Bevor Sie Allergie-Augentropfen kaufen, sollten Sie unter anderem auf enthaltene Konservierungsstoffe, die Kompatibilität mit weiteren Produkten wie Nasensprays und Nebenwirkungen achten. Worauf es hierbei genau ankommt, erfahren Sie im folgenden Abschnitt.
3.1. Gibt es Allergie-Augentropfen ohne Konservierungsstoffe?
Manche Anti-Allergie-Augentropfen kommen ohne den Zusatz von Konservierungsstoffen aus. Sie sind besonders für empfindliche Augen oder für die regelmäßige Anwendung geeignet. In der Regel werden Allergie-Augentropfen ohne Konservierungsstoffe als Einzeldosisbehältnisse verkauft, da die Tropfen nur für den einmaligen Gebrauch gedacht sind. Nach dem Öffnen müssen Sie die Augentropfen gegen Allergie umgehend nutzen und das Behältnis im Anschluss entsorgen.
Allergie-Augentropfen als Einzeldosen enthalten ausreichend Flüssigkeit, um beide Augen für eine einmalige Anwendung zu versorgen. Als Alternative zu Allergie-Augentropfen als Einzeldosen gibt es auch Mehrdosisflaschen. Hier sorgen spezielle Filter und Pumpsysteme dafür, dass keine Keime in das Behältnis kommen. Dadurch bleibt das Arzneimittel auch ohne Konservierungsstoffe über mehrere Anwendungen hinweg haltbar.
3.2. Kann ich Allergie-Augentropfen und Nasenspray kombinieren?
Allergie-Augentropfen und Nasenspray können grundsätzlich kombiniert werden, wenn gleichzeitig Beschwerden an den Augen und der Nase bestehen. Da Augentropfen nur lokal wirken, können Sie keinen Schnupfen lindern. Selbiges gilt für Allergie-Nasensprays, die nicht bei brennenden Augen greifen. Bei Bedarf können Sie auch auf eine Kombipackung zurückgreifen, die Augentropfen und Nasenspray beinhaltet.

Nehmen Sie zusätzlich Allergietabletten mit weiteren Wirkstoffen ein, sollte die Kombination von Artelac-Augentropfen vorher ärztlich abgesprochen werden.
3.3. Machen Augentropfen bei Allergie müde?
Bei der Allergiebehandlung mit Antihistaminika kann Müdigkeit als Nebenwirkung auftreten. Das liegt daran, dass der Wirkstoff die H₁-Rezeptoren im zentralen Nervensystem blockiert. Dadurch kann es zu Schläfrigkeit, Benommenheit oder einer verlangsamten Reaktion kommen. Bei lokaler Anwendung in Form von Allergie-Augentropfen tritt diese Nebenwirkung jedoch seltener auf. Antihistaminika der zweiten Generation machen deutlich seltener müde als jene der ersten Generation.
Hinweis: Unmittelbar nach dem Eintropfen kann die Sicht kurzzeitig verschwimmen. In dieser Zeit sollten Sie weder Auto fahren noch Maschinen bedienen. Auch wenn die Packungsbeilage das Autofahren grundsätzlich erlaubt, sollten Sie nach der ersten Anwendung abwarten, wie Sie auf das Präparat reagieren.
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