Ratgeberübersicht
  1. Was unterscheidet Welpenfutter von Futter für adulte Hunde?
  2. Welche Futterformen gibt es?
  3. Worauf sollten Sie beim Kauf eines Hunde-Welpenfutters laut Tests im Internet noch achten?
  4. Welche Inhalts- und Zusatzstoffe sollte ein gutes Welpenfutter haben?
  5. Wie viel und wie oft sollte ein Welpe laut Tests im Internet gefüttert werden?
  6. Weitere Fragen und Antworten von Kunden, die nach Welpenfutter-Tests bzw. Vergleichen suchen
  • Das passende Welpenfutter spielt in den ersten Lebensmonaten eine wichtige Rolle für die Entwicklung des Hundes.
  • Zahlreiche Online-Welpenfutter-Tests zeigen, dass Qualität, Zutaten und Anpassung an Alter und Rasse wichtiger sind als der Preis allein.
  • Ein geeignetes Welpenfutter hilft dabei, den Nährstoffbedarf in der Wachstumsphase zu decken.

Welpenfutter im Test: Ein Golden Retriever Welpe, der sich sein Trockenfutter schmecken lässt.

Mit dem Einzug eines Welpen verändert sich auch der Alltag in der Familie. Auch wenn anfangs oft noch kein passendes Hundegeschirr benötigt wird, spielt neben Ausstattung und Pflege vor allem die Fütterung eine wichtige Rolle. In den ersten Lebensmonaten ist eine altersgerechte Ernährung wichtig, damit der junge Hund bedarfsgerecht versorgt wird und sich gesund entwickeln kann.

Wer ein passendes Welpenfutter sucht, steht oft vor einer großen Auswahl. Um verschiedene Produkte sinnvoll zu vergleichen, sollten einige Kriterien berücksichtigt werden. Dazu gehören unter anderem die Rasse, die zu erwartende Größe des Hundes sowie die Zusammensetzung des Futters. Auch persönliche Anforderungen, etwa der Verzicht auf bestimmte Zutaten oder die Wahl zwischen Trocken- und Nassfutter, können bei der Auswahl eine Rolle spielen. Vor dem Kauf lohnt es sich daher, die wichtigsten Merkmale des Futters genau zu prüfen.

1. Was unterscheidet Welpenfutter von Futter für adulte Hunde?

Welpen haben einen deutlich höheren Energie- und Nährstoffbedarf als ausgewachsene Hunde. Während Adult-Futter darauf ausgelegt ist, den Erhaltungsstoffwechsel zu decken, unterstützt Welpenfutter gezielt Wachstum, Knochenaufbau und die Entwicklung von Gehirn und Muskulatur. Das beste Welpenfutter enthält daher mehr Protein, ausgewogene Fettanteile sowie gezielt abgestimmte Mineralstoffe wie Kalzium und Phosphor. Diese müssen in einem exakten Verhältnis stehen, da sowohl ein Mangel als auch ein Überschuss negative Auswirkungen auf das Skelett haben können.

Besonders bei großen Rassen ist diese Balance entscheidend. Welpenfutter für große Rassen ist deshalb speziell darauf abgestimmt, ein zu schnelles Wachstum zu vermeiden, das später zu Gelenkproblemen führen kann. Ein gutes Welpenfutter unterscheidet sich außerdem durch seine leichtere Verdaulichkeit, da das Verdauungssystem junger Hunde noch nicht vollständig entwickelt ist. In nahezu jedem Welpenfutter-Test im Internet wird deutlich, dass adulte Nahrung für Welpen ungeeignet ist, selbst wenn sie hochwertig erscheint.

2. Welche Futterformen gibt es?

Welpenfutter wird in verschiedenen Darreichungsformen angeboten, die jeweils eigene Vorteile haben. Trocken-Welpenfutter ist besonders praktisch, lange haltbar und unterstützt durch seine Struktur die Zahnentwicklung. Viele Halter entscheiden sich gerade in den ersten Wochen dafür, Trockenfutter als Welpenfutter leicht mit Wasser einzuweichen, um das Kauen zu erleichtern. Eingeweichtes Trockenfutter kann für sehr junge Welpen geeignet sein, wenn sie noch nicht an feste Nahrung gewöhnt sind.

Nassfutter hat einen hohen Feuchtigkeitsgehalt und einen intensiveren Geruch, was die Futteraufnahme bei manchen Welpen erleichtern kann. Es eignet sich gut für Hunde, die wenig trinken oder Schwierigkeiten beim Kauen haben. Auch BARF wird von manchen Haltern bevorzugt, da es sehr naturnah ist, allerdings erfordert diese Fütterungsform fundierte Kenntnisse, um Mangelerscheinungen zu vermeiden. Unabhängig von der Futterform zeigen Welpenfutter Test-Ergebnisse im Internet, dass Qualität und Zusammensetzung wichtiger sind als die Art der Darreichung.

Hinweis: BARF ist eine Fütterungsform auf Basis roher Zutaten, die nur mit ausreichendem Wissen über den Nährstoffbedarf des Welpen eingesetzt werden sollte.

Welpenfutter im Test: Eine Schale mit BARF-Hundefutter für Welpen

BARF-Welpenfutter aus frischen Zutaten unterstützt ein natürliches Wachstum und eine artgerechte Ernährung von Anfang an.

3. Worauf sollten Sie beim Kauf eines Hunde-Welpenfutters laut Tests im Internet noch achten?

Neben der Futterform spielen Alter, Größe und Rasse eine wichtige Rolle bei der Auswahl. Ein kleiner Hundewelpe benötigt andere Mengen und Zusammensetzungen als ein schnell wachsender Welpe großer Rassen. Welpenfutter für große Hunde ist daher kalorienärmer, aber nährstoffreich, um ein gleichmäßiges Wachstum zu fördern. Rassespezifische Produkte wie Welpenfutter für Rottweiler berücksichtigen zusätzlich typische körperliche Anforderungen dieser Hunde.

Auch individuelle Sensibilitäten sollten berücksichtigt werden. Manche Welpen reagieren empfindlich auf bestimmte Proteinquellen oder Zusatzstoffe, weshalb hypoallergenes oder als sensitiv gekennzeichnetes Welpenfutter je nach Verträglichkeit geeignet sein kann. Proteinquellen wie Welpenfutter mit Pferd, Lamm oder Huhn werden je nach Verträglichkeit eingesetzt. Marken wie Josera, Royal Canin, Happy Dog, Anifit, Eukanuba oder Rinti bieten unterschiedliche Rezepturen an, die sich gezielt an den Bedürfnissen junger Hunde orientieren. Ein Blick in einen aktuellen Welpenfutter-Test im Internet kann helfen, die richtige Entscheidung zu treffen.

Welpenfutter im Test: eine Packung Welpenfutter der Marke Premiere, die auf dem Boden liegt und auf der zwei Welpen abgebildet sind.

Hier sehen wir Premiere-Welpenfutter “Best Meat Junior” in der Sorte “Huhn”, welches in Packungen mit 1 kg, 4 kg oder 12,5 kg erhältlich ist.

4. Welche Inhalts- und Zusatzstoffe sollte ein gutes Welpenfutter haben?

Die besten Welpenfutter zeichnen sich durch klar deklarierte, hochwertige Zutaten aus. Hochwertige tierische Proteine sind essenziell für den Muskelaufbau, während gesunde Fette Energie liefern und die Gehirnentwicklung unterstützen. Kohlenhydrate dienen als zusätzliche Energiequelle, sollten aber leicht verdaulich sein. Getreidefreies Futter kann vor allem dann relevant sein, wenn Unverträglichkeiten bekannt sind.

Ob Welpenfutter für Rottweiler oder Dackel: Wichtige Zusatzstoffe sind Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, die den gesamten Stoffwechsel unterstützen. DHA-Fettsäuren fördern die Entwicklung von Gehirn und Augen, während Zink und Biotin Haut und Fell stärken. Entscheidend ist, dass diese Nährstoffe in ausgewogener Form enthalten sind. Ein hochwertiges Welpenfutter verzichtet auf künstliche Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe und setzt stattdessen auf natürliche Zutaten. Eine transparente Deklaration der Zutaten ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal.

Achtung: Das Futter darf weder Zucker noch Konservierungs- oder Farbstoffe enthalten. Auch Geschmacksverstärker sollten nicht in der Zutatenliste enthalten sein, denn die jungen Tiere sind empfindlich und können im schlimmsten Fall gesundheitliche Folgen davontragen.

Getreide sollten Sie ebenfalls nicht auf der Zutatenliste finden, wenn Sie einen Welpen mit empfindlichem Magen-Darm-Trakt Zuhause haben. Reis dagegen kann ein hilfreicher Bestandteil sein. Leicht bekömmliche Kost kann vor allem bei der allmählichen Umstellung vom gewohnten Züchterfutter unterstützen.

    Vorteile
  • Gut verträgliche und leicht bekömmliche Nahrung
  • Gut aufeinander abgestimmte Inhaltsstoffe
  • Gut für eine Umstellung auf andere Kost geeignet
    Nachteile
  • Meist teurer als herkömmliches Welpenfutter
  • Inhaltsstoffe sollten genau kontrolliert werden

5. Wie viel und wie oft sollte ein Welpe laut Tests im Internet gefüttert werden?

In den ersten Lebensmonaten benötigen Welpen mehrere kleine Mahlzeiten am Tag, da ihr Magen noch klein ist und die Energie gleichmäßig zugeführt werden sollte. Mit zunehmendem Alter reduziert sich die Anzahl der Mahlzeiten, während die Portionsgröße steigt. Doch wie viel Futter braucht ein Welpe am Tag? Die genaue Menge hängt vom Körpergewicht, der Rasse und dem Aktivitätsniveau ab. Herstellerangaben bieten eine gute Orientierung, sollten aber individuell angepasst werden.

Ob Welpenfutter für große Rassen oder kleine: Ein gutes Welpenfutter liefert ausreichend Energie, ohne den Welpen überzuversorgen. Überfütterung kann ebenso problematisch sein wie ein Nährstoffmangel, da beides das Wachstum negativ beeinflusst. Beobachten Sie daher regelmäßig das Gewicht und die Körperform Ihres Hundes. Ein gesunder Welpe ist aktiv, neugierig und nimmt gleichmäßig zu. Auch hier liefern Welpenfutter-Tests im Internet hilfreiche Hinweise zur optimalen Fütterung.

Welpenfutter im Test: Ein Welpe, der mit dem Napf spielt.

Welpen sind oft noch sehr verspielt und entdecken den Napf mit frischem Futter sehr neugierig.

6. Weitere Fragen und Antworten von Kunden, die nach Welpenfutter-Tests bzw. Vergleichen suchen

6.1. Wie erkenne ich hochwertiges Welpenfutter?

Besonders wichtig bei der Suche nach dem geeigneten Futter ist, dass es sich ausdrücklich um Welpenfutter handelt. Denn die kleinen Racker haben andere Bedürfnisse als ausgewachsene Tiere. Der Unterschied zu Erwachsenenfutter ist, dass bei Welpenfutter der Fleischanteil in der Regel wesentlich höher ist. Aber auch der Fettgehalt kann bzw. sollte höher sein. Die Kennzeichnung „Welpe“ oder „Puppy“ zeigt, dass das Futter für junge Hunde vorgesehen ist. Mindestens 22 % Proteine und 8 % Fett sollten enthalten sein.

Auf die einzelnen Zutaten sollte generell ein genauer Blick geworfen werden. In den meisten Fällen werden Welpenfutter mit Geflügel als Geschmacksrichtung hergestellt. Oft sind Huhn und Ente, aber auch Lachs oder Rind und Pferd die Hauptbestandteile. Bei empfindlichen Welpen können Proteinquellen gewählt werden, die als besser verträglich gelten. Aber auch wenn Sie Ihren jungen Hund vegetarisch oder vegan ernähren möchten, gibt es spezielle Futtersorten mit pflanzlichen Bestandteilen.

» Mehr Informationen

6.2. Wie lange sollte Welpenfutter gefüttert werden?

Der Wechsel auf Adult-Futter erfolgt je nach Rasse und Größe meist zwischen dem zwölften und achtzehnten Lebensmonat, bei sehr großen Rassen oft etwas später.

» Mehr Informationen

6.3. Dürfen Welpen auch Snacks bekommen?

Snacks sind erlaubt, sollten aber sparsam eingesetzt und in die tägliche Futtermenge eingerechnet werden. Ideal sind spezielle Welpen-Snacks ohne Zucker oder künstliche Zusätze.

» Mehr Informationen

6.4. Gibt es einen Welpenfutter-Testbericht der Stiftung Warentest?

Ja, die Stiftung Warentest hat im Jahr 2022 Welpenfutter getestet und dazu einen Welpenfutter-Testbericht veröffentlicht, der sich mit der ernährungsphysiologischen Qualität, Fütterungsempfehlungen, Schadstoffen und Deklaration beschäftigt. Dabei wurden mehrere Nassfutter-Sorten für Welpen bewertet, wobei nur zwei von sechs getesteten Produkten mit „gut“ abgeschnitten haben und als Welpenfutter-Testsieger gekürt wurden.

» Mehr Informationen

Im Video vorgestellt: Welpenfutter

In diesem YouTube-Video wurde das Nature Croq Welpen Hundefutter von Happy Dog getestet, um herauszufinden, wie gut es wirklich ist. Wenn Sie einen Welpen haben und nach einem hochwertigen Hundefutter suchen, das den Bedürfnissen Ihres kleinen Fellknäuels gerecht wird, sollten Sie dieses Video nicht verpassen.

In diesem YouTube-Video wird Ihnen gezeigt, wie Sie Ihre Hundewelpen richtig füttern. Wir präsentieren Ihnen verschiedene hochwertige Welpenfuttersorten, die speziell auf die Bedürfnisse von jungen Hunden abgestimmt sind. Erfahren Sie, welche Menge und wie oft Sie Ihre Welpen füttern sollten, um ihnen ein gesundes und ausgewogenes Wachstum zu ermöglichen.