Manche Hersteller berücksichtigen Kinder durch eigene Produktlinien:
Vor allem Kinder werden von Husten-Attacken oft so heftig erwischt, dass sie sich übergeben müssen. Ein Infekt macht ohnehin keinen Spaß und der Hustenreiz ist auch ohne diese körperliche Reaktion schlimm genug. Weil viele Hustenstiller erst ab 12 Jahren zugelassen sind, haben manche Anbieter die Lücke geschlossen und bieten in Junior-Linien Hustenstiller für kleinere Kinder an.
Hustenstiller werden fachsprachlich als Antitussiva bezeichnet und in den folgenden Darreichungsformen angeboten:
- Hustenstiller-Tabletten
- Hustenstiller-Tropfen
- Hustenstiller-Lutschtabletten
- Hustenstiller-Saft
- Hustenstiller-Tee
Als Hustenstiller gelten Medikamente dann, wenn sie den Hustenreiz neuronal unterdrücken oder als pflanzliche Variante den bestehenden Hustenreiz effektiv lindern. Dabei ist es egal, ob der Hustenstiller in Form von Hustensaft, Hustenbonbons, Hustentee oder Hustentropfen eingenommen wird. Die Art und Dauer der Anwendung sollte Hustenstiller-Tests zufolge nach der Packungsbeilage oder dem Rat des Arztes erfolgen, damit Sie den Husten schnell loswerden.
1.1. In diesen Fällen ist die Einnahme eines Hustenstillers sinnvoll
Husten ist nicht gleich Husten und deshalb macht die Einnahme eines Hustenstillers auch nicht immer Sinn. Einige der häufigsten Arten von Husten sind:
- akuter Husten, der plötzlich auftritt und nach etwa drei Wochen wieder weg ist
- chronischer Husten, der länger als acht Wochen anhält
- Nachthusten, der tagsüber weniger auftritt, sich nachts aber verschlimmert
- produktiver Husten, bei dem Schleim entsteht und abgehustet wird
- nicht-produktiver bzw. trockener Husten, bei dem kein Schleim produziert wird
Vor allem bei Reizhusten ist Hustenstiller sinnvoll. Der Husten muss also trocken und unproduktiv sein, sodass er keine Funktion erfüllt. Anders verhält es sich bei einem Hustenlöser. Diesen nimmt man ein, wenn sich der Schleim in den Bronchien löst und abgehustet werden kann.
Der Hustenlöser unterstützt diesen Prozess und beschleunigt ihn. Ist der Husten schon produktiv und Schleim wird abgehustet, macht ein Hustenstiller also keinen Sinn mehr. Je eher der Körper die Bronchien vom Sekret befreien kann, desto schneller heilt der Infekt aus.
Tipp: Auch bei trockenem akutem, chronischem und Nachthusten kann Hustenstiller helfen, damit Sie wieder ruhig schlafen können. Lassen Sie dennoch unbedingt die Ursache Ihrer Symptome ärztlich abklären.

Hustenstiller enthalten Inhaltsstoffe, dank denen der Hustenreflex unterdrückt wird.
1.2. Diese Vor- und Nachteile hat die Einnahme eines Hustenstillers
Ein guter Hustenstiller sorgt etwa als Hustenstiller bei Bronchitis dafür, dass der Hustenreiz nachlässt und unterdrückt auf diese Weise Hustenanfälle für eine gewisse Zeit. Die Einnahme hat aber nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile:
Vorteile- Pause für den Körper ist vor allem bei Schmerzen durch den trockenen Husten und fehlendem Schlaf wichtig
- gereizte Stellen im Hals- und Rachenraum werden insbesondere bei pflanzlichen Präparaten gepflegt
- viele pflanzliche Präparate wirken zeitgleich entzündungshemmend und können so dazu beitragen, Folgesymptome zu verhindern und den Heilungsverlauf positiv zu beeinflussen
- im Vergleich zu Hausmitteln sind Hustenstiller mit medizinischen Wirkstoffen in der Regel wirksamer
- es gibt spezielle Hustenstiller für Erwachsene und Kinder
- rezeptfreie Hustenstiller sind oft aus natürlichen Wirkstoffen und besonders gut verträglich
- Hustenstiller-Tabletten und -Lutschtabletten sind besonders einfach in der Anwendung
Nachteile- Krankheitserreger können durch das Unterbinden des Hustens nicht aus dem Körper befördert werden
- es wird in die natürliche Reaktion des Körpers auf Bakterien und Viren eingegriffen
- neuronal wirkende Mittel können eine Vielzahl an Nebenwirkungen hervorrufen

Hustenstiller sind unterschiedlich zusammengesetzt. Dieses Produkt von tetesept enthält Eibisch, Honig und Propolis.