Eine gute Trinkblase sollten Sie nur mit Wasser befüllen, damit diese möglichst lange anhält und keine unerwünschten Gerüche annimmt. Achten Sie beim Kauf gut auf die angegebenen Eigenschaften der Blase und überlegen Sie auch, für welche Zwecke Sie diese einsetzen werden.
Material: Keine Schadstoffabgabe
Die meisten Trinkblasen bestehen aus einem dehnbaren und zugleich stabilen Polyurethan-Mix. Mit diesem Material besteht keine Rissgefahr und es ist noch dazu sehr leicht. Einige Varianten haben einen antibakteriellen Überzug, was zu bevorzugen ist. Jedoch besteht bei Polyurethan das Risiko, dass Ihre Trinkblase nach Plastik schmeckt.
Andere Kunststoffmaterialien sind nicht ganz so leicht und robust wie Polyurethan, geben aber keinen Eigengeschmack ab und enthalten keinerlei Schadstoffe. Daher sollten Sie nach Möglichkeit zu einer dieser Alternativen greifen oder zum Beispiel die Trinkblase aus Polyurethan nur für besondere Anlässe verwenden.
Füllmenge: Bis zu 3 Liter
Bei der richtigen Füllmenge der Trinkblase handelt es sich um eine Balance zwischen Gewicht und ausreichend Wasser. Meistens handelt es sich um 2 bis 3 Liter, die Sie in der Blase transportieren können, was vor allem für schweißtreibende Sportarten ideal ist.
Bedenken Sie jedoch, dass ein zu schwerer Trinkblasen-Schlauch eine große Last für Sie darstellt und Sie beim Sport langsamer macht. Dazu spielt der Komfort eine wichtige Rolle, denn in vielen Fällen sind Sie stundenlang mit der Trinkblase unterwegs.
Eigengewicht: Maximal 200 g
Beachten Sie zudem das Eigengewicht der Trinkblase, das fast immer unter 200 Gramm liegt. Denn jedes Gewicht stellt beim Sport ein Hindernis dar. Selbst wenn es sich um eine günstige Blase handelt, sollten Sie beim Eigengewicht keine Abstriche machen.
Für den Sport ist es möglich, die Trinkblase nur zur Hälfte zu füllen, um Gewicht zu sparen. Dann sollten Sie sich jedoch sicher sein, dass Sie unterwegs Wasser nachfüllen können. Andernfalls kann es im schlimmsten Fall zu einer gesundheitsgefährdenden Dehydrierung kommen.
Ventil: Beißventil oder Schraubventil
Wichtig für einen angenehmen Gebrauch der Trinkblase ist zu guter Letzt das Ventil. Sie haben hier meist die Wahl zwischen einem Beißventil, einem klassischen Schraubverschluss und einem Drehventil. Manche Blasen lassen sich auch über die ganze Länge öffnen.
Bei Drehventilen ist eine extra Handbewegung nötig, während es Ihnen Beißventile erlauben, allein mit Mund und Zähnen zu trinken, was zum Beispiel beim Radfahren praktisch ist. Wählen Sie am besten eine zusätzliche Kappe gegen Staub. Außerdem sollten Sie stets überlegen, wie gut sich das jeweilige Ventil reinigen lässt.

Laut unserer Recherche hat diese Rockrider-Trinkblase eine große Öffnung, was wir für die Reinigung sehr praktisch finden.