Aroma und Geschmack sind bei Tequila mit Abstand die wichtigsten Faktoren. Auf was es dabei zu achten gilt und was sonst noch beim Kauf eine Rolle spielt, erfahren Sie an dieser Stelle.
Farbe: Gibt den Reifegrad an
Schon anhand der Farbe können Sie viel über einen Tequila erfahren. Klarer Tequila ist nicht gereift. Das klingt im ersten Moment negativ, kann aber auch Vorteile haben. Tequila Silver ist gerade als Basis für Cocktails sehr gut geeignet. Gereifter Tequila mit brauner oder goldener Farbe ist hingegen eher für all jene eine Überlegung wert, welche den puren Genuss bevorzugen, beispielsweise in klassischer Form mit Salz und Zitrone.
Geruch: Agave und Salznote
Ein guter Tequila sollte nicht nur gut schmecken, sondern auch angenehm riechen. Das Aroma verfügt im besten Fall über angenehme Düfte von Agave sowie die typische Salznote. Außerdem zeichnet sich hochwertiger Tequila dadurch aus, dass er in der Nase nicht beißt, sondern sich regelrecht anschmiegt und so Lust auf mehr macht. Der Geruch eines Tequilas verrät sehr viel über die Qualität der Inhaltsstoffe und die Sorgfältigkeit während der Destillation.
Geschmack: Mehr Aromen bei längerer Reifung
Der Geschmack ist zweifellos das entscheidende Kriterium für jeden Tequila. Bei guten Vertretern dieser Gattung von Spirituosen freut sich der Konsument über den typischen Eigengeschmack von Tequila mit einer deutlichen, aber nicht störenden Salznote. Je länger ein Tequila reift, desto mehr Aromen kann er entwickeln. Einige Sorten verfügen über fruchtige Noten, teilweise lassen sich sogar Anflüge von holzigen Geschmäckern erkennen. Welcher Tequila am besten schmeckt, ist eine subjektive Angelegenheit.
Inhaltsstoffe: Meist aus blaue Agave
Bei Tequila wird im Wesentlichen zwischen zwei Qualitäten unterschieden. Einfache Varianten werden als Mixto bezeichnet, wobei wenigstens 51 Prozent des zur Alkoholproduktion verwendeten Zuckers aus der blauen Agave stammen. Besonders hochwertige Varianten gewinnen den Alkohol ausschließlich aus blauen Agaven. Das ist zwar etwas teurer, dafür wird aber ein einzigartiges Aroma erreicht.
Alkoholgehalt: Zwischen 38 und 50 Prozent
Der Alkoholgehalt bei Tequila bewegt sich zwischen 38 und 50 Prozent, in Einzelfällen kann es Abweichungen von dieser Regel geben. Sorten mit niedrigem Alkoholgehalt sind in der Regel etwas milder und bekömmlicher. Ein langer gereifter Tequila mit höherem Alkoholgehalt bietet hingegen besonders intensive Aromen. Bei Bedarf kann die Intensität durch die Verdünnung mit Wasser selbst bestimmt werden. Achten Sie stets auf verantwortungsvolles Trinken und genießen Sie Tequila mit hohem Alkoholgehalt in entsprechend geringeren Dosen.
Herkunft: Aus bestimmten Regionen Mexikos
Beim Kauf von Tequila ist stets darauf zu achten, woher dieser stammt. Ähnlich wie beim Champagner darf Tequila nur den Namen tragen, wenn die Spirituose aus bestimmten Bundesstaaten in Mexiko kommt. Manche Hersteller kümmern sich um diese Vorgabe jedoch nicht weiter und bieten teilweise Produkte an, die an anderen Orten hergestellt wurden. Qualitativ müssen diese nicht zwangsläufig schlechter sein, allerdings spielen Dinge wie der Geschmack erfahrungsgemäß bei solchen Spirituosen nur selten eine große Rolle. Wer darauf achtet, echten Tequila aus Mexiko zu kaufen, ist auf der sicheren Seite.

Besonders interessant war für uns, dass der Tequila einen QR-Code hat, über den weitere Informationen abgerufen werden können.