Im Fitness sind Shaker vor allem als Eiweiß-Shaker üblich

Cocktail-Shaker werden in Bars genutzt, um alkoholische Mischgetränke zuzubereiten.
Ein Shaker ist ein zylinderförmiges Gefäß mit einem Deckel, mit dem verschiedene Zutaten durch Schütteln zu einem Getränk gemixt werden. Den Namen “Shaker” hat das Gefäß aus dem Englischen erhalten, denn schütteln bedeutet auf Englisch “to shake”.
Nach dem Fertigstellen des Getränks kann der Shaker als Trinkflasche genutzt werden, ohne, dass Sie das Getränk umfüllen müssen. Eine Ausnahme bilden Cocktail-Shaker zum Mischen von alkoholischen Mischgetränken. Die fertigen Cocktails werden in der Regel zum Servieren aus dem Shaker in ein Glas umgefüllt.
Weil die Zubereitung eines Shaker-Drinks besonders einfach ist, sind Shaker im Sport besonders gängig. Zum Beispiel werden die Shaker im Gym nach einem Workout als Eiweiß-Shaker genutzt. Aber auch als Matcha-Shaker sind die Gefäße im Sommer beliebt, um den erfrischenden Matcha-Tee einfach herzustellen. In einem Shaker lassen sich auch Nahrungsergänzungsmittel in Form von Tabletten auflösen. Neben der Verwendung beim Sport sind Shaker auch für die Zubereitung von Mixgetränken im Büro und für unterwegs eine gute Lösung.
1.1. So nutzen Sie den Shaker für Proteinshakes
Für die Herstellung eines Proteinshakes werden im Shaker ein Proteinpulver und eine Flüssigkeit wie Milch, Milchalternative oder Wasser miteinander gemischt. Dafür ist auf der Flasche des Shakers häufig eine Messskala aufgedruckt, sodass Sie mit dem Protein-Shaker ohne weiterem Messbecher die exakte Menge an Flüssigkeit abmessen können. In einem auslaufsicheren Shaker können Sie die Flüssigkeit bereits im Shaker zum Fitness oder Sport mitnehmen. Das Proteinpulver verwenden Sie gemäß Herstellerangaben. In der Regel erhalten Sie Proteinpulver in einer Dose mit einem Messlöffel im Lieferumfang.
Laut Untersuchungen der Stiftung Warentest enthält ein Eiweiß-Drink etwa 23 g Eiweiß. Die Proteinshakes sollen beim Muskelaufbau helfen. Eiweiß-Drinks sind jedoch, so die Aussage der Stiftung Warentest, für die meisten Freizeitsportler überflüssig, weil die notwendige Menge an Eiweiß aus einer ausgewogenen Nahrung aufgenommen werden kann. Lediglich für Spitzensportler, die zudem auf ein geringes Körpergewicht achten müssen, seien Proteindrinks sinnvoll. Zudem sind Shaker für Proteinshakes eine gute Lösung, wenn Sie als Leistungssportler unterwegs sind und sich unterwegs eiweißreich ernähren müssen.
Wichtig: Shaker-Tests weisen im Internet darauf hin, dass ein erwachsener Mensch pro Kilogramm Körpergewicht etwa 0,8 g Eiweiß benötigt. Bei einem Gewicht von 80 kg wären das 64 g Eiweiß täglich. Wird über Eiweiß-Shakes zu viel Protein aufgenommen, wird das vom Körper über den Urin wieder ausgeschieden, was die Nieren belasten kann.

Shaker können zur Herstellung von Shakes zur Nahrungsergänzung oder auch für die Zubereitung von Cocktails verwendet werden.
1.2. Elektrische Shaker funktionieren wie ein Mixer
Mit einem elektrischen Shaker sollen die Eiweißdrinks besonders cremig aufgeschäumt werden. Dazu sind die Shaker mit einem Motor ausgestattet, der ein Rührgerät im Shaker antreibt. Die Stromzufuhr erhält der elektrische Shaker meistens über einen Akku, den Sie regelmäßig aufladen müssen. Durch den Akku lässt sich der Shaker auch unterwegs nutzen. Sie finden aber auch Shaker für die Küche, die als Standmixer zur Zubereitung von Proteinshakes geeignet sind.
In der nachfolgenden Tabelle vergleichen wir für Sie die Merkmale eines elektrischen Shakers mit denen eines manuellen Shakers hier auf welt.de:
| Shaker-Typ | Merkmale |
| manueller Shaker | - muss geschüttelt werden
- leicht und handlich
- auch als Trinkflasche nutzbar
- für Proteinshakes, Matcha, Cocktails und mehr
- Drinks sind oft weniger cremig als beim Mixer
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| elektrischer Shaker | - elektrischer Antrieb
- mit Akku oder als als Standgerät für die Küche
- schwerer als manuelle Modelle aufgrund des Motors
- erzeugt besonders cremige und klumpfreie Drinks
- vorrangig für Proteinshakes
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