Reinigungstipps für das kühlende Handtuch
Im Gegensatz zu einem klassischen Handtuch für die Dusche wird das Kühltuch im Nacken nicht immer auf saubere Haut aufgelegt. Der Stoff kommt in vielen Fällen mit Schweiß in Berührung und muss daher idealerweise nach jeder Verwendung gereinigt werden. Hierbei achten Sie am besten auf das Wäscheetikett. So bringen Sie unter anderem in Erfahrung, wie heiß das Tuch gewaschen werden darf. Wenn Sie das Kühltuch einen ganzen Tag lang genutzt haben, sollte es nicht zurück in die Schublade wandern. Feuchtigkeit und Schweiß können das Wachstum von Bakterien fördern. Das ist nicht nur unhygienisch, sondern das Handtuch riecht so auch schnell unangenehm.
Ein kühlendes Handtuch ist eine erfrischende Alternative zu herkömmlichen Handtüchern. Die Funktionsweise dieses Handtuch-Typs ist dabei simpel. Nahezu jedes kühlende Handtuch für Menschen besteht aus atmungsaktivem Material. Dies ist notwendig, damit der Austausch zwischen Wärme und Kälte erfolgen kann. Zudem muss das Tuch besonders saugfähig sein.
Damit die kühlende Wirkung eintreten kann, muss das Tuch vorab in kaltes Wasser getaucht werden. Die Fasern saugen sich voll und speichern die Kälte sowie etwas Restwasser. Nach dem Wasserbad müssen Sie das kühlende Handtuch auswringen. Dabei sollte möglichst viel Wasser aus dem Tuch entfernt werden.
Danach kann das kalte Handtuch einfach auf eine beliebige Körperstelle aufgelegt werden. Besonders auf der Stirn, im Nacken und an den Handgelenken empfinden viele Menschen den kühlenden Effekt als besonders angenehm. Physikalisch lässt sich die Wirksamkeit der Anwendung durch die entstehende Verdunstungskühlung erklären.
Durch das Verdampfen der kühlen Feuchtigkeit wird die Wärme der Haut aufgenommen. So kann die Temperatur auf der Haut gesenkt werden und Sie fühlen sich erfrischter. Sie müssen das Halstuch zum Kühlen auch nicht in das Gefrierfach legen. Friert die Feuchtigkeit im Tuch, wird dieses starr und kann nicht mehr um den Nacken gebunden werden. Zudem ist die Temperatur des Tuchs dann oft unangenehm niedrig.

Vor der Benutzung müssen Sie das kühlende Handtuch befeuchten und auswringen, um den bestmöglichen Effekt zu erzielen.
Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Handtuch besteht ein kühlendes Nackentuch nicht aus Frottee oder Baumwolle. Diese Materialien bieten zu wenig Saugfähigkeit und Atmungsaktivität. Laut zahlreicher Online-Tests zu kühlenden Handtüchern werden vor allem Produkte aus Mikrofaser und Polyester angeboten. Diese weisen zudem ein geringeres Gewicht auf.
In unserer Tabelle auf WELT.de haben wir Ihnen die wichtigsten Eigenschaften dieser beiden Materialien zusammengefasst:
| Material | Eigenschaften |
| Kühlendes Mikrofaser-Handtuch | - saugt Schweiß sehr gut auf
- fühlt sich weniger nass an
- Stoff wird nicht von jedem als angenehm auf der Haut empfunden
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| Polyester | - weniger saugfähig
- angenehmeres Gefühl auf der Haut
- Kühlwirkung oft etwas geringer
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Vor allem für Sporthandtücher sind Mikrofasern sehr beliebt. Der Stoff speichert Feuchtigkeit nämlich besonders effizient. So können Sie das kühlende Nackentuch auch während des Trainings auflegen. Dabei wird nicht nur Schweiß absorbiert, das kühle Wasser tropft auch nicht einfach auf Ihr Shirt oder die Geräte.
Alternativ können Sie auf ein Tuch aus Polyester zurückgreifen. Ein kühlendes Mikrofaser-Handtuch wird von vielen Menschen als etwas unangenehm auf der Haut empfunden. Der Stoff ist nämlich eher rau. Polyester ist zwar etwas weniger saugfähig, dafür aber überaus hautfreundlich und sehr weich.
Tipp: Wenn Sie Ihr Kühltuch regelmäßig in Verwendung haben, sollten Sie über den Kauf eines Sets nachdenken. So müssen Sie nie auf den kühlenden Effekt verzichten, weil das einzige Tuch gerade in der Wäsche ist.