Die drei Schutzklassen spielen eine entscheidende Rolle, wenn Sie eine Schutzmaske während der COVID-19-Pandemie suchen. Ebenfalls wichtig sind Material und Form, die großen Einfluss auf die Sicherheit und den Tragekomfort der Masken haben. Für die Nutzung der Virenschutzmaske im Alltag spielt außerdem das Design eine Rolle.
Schutzklasse: Sichere FFP2 und FFP3 Masken
Die Aufteilung in die drei Schutzklassen zeigt an, wie zuverlässig die Atemmaske Schadstoffe abhält. Die Modelle der Klasse FFP1 schützen vor ungiftigem Staub, der ungefährlich für die Gesundheit ist. Eine FFP2 Atemschutzmaske bietet einen verbesserten Schutz vor festem und flüssigem Staub und hilft gegen Aerosole und Rauch. Hier liegt die zulässige Gesamtleckage bei maximal 11 %. Insbesondere während der COVID-19-Pandemie sind FFP2 Masken empfehlenswert.
Eine Schutzmaske der Klasse FFP3 hält schädlichen Staub, Aerosole und Rauch ab und schützt damit vor giftigen Schadstoffen. Vor allem im Virenschutz bietet diese Qualität mit einer maximal zulässigen Leckage von 5 % ein hohes Maß an Sicherheit. Außerdem kommen die FFP3 Masken an Arbeitsplätzen mit viel Staub zum Einsatz.
Material: Wählen Sie zwischen Einweg- und Mehrwegmasken
Zu den einfachen Atemschutzmasken gehören die Einwegmasken aus der Apotheke, die insbesondere während der COVID-19-Pandemie in Deutschland zum Einsatz kommen. Sie bestehen aus dünnem Kunststoffvlies. Als alternatives Material bietet sich Stoff an. Einen textilen, waschbaren Mund-Nasen-Schutz können Sie selber nähen, online bestellen oder im Geschäft kaufen. Zumeist handelt es sich um Masken aus Baumwolle, doch auch eine Polyestermischung ist möglich. Formstabile Atemmasken aus Kunststoff bestehen zum Teil aus Gummi oder Silikon.
Informationen zur aktuellen Lage
Das Robert Koch-Institut (RKI) gibt auf seiner Website aktuelle Informationen zu Atemschutzmasken und der COVID-19-Situation in Deutschland. Dazu gehört eine Übersicht über die aktuellen Infektionsschutzmaßnahmen. Ebenfalls erhalten Sie Hinweise zur korrekten Verwendung von Masken.
Form: Passend für Ihr Gesicht
Im Alltag während der COVID-19-Pandemie tragen Sie vorwiegend Halbmasken oder Viertelmasken. Diese bedecken Mund und Nase, während die Augen frei bleiben. Eine Vollmaske umschließt das ganze Gesicht und ist mit einer Sichtscheibe versehen. Sie verfügt oft über ein Ausatemventil, einen abdichtenden Rahmen, eine Innenmaske und stabile Riemen bzw. Bänder. Die Form richtet sich nach der Art der Schutzmaske. Bei ABC-Masken fallen die großen Ausatemventile auf. Im Vergleich dazu passen sich die einfachen Atemschutzmasken an die Gesichtsform an. Als Zwischenlösung gibt es runde und eckige Halbmasken.
Für die Fertigung einer Stoffmaske liegen verschiedene Schnittmuster vor. Eine nahezu anatomisch geformten Maske passt sich direkt an Mund und Nase an. Die rechteckige Variante ist mit Falten versehen. Diese fächern sich auf, wenn Sie die Atemmaske aufsetzen, sodass der Stoff von der Nase bis über das Kinn reicht. Die klassische Einwegmaske hat ebenfalls diese rechteckige Form und das Faltsystem.
Fixierung: Für einen sicheren Halt
Eine Mundschutzmaske verfügt entweder über Gummibänder, die Sie hinter den Ohren entlang führen, oder über Bänder. Diese Bänder verknoten Sie hinten am Kopf. Das kann Spuren an der Frisur hinterlassen, zudem dauert es etwas länger, eine solche Maske aufzusetzen. Bei einer waschbaren Stoffmaske können die Bänder oder Gummis mit der Zeit ausleiern. Im Allgemeinen reicht es aus, die Befestigungsbänder etwas zu Straffen. Bei einer festen, schweren Mundschutzmaske sind oft stabile Riemen vorhanden, die Sie an Ihre eigene Kopfform anpassen.
Im Februar 2022 wurde die DIN 13164 angepasst. Diese listet auf, was alles Teil des Verbandskastens ist. Nach der neuen Regelung müssen zusätzlich zwei medizinische Masken als Teil des Verbandkastens mitgeführt werden. Die Pflicht zur Mitnahme im Fahrzeug besteht jedoch erst, wenn die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) entsprechend geändert wird. Diese Änderung soll bei der nächsten Überarbeitung mit aufgenommen werden.
ADAC