Ratgeberübersicht
  1. Wie erkenne ich gute Abführmittel?
  2. Was für unterschiedliche Abführmittel gibt es?
  3. Welche Abführmittel passt zu mir?
  4. Welche Abführmittel sind laut Tests am besten?
  5. Was kosten Abführmittel?
  6. Wie lautet das Fazit für Abführmittel?
  7. Abführmittel: Was sind häufig gestellte Fragen?

Wie erkenne ich gute Abführmittel?

Oft können Sie Ihren Darm schon in Schwung bringen, indem Sie viel Wasser zu sich nehmen und sich ausreichend bewegen. Unterstützend empfehlen sich eine sanfte Bauchmassage und eine ballaststoffreiche Ernährung. Helfen diese Maßnahmen nicht, sind Laxantien das Mittel der Wahl. Welches Produkt sich am besten für Sie eignet, richtet sich nach Ihren individuellen Bedürfnissen und Ansprüchen.

Darreichungsform: Viele verschiedene Versionen

Abführmittel gibt es in unterschiedlichsten Darreichungsformen. Idealerweise sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, welche Darreichungsform in Ihrem Fall die beste ist. Spielt dieser Faktor für Ihre Behandlung keine entscheidende Rolle, können Sie ganz nach Belieben wählen. Dazu gehören:

  • Tees
  • Tabletten
  • Tropfen
  • Zäpfchen
  • Granulate
  • Pulver
  • Lösungen
  • Sirupe
  • Klistiere

Wirksamkeit: Abhängig von der Darreichungsform

Bei akuten Beschwerden kommt es auf schnelle Wirkung der Abführmittel an. Diese können Sie vor allem mit Zäpfchen und Klistieren erzielen. Diese schaffen bei Verstopfung im Enddarm rasch und verlässlich Abhilfe, ohne den Rest Ihres Verdauungssystems zu beeinflussen. Etwas langsamer wirken Säfte, Tabletten oder Kapseln, da diese erst Ihre Speiseröhre und Ihren Magen passieren müssen. Bis die Wirkung eintritt, können zwischen 6 und 10 Stunden vergehen.

Häufig sind Laxantien als Mittel zum schnelleren Abnehmen angepriesen. Dass Sie durch die Einnahme Fett verlieren, ist jedoch ein Mythos. Die Fettzellen bleiben vom Laxans völlig unberührt. Die Abnahme resultiert lediglich aus dem Wasserverlust, den Ihr Körper schon bald wieder ausgleicht.

Abführmittel getestet: ein Beutel Abführmittel liegt vor Verpackung mit 20 Beutel Inhalt.

Auf diesem Bild sehen wir Vita-Plus-Abführmittel mit Elektrolyten, das in Pulverform in einzelne Portionsbeutel abgepackt ist.

Wirkstoffe: Stets sorgfältig zu dosieren

Abführmittel können unterschiedlichste Inhaltsstoffe und Wirkstoffe aufweisen. Dabei wirken natürliche Abführmittel ähnlich schnell wie synthetische. Letztere enthalten häufig Wirkstoffe wie Bisacodyl oder Natriumpicosulfat. Diese hemmen die Aufnahme von Wasser und Elektrolyten in die Darmwand und fördern den Zustrom von Flüssigkeit ins Darminnere. Dadurch weicht der Stuhl auf und Ihr Darm kann ihn leichter abtransportieren.

Deutlich sanfter als Sennes wirken Abführmittel mit Wirkstoffen wie Glaubersalz oder Bittersalz. Diese Mittel binden große Mengen Flüssigkeit im Darm. So verhindern Sie den Abfluss von Wasser und Elektrolyten durch die Darmwand. Dabei begünstigen Sie aber nicht den zusätzlichen Zustrom von Flüssigkeiten über die Darmschleimhaut.

Anwendung: Verträglichkeit mit anderen Medikamenten

Nehmen Sie regelmäßig Medikamente ein, sollten Sie beachten, dass Laxantien deren Wirkung beeinträchtigen können. Das betrifft beispielsweise die Anti-Baby-Pille und bestimmte Antibiotika. Lassen Sie sich hierzu unbedingt von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

Was für unterschiedliche Abführmittel gibt es?

Generell wirken Laxantien, indem sie den Wassergehalt im Stuhl anheben. Dadurch erhöhen Abführmittel das Stuhlvolumen und die Stuhlgeschmeidigkeit und verbessern damit die Darmtätigkeit und die Stuhlentleerung. Dieses Ziel erreichen die Präparate auf unterschiedliche Weise.

Osmotisch wirkende Abführmittel

Osmotische Abführmittel erhöhen die Geschmeidigkeit des Stuhls. Sie halten Flüssigkeit im Darm zurück oder ziehen Wasser aus dem umliegenden Gewebe oder den Blutgefäßen in das Verdauungsorgan hinein. Gleichzeitig vergrößert sich das Stuhlvolumen. Der daraus resultierende Dehnungsreiz löst die Entleerung aus.

Achtung: Um den Verlust von Flüssigkeiten des Gewebes und der Blutgefäße auszugleichen, ist es wichtig viel zu trinken.

Osmotisch wirken beispielsweise:

  • Bittersalz (Magnesiumsulfat)
  • Glaubersalz (Natriumsulfat)
  • Lactose (Milchzucker)
  • Lactulose
    Vorteile
  • Kurzfristige Darmreinigung
  • Völlige Entleerung
    Nachteile
  • Mineralstoff- und Vitaminverluste
  • Viele Kontraindikationen (z. B. Bluthochdruck)
  • Abschwächung der Wirkung verschiedener Medikamente

Darmstimulierende (hydragoge) Abführmittel

Hydragoge Substanzen erhöhen die Durchlässigkeit der Darmwand-Kittleisten und fördern damit das Einströmen von Wasser aus der Darmwand in den Darm. Durch die zusätzliche Flüssigkeit nimmt das Volumen des Darminhalts zu. Dadurch erhöht sich der Füllungsdruck im Darm, während gleichzeitig die Darmperistaltik angeregt wird.

Auf diese Weise wirken Substanzen wie

  • Aloe,
  • Faulbaumrinde
  • Senna (meist in Früchtewürfeln, Tees oder Dragees)
  • Anthrachinonderivate
  • Rizinusöl

Bei akuter und chronischer Verstopfung sind Arzneimittel mit darmstimulierenden Wirkstoffen wie Bisacodyl, Macrogol und Natriumpicosulfat die Präparate der ersten Wahl.

    Vorteile
  • Zuverlässige Wirkung
  • Gut dosierbar
  • Meist auch für Schwangere geeignet
    Nachteile
  • Gewöhnungseffekt bei längerer Einnahme
  • Reizung der Darmschleimhaut bei Dauergebrauch
  • Elektrolyt-Verluste
  • Können Durchfall und Krämpfe hervorrufen

Gleitmittel

Bei Gleitmitteln handelt es sich um unverdauliche, oberflächenaktive Stoffe wie Paraffin oder Glyzerin. Diese Abführmittel gibt es als Zäpfchen oder Klistiere. Sie kommen vor allem bei Problemen des Enddarms zum Einsatz. In den After eingeführt, machen sie den Stuhl gleitfähiger und erleichtern dadurch den Stuhlgang.

    Vorteile
  • Sehr schnelle Wirkung, gut für den kurzfristigen Einsatz
  • Speziell bei Erkrankungen oder Verletzungen im Analbereich hilfreich
    Nachteile
  • Glycerin kann zu Reizungen der Enddarmschleimhaut führen
  • Paraffinöl bewirkt bei hoher Dosis Hautschäden im Analbereich
  • Bei Daueranwendung sind Ablagerungen von Paraffin im Organismus möglich
  • Paraffinöl kann den Kalium- und Kalziumspiegel senken

Aufgrund dieser Nebenwirkungen sollten Sie diese Mittel nur kurzzeitig anwenden.

Ballast- und Quellstoff

Meist können Sie bei leichter Verstopfung auf Medikamente verzichten. Greifen Sie stattdessen besser zu natürlichen Ballast- und Quellstoffen. Diese Hausmittel gegen Verstopfung regen die Darmtätigkeit an, indem sie bei Wasseraufnahme aufquellen und das Stuhlvolumen vergrößern.

Zu den meistverwendeten Quellstoffen zählen:

  • Weizenkleie
  • Leinsamen
  • Flohsamen

Wichtig: Ballast- und Quellstoffe benötigen viel Flüssigkeit, um zu wirken. Trinken Sie deutlich zu wenig, besteht die Gefahr eines Darmverschlusses.

    Vorteile
  • Wirken lokal im Darm
  • Werden nicht resorbiert (keine Aufnahme ins Blut)
  • Bei ausreichender Flüssigkeitszufuhr keine Nebenwirkungen
    Nachteile
  • Blähungen
  • Wirken nicht bei organischen Erkrankungen des Darms

Welche Abführmittel passt zu mir?

Getestetes Abführmittel der Marke VitaPlus liegt auf einem Boden.

Laut unserer Recherche wird von diesem Vita-Plus-Abführmittel mit Elektrolyten ein- bis zweimal täglich ein Beutel in 125 ml Wasser aufgelöst und getrunken.

Handelt es sich um eine leichte Verstopfung, können Sie sich bei der Auswahl eines abführenden Abführmittels nach Ihren Vorlieben richten. Ansonsten sollten Sie die Entscheidung Ihrem Arzt überlassen.

Tropfen und Säfte wirken besonders sanft

Suchen Sie ein leichtes Laxans, sind Sie mit einem Präparat in Tropfen- oder Saftform gut bedient. Diese Abführmittel lassen sich einfach dosieren. Zudem weisen sie einen angenehmen Geschmack auf, der die Einnahme erleichtert. Bei hartnäckiger Verstopfung reicht ihre Wirkung meist nicht aus.

Abführpulver zum Auflösen in Wasser

Abführmittel in Pulverform müssen Sie in Wasser einrühren und dann über einen bestimmten Zeitraum trinken. Vor einer Darmspiegelung sind das zum Teil mehrere Liter. Für eine hartnäckige Verstopfung genügt eine kleinere Menge. Die Trinklösungen schmecken häufig unangenehm. Nachteilig ist auch die oft heftige Wirkung. Meist tritt der abführende Effekt der Abführmittel nach kurzer Zeit ein. Deshalb sollten Sie entsprechende Mittel nur einnehmen, wenn eine Toilette in der Nähe ist.

Abführzäpfchen für die Enddarm-Entleerung

Zäpfchen sind das Mittel der Wahl, wenn Sie nur der Enddarm entleeren möchten. Anwendung finden diese Abführmittel häufig bei Babys und Kleinkindern, bei denen harter Stuhl den Stuhlgang schmerzhaft macht. Zur Vorbereitung von Operationen und Geburten kommen ebenfalls oftmals Zäpfchen zum Einsatz. Viele Menschen empfinden das Einführen als unangenehm. Dafür tritt die Wirkung meist relativ schnell ein.

Abführtabletten wirken langsamer

Abführmittel in Tablettenform gelangen über Ihre Speiseröhre in den Magen und von dort aus in den Darm. Daher wirken Sie mit einigen Stunden Verzögerung. Am Abend eingenommen, entfalten sie ihre Wirkung am nächsten Morgen. Suchen Sie ein schnelles Laxans, eignen sich diese Präparate weniger.

Abführtee – nicht so schonend wie angenommen

Auch wenn Abführtees als sanfte Hausmittel bei Verstopfung gelten, können sie eine starke Wirkung aufweisen. Es gibt einige Personengruppen, für die sich die Tees nicht eignen. Dazu zählen Schwangere, Kinder unter zehn Jahren sowie Senioren, bei denen eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr nicht gewährleistet ist. Des Weiteren sollten Sie Abführtee in folgenden Fällen nicht ohne ärztlichen Rat anwenden:

  • Bei entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa
  • Bei Blinddarmentzündung
  • Bei Darmverschluss
  • Bei Bauchschmerzen mit ungeklärter Ursache
  • Bei Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Bei Flüssigkeitsmangel

Welche Abführmittel sind laut Tests am besten?

Im direkten Vergleich durch Experten für Arzneimittel zeigt sich, dass alle in den getesteten Produkten enthaltenen Wirkstoffe gegen Verstopfung helfen. Ohne ärztlichen Rat sollten Sie aber kein Laxans länger als 2 Wochen einnehmen. Vor allem ist es wichtig, die Einnahmehinweise der Hersteller einzuhalten.

Informationen zu Abführmitteln bei Stiftung Warentest

Abführmittel im Test: eine Packung Abführmittel mit Elektrolyten steht auf einem Boden.

Bei uns punktet dieses Vita-Plus-Abführmittel mit seinen zugesetzten Elektrolyten, die den Verlust direkt ausgleichen, wie wir vermuten.

Die Stiftung Warentest weist darauf hin, dass Ihr Körper bei regelmäßiger Einnahme hochdosierter Abführmittel zu viel Wasser und Mineralsalze verliert. Das kann die Verstopfung verstärken. Zudem kann Ihr Darm sich an die Mittel gewöhnen und ohne diese nicht mehr richtig funktionieren. Das kann in eine Abhängigkeit führen. Eine Ausnahme bilden Quellmittel wie Leinsamen und Weizenkleie oder wasserbindende Osmolaxantien wie Lactulose. Diese können Sie nach Rücksprache mit einem Arzt auch länger als 2 Wochen einnehmen.

Außerdem merkt die Stiftung Warentest an, dass Laxantien die Wirksamkeit der Anti-Baby-Pille beeinflussen können. Unter Umständen bleiben die Hormone nicht lange genug im Dünndarm, um in hinreichender Menge ins Blut zu gelangen. Wollen Sie das Laxans nur einmalig anwenden, sollten Sie es frühestens 3 Stunden nach der Pille einnehmen.

Abführmittel Test von ÖKO-TEST

ÖKO-TEST hat rezeptfreie pflanzliche Abführmittel unter die Lupe genommen. Hierbei erhielten mehr als die Hälfte der getesteten Präparate das Prädikat „sehr gut“. Lediglich ein Mittel bekam wegen einer zu drastischen Wirkung und eines leberschädigenden Inhaltsstoffs die Note „ungenügend“.

Am besten schnitten Quellmittel aus indischem Flohsamen ab. Allerdings weist ÖKO-TEST auf die Wichtigkeit einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr hin. Anderenfalls können diese Präparate schon im Rachenraum oder in der Speiseröhre aufquellen und die Atemwege blockieren.

Die anderen Mittel im Abführmittel Test zählten zur Gruppe der stimulierenden Abführmittel. Diese eignen sich für eine kurzzeitige Anwendung von höchstens 1 bis 2 Wochen. Bei längerer Einnahme kommt es zur Gewöhnung und der Effekt lässt nach. Auch wenn Rizinusöl als veraltet gilt, ist es dennoch gegen Verstopfungen wirksam. Die Wirkung setzt allerdings erst nach etwa acht Stunden ein. Hierzu erfolgt eine Einnahme 3 bis 5 g des Wirkstoffs.

Aloe Vera nicht empfehlenswert

Ein etwas zu starkes pflanzliches Präparat ist laut diesem Test die Modepflanze Aloe vera. Diese kann zu heftigen Durchfällen führen, die dem Körper Kalium entziehen. Durch das Fehlen des Mineralstoffs verschlimmert sich die Verstopfung. Außerdem kann ein hoher Verlust an Kalium den Herzrhythmus stören und den Herzmuskel schwächen.

Was kosten Abführmittel?

Bei Medikamenten sollte der Preis grundsätzlich nicht das ausschlaggebende Kaufkriterium sein. Kaufen Sie nicht einfach irgendein Abführmittel, weil es besonders günstig ist. Ebenso wenig ist gesagt, dass das teuerste Mittel auch gleichzeitig das Beste ist. Bekannte Marken im Bereich der Abführmittel sind Laxoberal, Microlax und Macrogol Hexal.

Günstige Abführmittel: Schon ab 2 Euro

Wirksame synthetische Laxantien erhalten Sie schon für kleines Geld. Viele Präparate kosten in der kleinsten Packungsgröße weniger als 2 Euro. Ziehen Sie Arzneimittel namhafter Hersteller vor, müssen Sie meist etwas tiefer in die Tasche greifen. Laxoberal Tropfen kosten beispielsweise ab 5 Euro, Tabletten ab 8 Euro. Es geht aber auch doppelt so teuer.

Mittelpreisige Abführmittel: Ab 5 Euro

Die Preise für natürliche Abführmittel sind in aller Regel etwas höher. So kosten 500 Gramm Sennesblätter um die 20 Euro. Früchtewürfel schlagen mit rund 5 Euro pro 15 Stück zu Buche. Günstiger sind abführende Lebensmittel wie Sauerkraut, Trockenobst oder Apfelsaft, die Sie in jedem Supermarkt kaufen können.

Klistiere: Ab unter 5 Euro

Möchten Sie es mit einem Klistier versuchen, benötigen Sie eine Klistierspritze oder einen Irrigator. Die Spritzen kosten je nach Ausführung zwischen 2 und 10 Euro. Einfache Irrigatoren bekommen Sie schon für 5 Euro. Es gibt aber auch Varianten für 20 Euro und mehr. Neben diesen einmaligen Anschaffungen brauchen Sie die Rektallösungen, beispielsweise von microlax. Diese sind bereits ab unter 5 Euro erhältlich. Klistieren Sie häufiger, kann sich der Griff zur größeren Packung lohnen.

Wie lautet das Fazit für Abführmittel?

Sie haben eine Vielzahl an Tipps und Hinweisen rund um das Thema Abführmittel erhalten. Anhand dieser Informationen sollte Ihnen die Auswahl eines geeigneten Präparates leichter fallen. Hier noch einmal alle wichtigen Erkenntnisse im Überblick:

  • Bei der Auswahl der Laxans sollten Sie darauf achten, wie schnell die Wirkung eintritt. Auch sollten Sie darauf achten, ob das Mittel schonend wirkt und ob es andere Medikamente beeinflusst
  • Sind Sie schwanger oder stillen Sie, sollten Sie allenfalls ein leichtes Mittel verwenden. Besser ist es in diesem Fall, sich von Ihrem Arzt beraten zu lassen
  • Laxantien eignen sich nicht als Abnehmhilfe. Sie verlieren höchstens Wasser, das Ihr Körper sehr schnell wieder einlagert
  • Abführmittel wirken unterschiedlich. Nicht jedes Präparat eignet sich für jede Art von Verstopfung. Tritt keine Besserung ein, wenden Sie sich an Ihren Arzt
  • Laxantien sindschon für 2 Euro zu haben. Da sich die Mittel nicht für den Dauergebrauch eignen, empfiehlt sich eine möglichst kleine Packungsgröße. Ist ein längerer Gebrauch mit Ihrem Arzt abgesprochen, können Sie mit einer größeren Packung Geld sparen

Hier finden Sie eine Auswahl der besten Abführmittel, mit denen Ihre Darmprobleme schnell der Vergangenheit angehören.

Abführmittel: Was sind häufig gestellte Fragen?

Wie lange braucht Abführmittel, bis es wirkt?

Bei Abführmitteln auf pflanzlicher Basis tritt die Wirkung meistens nach 6 bis 10 Stunden ein. Teilweise kann es auch bis zu 48 Stunden dauern. Wenn Sie osmotische Mittel einnehmen, ist mit einer kürzeren Wartezeit zu rechnen. Schon nach 1 bis 2 Stunden wird der Effekt spürbar. Diese Produkte bieten sich vor Untersuchungen oder Operationen an.

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Wie lange sollte ich Abführmittel einnehmen?

Durch eine ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung erhält der Körper im Normalfall genügend natürliche Abführmittel. Pflanzliche Abführmittel wie Weizenkleie, Flohsamen und Leinsamen können Sie also bedenkenlos über einen längeren Zeitraum einnehmen. Bei chemischen Mitteln ist mehr Vorsicht nötig, da diese ausschließlich für akute Beschwerden geeignet sind. Wenn die gewünschte Wirkung eintritt, erfolgt die sofortige Absetzung der Abführmittel.

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Gibt es schnell wirkende Abführmittel?

Einige pflanzliche Abführmittel wie Rizinusöl helfen relativ schnell und haben dennoch kaum unangenehme Nebenwirkungen. Bei chemischen Medikamenten setzt der Effekt noch eher ein: Hier dauert es nicht länger als 2 Stunden. Als Alternative bieten sich Klistiere oder Zäpfchen an. Diese wirken direkt im After, wo sie innerhalb kurzer Zeit gegen die Darmträgheit helfen.

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Helfen Abführmittel beim Abnehmen?

Chemische Abführmittel sind für eine Diät ungeeignet und stellen eine Gefahr für die Gesundheit dar. Selbst relativ sanfte Mittel wie Glaubersalz können zu Nebenwirkungen wie Durchfall führen. Lediglich pflanzliche Abführmittel bieten sich zur Begleitung einer ausgewogenen Abnehm-Kur an. Um Kreislaufprobleme und Störungen des Elektrolythaushalts zu vermeiden, ist eine genaue Beratung beim Ernährungsberater oder Arzt empfehlenswert.

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