Ratgeberübersicht
  1. Welche Cola ist die beste?
  2. Wie viel Cola darf in der Schwangerschaft getrunken werden?
  3. Wie viel Zucker und Koffein enthält Cola?
  4. Kaufratgeber: So finden Sie die beste Cola für Ihre Bedürfnisse!
  5. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Cola-Tests bzw. -Vergleichen suchen
  • Die originale Coca-Cola – fälschlicherweise manchmal Kola geschrieben – wurde im 19. Jahrhundert von dem US-amerikanischen Apotheker John Stith Pemberton erfunden. Ursprünglich wurde die Cola als Mittel gegen Müdigkeit und Kopfschmerzen verkauft.
  • Heute gibt es Cola von den unterschiedlichsten Marken und Variationen: zuckerfreie Cola, Cola mit Kirsch-, Zitronen- oder Vanillegeschmack, Cola mit Stevia oder erhöhtem Koffeingehalt.
  • Cola ist eines beliebtesten Softdrinks in Deutschland. Im Jahr 2022 konsumierten Deutsche pro Kopf durchschnittlich 36,6 Liter Cola und Cola-Mischgetränke.

cola-test

Von Afri-Cola bis hin zur ostdeutschen Variante der Vita-Cola: Es gibt die unterschiedlichsten Cola-Sorten der unterschiedlichsten Hersteller. Ein Klassiker ist natürlich die Cola Classic oder Cola Light von dem Platzhirschen Coca-Cola. Aber es gibt auch ganz spezielle Alternativen wie Kirsch-Cola oder Zitronen-Cola. Aber welche Cola ist die Richtige für Sie? Wenn Sie schon länger klassische Cola-Getränke genießen, lohnt es sich, laut Cola-Tests im Internet auch mal noch unbekannte Sorten zu probieren. Auf welt.de 2025 geben wir Ihnen in unserem Vergleich und unserer Kaufberatung eine Übersicht über die unterschiedlichen Cola-Varianten und helfen Ihnen dabei herauszufinden, welche Art von Cola Sie bevorzugen. Außerdem verraten wir Ihnen, ob Sie Cola in der Schwangerschaft trinken dürfen und welche zuckerfreien Alternativen es zur klassischen Coca-Cola gibt.

1. Welche Cola ist die beste?

ein glas kalte cola mit einer dose coca-cola im hintergrund

Das originale Coca-Cola-Rezept ist bis heute unter Verschluss.

Die klassische Coca-Cola ist neben Bier wohl eines der beliebtesten Getränke weltweit. Einer Legende nach kreierte der Apotheker John Stith Pemberton in den USA 1886 die Coca-Cola nachdem er ausversehen Sirup und Wasser miteinander mixte und so ein Getränk schuf, das seinesgleichen sucht. Allein in Deutschland griffen im Jahr 2015 37 Prozent der Menschen über 14 Jahre im Vier-Wochen-Takt regelmäßig zu Coca-Cola. Das fand eine Verbrauchs- und Medienanalyse der VuMA heraus.

Ein Erfolg, der Nachahmer anlockt. So verkauft der ewige Konkurrent Pepsi seine Cola bereits seit 1898 und inzwischen sind mehr als hundert verschiedene Anbieter eingestiegen in den Kampf, die beste Cola zu produzieren. Mal ist die Cola discounterbillig, dann mit Zusatzgeschmack oder hip wie die Marke „Fritz Kola“ oder aber sie wirbt mit rein natürlichen Zutaten wie die Red Bull Cola.

Bei all den unterschiedlichen Sorten und Herstellern lässt sich schnell der Überblick verlieren. Denn „die beste Cola“ als Erfrischungsgetränk gibt es so nicht. Aus diesem Grund haben wir für Sie die 5 beliebtesten Cola-Sorten in Deutschland für Sie übersichtlich zusammengefasst:

Cola-Sorte Beschreibung
Coca-Cola Laut einer Statistik von Ailon ist Coca-Cola die bekannteste und umsätzstärkste Marke in Deutschland. Insgesamt 97, 6 Prozent der Menschen in Deutschland kennen die Marke. Die Original Coca-Cola Rezeptur ist bis heute streng geheim.
Pepsi Am zweitbekanntesten ist die Cola von Pepsi. Im Gegensatz zu Coca-Cola wird der Geschmack der Pepsi als besonders zitronig beschrieben. Das gefällt nicht jedem, ist aber das stärkste Erkennungsmerkmal von Pepsi.
Fritz Kola
Fritz-Kola unterscheidet sich von den anderen Cola-Sorten vorwiegend durch seinen erhöhten Koffeingehalt. Mit 25 mg Koffein pro 100 ml ist dieser deutlich höher als unter anderem Coca-Cola mit nur 10 mg pro 100 ml.
Sinalco Sinalco Cola ist bekannt für seine Cola mit einem besonderem Vanille-Touch im Geschmack. Die deutsche Marke gilt nach eigenen Angaben als die älteste geschützte Marke alkoholfreier Erfrischungsgetränke in Europa.
Afri-Cola Afri Cola gibt es bereits seit dem Jahr 1931. Mit der berühmten Fernsehkampagne „Sexy-mini-flower-pop-op-Cola“ wurde die Cola damals bekannt und erfreut sich bis heute großer Beliebtheit. Ihr Geschmack wird als leicht klebrig beschrieben. Zudem hat auch die Afri Cola einen erhöhten Koffeingehalt im Vergleich zur normalen Coca-Cola.

Übrigens: Weder der Name Cola noch das Getränk selbst ist markenrechtlich geschützt – und das war ein sehr cleverer Schachzug von Coca-Cola. Denn wer etwas schützen will, muss ganz klar definieren, worum es sich handelt. Also: Was ist Cola und vor allem aus was besteht Cola? Um das genau zu definieren, hätte Coca-Cola seine genaue Rezeptur verraten müssen – und die ist bis heute streng unter Verschluss. Aus diesem Grund ist der Begriff Cola nicht geschützt und es gibt auch keine lebensmittelrechtlich genaue Definition.

Nachfolgend haben wir auf welt.de die wichtigsten Vor- und Nachteile von Cola zusammengefasst:

    Vorteile
  • Alternative zum Drink mit Alkohol an der Bar
  • efrischende Alternative zum Kaffee
    Nachteile
  • hoher Zuckergehalt
  • enthaltene Phosphatsäure kann die Zähne schädigen
  • nur bedingt im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung geeignet
Mehrere Flaschen der getesteten Cola in einem Verkaufsregal.

Bei einem Blick in das Regal wird deutlich, dass es Cola in unterschiedlichen Sorten und Größen gibt.

2. Wie viel Cola darf in der Schwangerschaft getrunken werden?

Cola und Stillzeit: Was muss beachtet werden?

Der Volksmund sagt: „Die Dosis macht das Gift“. Das trifft auch auf Cola während der Stillzeit zu der Schwangerschaft zu. Cola kann – ebenso wie Kaffee oder andere Getränke mit Koffein – in kleinen Dosen getrunken werden. Das bedeutet 1–2 Tassen/Gläser sind erlaubt.

Grundsätzlich ist Cola in der Schwangerschaft erlaubt. Denn laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sind bis zu 200 mg Koffein pro Tag in der Schwangerschaft unbedenklich. Ein Glas originaler Coca-Cola enthält circa 25 mg Koffein und liegt damit im Rahmen. Allerdings, wer bereits morgens und nachmittags seinen Kaffee trinkt und dann noch zusätzlich Cola kommt schnell über den empfohlenen 200 mg Koffein täglich.
Zudem hat Coca-Cola einen hohen Zuckergehalt. Pro Glas trinkt eine Schwangere hier bis zu neun Stückwürfelzucker.

Gerade während der Schwangerschaft springt der Körper schneller auf das Hormon Insulin an. Dadurch bleibt der Blutzuckerspiegel nach dem Konsum von besonders viel Zucker länger erhöht und es besteht die Gefahr von Schwangerschaftsdiabetes. Aus diesem Grund wird im Allgemeinen empfohlen den Zuckerkonsum insbesondere während einer Schwangerschaft einzuschränken.

Übrigens: Nicht nur Cola besitzt einen hohen Zuckergehalt. Auch andere Softdrinks wie Fanta oder Sprite sollten nur in Maßen genossen werden oder aber man greift zur zuckerfreien Variante.

Cola im Test: Eine Flasche vor einem Getränkekasten.

Fritz-Kola wird in kleinen Abfüllungen verkauft und ist damit ideal für unterwegs.

3. Wie viel Zucker und Koffein enthält Cola?

Warum dürfen Kinder keine Cola trinken?

Aufgrund des hohen Koffein- und Zuckergehalts ist Cola für Kinder als Getränk nicht geeignet. Übergewicht, schlechte Zähne aber auch Herzrasen und Schlafstörungen können die Folge sein.

Je nachdem welche Cola-Marke bevorzugt wird, ist der Koffeingehalt verschieden. Tatsache ist jedoch, dass eine Cola immer weniger Koffein enthält als eine Tasse Kaffee.

Für eine bessere Übersicht haben wir auf welt.de die beliebtesten Cola Marken und ihren Koffein- und Zuckergehalt aufgelistet:

Cola-Marke Koffein- und Zuckergehalt
Coca-Cola
  • 10 mg Koffein pro 100 ml Coca-Cola
  • 9 g Zucker pro 100 ml Coca-Cola
Pepsi
  • 10,57 mg Koffein pro 100 ml Pepsi Cola
  • 10,9 g Zucker pro 100 ml Pepsi Cola
Fritz-Kola
  • 25 mg Koffein pro 100 ml Fritz-Kola
  • 9,9 g Zucker pro 100 ml Fritz-Kola
Sinalco
  • 11,9 mg Koffein pro 100 ml Sinalco Cola
  • 11 g Zucker pro 100 ml Coca-Cola
Afri-Cola
  • 25 mg Koffein pro 100 ml Afri Cola
  • 11 g Zucker pro 100 ml Afri Cola
anstoßen mit cola in einer bar

Mit Cola lässt es sich auch prima in der Bar anstoßen.

4. Kaufratgeber: So finden Sie die beste Cola für Ihre Bedürfnisse!

Um herauszufinden, welche Cola am besten zu Ihnen passt können Sie sich vor dem Kauf folgende Fragen stellen:

  • Dose oder Flasche: Cola ist sowohl in Glas- und Plastikflaschen sowie einer Dose erhältlich. Während Flaschen den Vorteil haben, dass sie einfach wieder zu verschließen ist, ist die Dose für den schnellen Konsum gedacht. Zudem ist die Dose oft deswegen so beliebt, weil das charakteristische Zischen beim Öffnen noch mal extra Luft auf eine gut gekühlte Cola macht.
  • Der Zuckeranteil: Wer auf seine Ernährung achtet, sollte auch auf den Zuckeranteil der Cola achten. Inzwischen gibt es glücklicherweise viele zuckerfreie Alternativen.
  • Der Koffeingehalt: Die originale Coca-Cola besitzt einen Koffeingehalt, der wach machen soll. Wer lediglich den Cola-Geschmack mag, greift jedoch besser zu einer koffeinfreien Alternative.
Getestet: Eine Flasche Cola auf einem Getränkekasten.

Bei dieser Cola von Fritz-Kola handelt es sich um ein Light-Produkt ohne Zucker.

5. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Cola-Tests bzw. -Vergleichen suchen

Sie haben weitere Fragen zur Cola, die in unserem Cola-Vergleich bislang nicht beantwortet wurden? Auf welt.de klären wir abschließend auch diese.

5.1. Pepsico oder Coca-Cola: Was sind die Vor- und Nachteile?

Pepsico vs. Coca-Cola – dieser Vergleich beschäftigt Generationen und für jeden Typ Mensch gibt es einen Favoriten. Wir haben für Sie die Vor- und Nachteile beider Marken kompakt zusammenfasst damit sie schnell herausfinden, welche Marke am besten zu Ihnen passt.

Die Vor- und Nachteile von Coca-Cola:

    Vorteile
  • Originale Coca-Cola mit Original-Rezeptur aus dem Jahr 1886
  • Nachhaltig und sozial engangiert mit Projekten wie “Medikamente für Afrika”
    Nachteile
  • Markenpalette nicht sehr vielseitig
  • starke Konkurrenz durch andere Cola-Produkte

Die Vor- und Nachteile von Pepsi:

    Vorteile
  • Größere Produktvielfalt (Lays Chips, Müsli, Tee, Protein-Shakes)
    Nachteile
  • Nicht so nachhaltig und sozial engagiert
  • weltweiter Marktanteil bei nur 19 Prozent

5.2. Welche Cola ist am gesündesten?

Ernährungswissenschaftler sind sich einig: Cola Light und Cola Zero sind immerhin kalorienärmer als Coca-Cola und damit in der Kategorie einer kalorienarmen Ernährung oder Diät vorzuziehen. Allerdings enthalten Cola light und Cola Zero auch Koffein und Phosphorsäure, weshalb auch diese nicht zu häufig genossen werden sollten.

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5.3. Was ist dran an dem Mythos, das Cola braune Zähne macht?

Coca-Cola ist tatsächlich nicht gut für die Zähne. Denn das in der Cola enthaltene Säuerungsmittel Phosphorsäure erhöht das Risiko für Karies. Indem es den Zahnschmelz angreifen und das Calcium aus den Zähnen herauslöst, wird der Zahn dünner und kann Bakterien nicht mehr so gut standhalten. Ähnliches gilt allerdings auch für andere Getränke wie Fruchtsäfte. Braun werden die Zähne durch das Trinken von Cola jedoch nicht.

cola mit zitrone gemischt

Cola ist als Mischgetränk sehr beliebt.

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5.4. Kann Cola das Risiko eines Herzinfakts erhöhen?

Tatsächlich findet eine Studie aus der Universität Helsinki einen Zusammenhang zwischen einer hohen Phosphataufnahme einem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Aus diesem Grund raten Experten dazu, Cola und andere phosphathaltige Getränke nur in Maßen zu genießen.

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5.5. Gibt es einen Cola-Test von Stiftung Warentest?

Die Verbraucherorganisation Stiftung Warentest untersuchte 2016 insgesamt 30 koffeinhaltige Getränke – darunter 29 Cola-Sorten. Das Ergebnis des Tests war ausgeglichen. Vier Colas wurden mit der Note „gut“ bewertet. Die meisten Cola-Sorten im Test bekamen die Note „befriedigend“. Nur zwei Colas schafften lediglich die Note „mangelhaft“. Die vier Cola Testsieger waren: Coca-Cola Light für 70 Cent pro Liter, Coca-Cola Zero für 66 Cent pro Liter, Freeway Cola Light für 26 Cent pro Liter und River Cola für 26 Cent pro Liter.

Pepsi Light hingegen fiel im Test durch. Die in dem Getränk gefundene Menge an Chlorat war laut Stiftung Warentest zu hoch. Auch Club Cola Original bekam nur „mangelhaft” obwohl im Preis pro 100 ml eindeutig im Mittelfeld.

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