneten Stoff selber nähen oder als fertigen Mundschutz kaufen. Die Atemschutzmasken aus Stoff stecken Sie in die Waschmaschine und bügeln sie anschließend heiß, um sie zu reinigen. Für Ihre Besorgungen gibt es schlichte und bunte Alltagsmasken. Nur damit dürfen Sie in Corona-Zeiten Geschäfte und öffentliche Gebäude betreten.

Als Variante bietet sich eine Einwegmaske an. Diese kommt nach dem Gebrauch in den Abfall. Bei zu häufigem Einsatz sammeln sich Bakterien auf der Stoff- oder Kunststoffmaske an. So ist der nötige Schutz nicht mehr gegeben. Daher sind beim Einsatz von Stoffmasken hygienische Regeln zu beachten.

Die Virenschutzmaske mit hoher Schutzklasse für medizinisches Personal

Wenn Sie in einem Krankenhaus oder einer Pflegeeinrichtung arbeiten, sollten Sie eine medizinische Atemschutzmaske kaufen. Für Patienten gibt es Typ-I-Masken. Diese verhindern die Infektion durch Tröpfchen, die bei einer Pandemie ein großes Risiko darstellt. Für das medizinische Fachpersonal stehen Typ-II-Masken zur Verfügung. Diese entsprechen hohen hygienischen Ansprüchen und sind unter anderem für den Einsatz im OP-Saal vorgesehen.

Die besten Atemschutzmasken im Test entsprechen dem N95 Standard für die Luftfiltration. Hier handelt es sich um teilchenfiltrierende Masken der Schutzklasse FFP3. Mit ihrer hohen Filtrierung halten die Testsieger 98 % und mehr Bakterien ab. Das minimiert die Gefahr der Tröpfcheninfektion, z. B. bei Corona und auch anderen Viren. Gerade in einer klinischen Umgebung ist Sterilität ein wichtiges Thema, darum sollten Sie auf die sichere Qualität der Schutzmasken achten.

Die Staubmaske für Arbeiter, die mit Asbest und ähnlichen Gefahrenstoffen in Kontakt kommen

Für den Arbeitsschutz gibt es Halb- und Vollmasken, die sich mit diversen Filtern ausrüsten lassen. Die speziellen Partikelfilter halten Staub und Aerosole ab. Die genaue Einstufung der Arbeitsschutzmasken orientiert sich am Gewicht der Masken und am Atemwiderstand. Im Allgemeinen sind diese Staubmasken relativ schwer.

Abhängig vom Arbeitsort muss die ABC Schutzmaske Dämpfe und Feinstaub abhalten. Sie kommen beispielsweise bei Arbeiten in der Landwirtschaft und bei der Feuerwehr zum Einsatz. Hier dienen sie als Schutz gegen Pestizide und Rauch. Auch für Lackierarbeiten gibt es schützende Masken. Diese verhindern, dass Lacke und Chemikalien den Organismus schädigen.

Wen schützt die Maske?

Medizinische FFP2-Schutzmasken schützen sowohl den Träger als auch die anderen Personen. Im Vergleich dazu dienen die Alltagsmasken vor allem dem Schutz anderer Menschen vor dem eigenen Atem. Sie verhindern, dass die feinen Tröpfchen der Atemluft in die Umgebung gelangen und auf diese Weise Viren oder Bakterien verteilen

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Welche Atemschutzmasken sind laut Tests am besten?

Die Stiftung Warentest befasst sich im Detail im Atemschutzmasken Test mit sicheren Atemschutzmasken der 3 Schutzstufen. Dabei stehen sowohl einfache Gesichtsmasken als auch medizinische Masken der Klasse FFP2 mit Ventil auf dem Prüfstand. Als Schutz vor Infektionen empfehlen die Tester den Kauf von Masken, die der EU Norm EN 149 entsprechen. Mit der Kennzeichnung der Schutzklasse wissen Sie über die Leistung der Partikelfilter und die maximale Leckage Bescheid.

Welche Atemschutzmaske für Sie infrage kommt, hängt von Ihrer aktuellen Situation ab. Als Schutz vor dem allgemeinen Infektionsrisiko reicht oft eine FFP1 Maske aus. Zusätzlich empfiehlt das Robert Koch-Institut Desinfektionsmittel für die Hände. Wenn Sie mit erkrankten Personen direkten Kontakt haben, benötigen Sie eine höhere Schutzstufe. Im Sinne der Arbeitssicherheit und Krankenhaushygiene kommen in Kliniken professionelle Schutzmasken der Klassen FFP2 und FFP3 zum Einsatz. Als Alternative ist eine Chirurgenmaske möglich.

Für Bartträger ist eine Atemmaske mit Filter laut des Atemschutzmasken Tests der Stiftung Warentest ungeeignet. Zudem ist auf die Vermeidung von Wärmestau zu achten. Hierfür bieten sich Atemschutzmasken mit Ausatemventil an. Damit bekommen Sie keine Atemnot, auch wenn die Maske dicht anliegt. Die Tester der Stiftung Warentest fanden heraus, dass es für Kinder kaum geeignete Maskengrößen liegt. Hier besteht noch Nachbesserungsbedarf.

Online finden Sie Schnittmuster

Im Internet gibt es nicht nur Tests von Atemschutzmasken, sondern auch Anleitungen bzw. Schnittmuster für DIY-Masken. Damit nähen Sie sich selber einen passenden Mundschutz, den Sie immer wieder waschen können. Bei den verschiedenen Vorlagen finden Sie das ideale Modell für Ihre Gesichtsform.

Was kosten Atemschutzmasken?

Welche Halb- oder Vollmaske Sie als Schutz in der Corona-Zeit oder für Bauarbeiten kaufen, richtet sich nach Schutzklasse und Tragedauer. Die verschiedenen Einwegmasken sowie die waschbaren Stoffmasken gibt es häufig in Mehrfachpackungen. Die nachfolgenden Preiskategorien beziehen sich auf den Stückpreis.

Günstige Mundschutzmaske: Für 1 bis 5 Euro

Preiswerte Einwegmasken und Stoffmasken gibt es teilweise für unter 1 Euro pro Stück. Die zumeist 3-lagigen Einwegmasken schützen gut vor Tröpfcheninfektion. Die günstigen Stoffmasken bestehen aus zwei Lagen. Für die Anpassung an die Gesichtsform verfügen die Atemschutzmasken über einen Nasenbügel. Im Vergleich zu den höherwertigen Schutzmasken sind bei den Modellen für 1 bis 3 Euro Kompromisse beim Tragekomfort nötig. Hier lohnt sich ein Blick auf die Form und die Befestigungsbänder.

Zuverlässige Atemschutzmaske: Für 5 bis 15 Euro

Beständige, waschbare Schutzmasken bestehen aus reiner Baumwolle oder einer reißfesten Polyesterqualität. Besonders angenehm fühlen sich die Modelle aus Bio-Baumwolle an. Teilweise finden Sie originelle Designs, die etwas Farbe in den Alltag bringen. In der Preiskategorie von 5 bis 15 Euro gibt es außerdem filtrierende Staubmasken, entweder als Einzelstück oder in der 10-Stk.-Packung. Diese bieten einen optimierten Schutz vor Schadstoffen wie Feinstaub, organischem Gas und Lösemittel.

Atemmaske der Premiumklasse: Für 15 bis 50 Euro

Exklusive Atemschutzmasken der oberen Preisklasse bestehen aus feinen Materialien wie Seide oder haben eine hohe Schutzklasse. Zu den Testsiegern gehören die formstabilen und langlebigen Atemmasken von Dräger. Auch die 3M Atemschutzmaske FFP2 mit Ventil überzeugt mit ihrer hohen Filtrierung und einem funktionalen Ventil. Dieses verbessert den Komfort und gibt Ihnen jederzeit das Gefühl, frei atmen zu können.

Für 15 bis 50 Euro können Sie eine medizinische Atemschutzmaske kaufen oder eine Staubmaske mit hohem Sicherheitsstandard. Die besten Schutz- und Feinstaubmasken haben einen auswechselbaren Filter und lassen sich hygienisch reinigen. Damit eignen sie sich für diverse Einsätze. Für eine zuverlässige Vollmaske bezahlen Sie teilweise über 100 Euro.

Getestete Atemschutzmasken-Verpackung von der Seite mit Informationen

Soweit wir hier lesen können, handelt es sich bei diesen Atemschutzmasken um ganz typische, einfache Modelle, wie sie seit der Corona-Pandemie allen bekannt sind.

Wie lautet das Fazit für Atemschutzmasken?

Die Suche nach dem besten Mundschutz richtet sich danach, wo und wann Sie ihn einsetzen. Gegen Viren im Alltag reicht eine Atemschutzmaske aus Baumwolle aus. Für den medizinischen Bedarf und für Gefahrenbereiche benötigen Sie hingegen eine höhere Schutzklasse. Hier bietet sich eine ABC Schutzmaske oder Mundschutzmaske der Klasse FFP2 mit Ventil an.

  • Für die alltäglichen Wege und Einkäufe reicht eine günstige Stoff- oder Einwegmaske aus. Diese kostet 1 bis 5 Euro
  • Wenn Sie in einem medizinischen oder pflegerischen Beruf arbeiten, sollten Sie eine medizinische Atemschutzmaske kaufen. Diese liegt im Preisbereich zwischen 5 und 15 Euro
  • Für den Arbeitsschutz und für medizinisches Personal gibt es hochklassige Schutzmasken. Die Modelle von Moldex und anderen Top-Marken kosten 15 bis 50 Euro
  • Langlebige, stabile Atemmasken mit austauschbarem Ventil kosten zwischen 50 und 100 Euro und teilweise noch mehr
  • Einfacher Mund-Nasen-Schutz oder professionelles Modell: Die Atemschutzmaske muss optimal sitzen und zur Gesichtsform passen
  • Für den richtigen Tragekomfort dürfen die Bänder nicht zu straff sitzen. Die besten Schutzmasken verfügen über einstellbare Bänder bzw. Gummis
  • Für Brillenträger gibt es Gesichtsmasken mit Nasenbügel, die ein Beschlagen der Brillengläser vermeiden

Wählen Sie Ihren Testsieger aus und verwenden Sie als Schutz gegen Viren regelmäßig ein Desinfektionsmittel. Bleiben Sie gesund.

Atemschutzmaske: Was sind häufig gestellte Fragen?

Welche Atemschutzmasken gibt es?

Unter dem Oberbegriff der Atemschutzmasken sind prinzipiell alle Masken zu verstehen, die dem Schutz des Trägers beim Einatmen dienen – also beispielsweise Gasmasken oder partikelfiltrierende Masken. Infektionsschutzmasken, die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gebräuchlich wurden, gehören eigentlich nicht dazu, weil sie vorrangig dazu dienen, die Umwelt vor einer Infektion durch den Träger zu schützen und nicht umgekehrt. Grundsätzlich sind Atemschutzmasken in verschiedene Schutzklassen (z. B. A2) eingeteilt, zugehörige Filter ebenso (z. B. P2).

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Wie lange halten Atemschutzmasken?

Schutzmasken bzw. wechselbare Filter von Arbeitsschutzmasken unterliegen gesetzlichen Bestimmungen und sind herstellerseitig mit einem Haltbarkeitsdatum versehen. Nach dessen Ablauf ist die zugesicherte Filterleistung nicht mehr garantiert. Im Handwerk gebräuchliche Masken sind so konzipiert, dass sie möglichst „eine Schicht“ lang halten, bevor sie zu entsorgen sind. Bei FFP2-Masken soll dabei spätestens alle 75 Minuten eine mindestens 30-minütige Pause eingelegt werden. Durchfeuchtete Masken werden wirkungslos und sind daher sofort zu ersetzen. Zum Alltagsgebrauch von Schutzmasken finden ständig Untersuchungen statt, um weitere Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie die Nutzungsdauer durch Maßnahmen wie langes Trocknen oder kurzfristiges Erhitzen verlängert werden könnte, ohne die Sicherheit zu beeinträchtigen.

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Welche Atemschutzmaske braucht man wann?

Welche Maske die richtige ist, hängt davon ab, welchen Schutzzweck sie erfüllen soll. In Bezug auf Viren, die sich über Tröpfcheninfektionen verbreiten, bietet jede Mund-Nasen-Bedeckung eine erhebliche Reduzierung des Risikos. Aerosole, die Viren enthalten, sind durch medizinische Hygieneschutzmasken (OP-Masken) erheblich einzudämmen. Sicherer sind aber Masken der Kategorie FFP 2 und 3. Zu beachten ist dabei, dass Masken mit Ventilen nur ihre Träger schützen. Sie sind vorgeschrieben für medizinisches Personal im Umgang mit infizierten Patienten, die ihrerseits keines Infektionsschutzes mehr bedürfen.

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Welche Atemschutzmaske eignet sich zum Lackieren?

Lackierarbeiten können unterschiedliche Masken erfordern, wenn sie im Vorfeld mit Schleifarbeiten verbunden sind. Dann ist zu unterscheiden zwischen dem Schutz vor schädlichen Partikeln, die beim Schleifen anfallen, und giftigen Dämpfen, die während des Lackiervorgangs auftreten können. Zum Schleifen genügt meistens eine partikelfiltrierende Halbmaske des Typs FFP2. Lackdämpfe erfordern hingegen eine Vollmaske der Kategorie A2. Hier sind die Filter austauschbar und gehören der Kategorie P2 an.

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Kann man mit einer Atemschutzmaske schlafen?

Die Pflicht zum Tragen von Schutzmasken in öffentlichen Verkehrsmitteln kann dazu führen, dass Reisende mit Masken in Bussen, Zügen oder Flugzeugen schlafen müssen. Prinzipiell spricht bei Alltags- oder OP-Masken nichts dagegen. Die verringerte Atemleistung bei dichtsitzenden FFP2- und FFP3-Masken kann allerdings problematisch sein, da Träger die aus der Arbeitsmedizin stammende Pausenregelung (mindestens alle 75 Minuten) nicht einhalten können. Gesunde Personen haben dadurch zwar keine Schwierigkeiten zu befürchten, aber ein eventuell auftretendes Unwohlsein wäre im Schlaf tatsächlich nicht zu bemerken.

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Im Video vorgestellt: Atemschutzmaske

In diesem YouTube-Video-Review dreht sich alles um den 3M Quick Latch Respirator – I Love It! #6502QL. Erfahren Sie, warum dieses Produkt von 3M eines meiner Favoriten ist. Im Video gebe ich Ihnen einen detaillierten Einblick in die Funktionen und Vorteile dieses Atemschutzgeräts und teile meine persönliche Meinung dazu. Seien Sie gespannt auf mein Endergebnis und überzeugen auch Sie sich von der Qualität des 3M 6502QL!

In diesem aufschlussreichen YouTube-Video testet und überprüft Frank’s Shed verschiedene Atemschutzmasken. Mit seiner langjährigen Erfahrung und fundierten Kenntnissen gibt er einen detaillierten Review und Erfahrungsbericht zu den getesteten Masken ab. Sie erfahren alles über die Wirksamkeit, den Tragekomfort und die Qualität der Atemschutzmasken, um Ihnen bei der Auswahl Ihrer eigenen Maske zu helfen.