Ratgeberübersicht
  1. Welche Kondomgrößen gibt es?
  2. Aus was bestehen Kondome?
  3. Worauf ist laut Kondom-Tests aus dem Internet zusätzlich zu achten?
  4. Welche speziellen Kondome gibt es?
  5. Weitere Fragen und Antworten von Kunden, die nach Kondom-Tests bzw. -Vergleichen suchen
  • Kondome dienen nicht nur der Verhütung, sie schützen auch noch zuverlässig vor sexuell übertragbaren Krankheiten.
  • Die Länge von Kondomen ist genormt, der Durchmesser jedoch nicht. Das Verhütungsmittel sollte dabei immer etwas schmaler sein als der Penis.
  • Latexfreie Kondome bestehen aus Polyisopren, Polyurethan oder Kunstharz. Sie sind für Allergiker unbedenklich und können keine Reaktionen hervorrufen.

Kondom getestet: Eine aufgerissene Kondompackung vor einem gelben Hintergrund.

Geschlechtsverkehr mit Kondom schützt Sie innerhalb des Kondombereichs vor sexuell übertragbaren Krankheiten wie HIV, Chlamydien oder HPV. Doch auch als Verhütungsmittel gilt das Kondom schon seit langer Zeit als bewährt. Das gilt zumindest dann, wenn es richtig angewendet wird und Sie die richtige Größe wählen. Wir haben diverse Kondom-Tests aus dem Internet für Sie geprüft und informieren Sie hier über die korrekte Passgröße, die richtige Anwendung und Sonderformen mit Geschmack oder Noppen.

1. Welche Kondomgrößen gibt es?

In erster Linie spielt bei der richtigen Kondom-Größe der Umfang des Penis eine wichtige Rolle. Während das Kondom sich in der Länge ein wenig dehnen lässt, bietet der Ring am Schaft deutlich weniger Flexibilität. Jedoch sind die Durchmesser von Kondomen, anders als die Länge, nicht in einer einheitlichen Kondom-Größentabelle genormt, und so kommt es zwischen den Herstellern zu kleinen Abweichungen in den Größenangaben.

Hersteller geben häufig den nominalen Durchmesser an (innerer Durchmesser des Kondoms), der 1 bis 2 mm kleiner als der Penisumfang sein sollte. Der Nominaldurchmesser ist mit einem Viertel des Penisumfangs gleichzusetzen. Nachmessen können Sie ganz einfach mit einem Maßband, das um den Schaft des erigierten Penis gelegt wird.

Kondome im Test: Ein Ritex Kondom extrafeucht befindet sich in seiner rosafarbenen Verpackung.

Sie können Kondome wie die von Ritex einzeln oder auch in größeren Packungen mit 10, 20 oder sogar 100 Stück kaufen.

Hinweis: Damit die Kondom-Anwendung sicher ist, brauchen Sie die richtige Größe. Ist das Verhütungsmittel zu groß, kann es vom Penis rutschen. Ist es hingegen zu klein, kann selbst das flexible Material reißen oder beim Samenerguss platzen.

Anhand unserer allgemeinen Kondom-Größentabelle erfahren Sie, welche Kondom-Größe für Sie am besten geeignet ist:

Größe Penisumfang
XS-Kondom
  • 45 bis 49 mm
Standard-Kondom
  • 52 bis 56 mm
XL-Kondom
  • 58 bis 62 mm
XXL-Kondom
  • über 60 mm

2. Aus was bestehen Kondome?

Kondome werden in der Regel aus Naturkautschuklatex gefertigt. Für Allergiker stehen aber auch spezielle latexfreie Kondome zur Verfügung.

Kondome getestet: Ritex Kondom Nahansicht.

Bei Öffnen der Verpackung müssen Sie vorsichtig vorgehen und das Plastik an der vorgesehenen Stelle einreißen.

2.1. Warum wird Naturkautschuklatex für Kondome genutzt?

Wenn Sie ein Kondom kaufen, besteht dieses in der Regel aus Naturkautschuklatex. An das Verhütungsmittel werden hohe Anforderungen gestellt. Das Material muss hygienisch, reißfest und noch dazu möglichst dünn sein. Zudem sollte auch Gleitgel zum Einsatz kommen können. All diese Kriterien erfüllt Naturkautschuklatex mit am besten.

Hinweis: Für die Produktion von Latex verwenden Hersteller häufig tierische Weichmacher. Einige Präservative werden vorab auch in puncto Hautverträglichkeit an Tieren getestet. Vegane Latex-Kondome gibt es aufgrund der immer höher werdenden Nachfrage aber mittlerweile von vielen Herstellern.

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2.2. Was macht latexfreie Kondome besonders?

Juckende Quaddeln oder Ekzeme nach dem Kontakt mit einem herkömmlichen Kondom sind ein Indiz dafür, dass Sie an einer Latexallergie leiden. Betroffen sind sowohl Frauen als auch Männer, die in diesem Fall auf latexfreie Kondome zurückgreifen können. Diese werden aus Polyurethan oder Polyisopren hergestellt und bieten dieselben Eigenschaften.

Sie sind ebenso reißfest, ebenso sicher und ebenso dünn und kombinieren die Kondom-Sicherheit und Spaß beim Liebesakt. Jedoch sind Kondome ohne Latex meist ein wenig teurer, da es sich um ein Nischenprodukt mit geringerer Nachfrage handelt.

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3. Worauf ist laut Kondom-Tests aus dem Internet zusätzlich zu achten?

Während die richtige Passgröße das wichtigste Kriterium laut Kondom-Tests aus dem Internet darstellt, sollten Sie für maximalen Spaß und maximale Sicherheit auch noch auf die Wandstärke, die Schaftform und die Oberfläche des Kondoms achten.

3.1. Was sagt die Wandstärke beim Kondom aus?

Je höher die Wandstärke bei einem Kondom, desto stärker wird die Empfindung beim Geschlechtsverkehr getrübt. Mittlerweile sind gefühlsechte Kondome zu einem echten Verkaufsargument geworden und Hersteller produzieren Präservative in verschiedenen Wandstärken. Gängig sind Kondome mit einer Dicke von einem Millimeter.

Extra dünne Kondome sind hingegen nur halb so dick und liegen zwischen 0,5 und 0,6 Millimetern. Hier erhöht sich aber auch das Risiko, dass es zu einem Riss kommt. Wenn es beim Liebesakt etwas härter zugehen soll oder zusätzlich auch Sexspielzeug zum Einsatz kommt, sollten Sie daher auf die gewöhnlich dicken Kondome zurückgreifen.

Kondome im Test: Ein verpacktes Ritex Kondom „Made in Germany“ steckt in der rosafarbenen Verpackung.

Bei extra feuchten Kondomen ist die äußere Hülle mit einer zusätzlichen Schicht Gleitgel überzogen.

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3.2. Welche Schaftform sollte mein Kondom haben?

Obwohl Kondome auf den ersten Blick alle gleich aussehen, werden sie in unterschiedlichen Schaftformen hergestellt. Die gängigste Variante ist die zylindrische Form. Dabei weist das Kondom einen durchgehend gleichen Umfang vom Schaft bis unter die Spitze auf.

Die anatomische Form ist hingegen dem Penis selbst nachempfunden. Auf Höhe der Eichel wird das Kondom etwas dicker, der Schaft ist hingegen etwas schmaler. Unterschiede gibt es dabei kaum, doch das anatomische Kondom ist wesentlich seltener erhältlich.

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3.3. Was bringt ein Kondom mit Noppen?

Ein Kondom mit Noppen soll vor allem der Frau zugutekommen. Auf der ansonsten glatten Oberfläche des Kondoms sind spezielle Noppen oder Rippen eingearbeitet, die eine Textur für zusätzliche Stimulation schaffen. Für den Mann haben Kondome mit Noppen hingegen keine zusätzliche Stimulation.

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4. Welche speziellen Kondome gibt es?

Das herkömmliche Kondom ist nicht besonders aufregend. Ganz anders sieht es hingegen bei Kondomen mit Geschmack, Menthol oder Betäubungscreme aus. Wir zeigen Ihnen, welche speziellen Kondome es gibt und wofür diese geeignet sind.

4.1. Ist ein Kondom mit Geschmack und Geruch unbedenklich?

Ein Kondom mit Geschmack gibt es in den verschiedensten Sorten, von Mango bis hin zu Schokolade. Diese meist bunten Präservative sollen vor allem den Oralverkehr angenehmer machen, da viele Personen den typischen Latex-Geschmack als wenig angenehm empfinden. Viele Hersteller werben damit, dass ihre verwendeten Öle oder Flüssigkeiten zuckerfrei sind. Natürlich können diese aromatisierten Öle problemlos geschluckt werden, ohne dass es zu Beschwerden kommt.

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4.2. Wofür sind Kondome mit Menthol?

An heißen Sommertagen sorgen Kondome mit Menthol für eine etwas andere Art der Erfrischung. Das Kondom soll sich angenehm kühl anfühlen, manche Männer und Frauen empfinden den Effekt aber auch als leicht brennend und somit unangenehm.

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4.3. Wie funktionieren Verzögerungskondome?

Sogenannte Verzögerungskondome sind auf der Innenseite mit einer leichten Betäubungscreme versehen. Diese soll den Penis und vor allem die Eichel unempfindlicher gegenüber der Stimulation machen. So kann der Samenerguss hinausgezögert werden, jedoch bringt diese Taktik für viele Männer auch weniger Spaß mit sich.

Hinweis: Die Frau spürt hingegen nichts von der Betäubungscreme und kann den Geschlechtsverkehr ohne Einschränkungen genießen.

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5. Weitere Fragen und Antworten von Kunden, die nach Kondom-Tests bzw. -Vergleichen suchen

5.1. Wie hoch ist der Pearl-Index vom Kondom?

Der Pearl-Index vom Kondom liegt im Bereich von 2 bis 12. Das bedeutet, dass von 100 Frauen jährlich 2 bis 12 schwanger werden, die mit Kondom verhüten. Der Pearl-Index von 2 liegt dabei im mittleren Bereich, dennoch bleibt das Kondom eine der sichersten nicht-hormonellen Verhütungsmethoden.

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5.2. Wie lange halten Kondome?

Im Allgemeinen liegt die Haltbarkeit von Kondomen bei bis zu 5 Jahren. Die Hersteller sind dazu verpflichtet, das Haltbarkeitsdatum auf der Verpackung anzugeben. Ist dieser Zeitpunkt abgelaufen, sollten Sie die Kondome nicht mehr verwenden. Zudem sind Kondome richtig zu lagern. Durch Hitze und Lichteinstrahlung kann das dünne Material der Kondome frühzeitig porös werden. Dadurch kann es trotz richtiger Kondom-Anwendung zu einer Schwangerschaft kommen.

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5.3. Wie viel kostet ein Kondom?

Wenn Sie ein Kondom bestellen, liegen die Preise oft unter einem Euro pro Stück. Abhängig von der Mengenanzahl können Sie den Schutz zur Verhütung auch noch günstiger erwerben. Jedoch gilt Vorsicht, wenn Sie ein besonders günstiges Kondom kaufen. Achten Sie immer auf das CE-Kennzeichen. Nur dann ist garantiert, dass die EU-Vorschriften eingehalten wurden und sich keine schädlichen Substanzen im Produkt befinden.

Folgende Marken bieten qualitativ hochwertige Kondome mit CE-Kennzeichnung an:

  • Durex
  • Okamoto
  • Ritex
  • Einhorn
  • Billy Boy
  • Amor
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5.4. Wie funktioniert ein Kondom für Frauen?

Während Sie bei der Kondom-Anwendung das Präservativ über den erigierten Penis abrollen, wird das Kondom für Frauen in die Vagina eingeführt. Das Kondom für Frauen ist in der Breite größer und hat einen Ring an jedem Ende. So soll das Verhütungsmittel während des Geschlechtsverkehrs in Position bleiben.

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5.5. Warum wird ein Kondom als Verhütungsmittel empfohlen?

Kondome schützen im Vergleich zu hormonellen Verhütungsmitteln auch vor sexuell übertragbaren Krankheiten. Durch die Schutzbarriere können Sie sich selbst und Ihren Partner vor einer Infektion schützen.

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