Das klingt nach einer komischen Frage, aber tatsächlich gibt es durchaus Menschen, die ihre Wäschestücke einfach über den Ständer werfen, irgendwie mit Wäscheklammern befestigen – und sich dann wundern, wenn die Wäsche nicht richtig trocknet und knittrig wird.
Wie man Wäsche am besten aufhängt, hängt vor allem davon ab, wo man sie aufhängt. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie diese Tabelle von welt.de zeigt.
| Aufhängung | Eigenschaften |
| Wäscheleine | - die Wäscheleine ist die älteste Art, Wäsche aufzuhängen
- es gibt sie in verschiedenen Materialien
- dazu gehört das Naturmaterial Sisal, aber auch eine Gummimischung mit Stahlkern
- in südlichen Ländern benutzt man sogenannte Hochwäscheleinen
- diese führen oft von einem Balkon zum gegenüberliegenden
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| Wäschespinne | - die Wäschespinne wurde 1923 in England zum Patent angemeldet
- diese war aus Holz mit Hanfseilen
- Zwei Jahre später wurde das reißfeste Kunststoffseil entwickelt
- Das wurde dann auch für die Wäschespinne benutzt
- heute gibt es Wäschespinnen mit Standfuß und zum Einstecken in ein Rohr im Boden
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| Wäscheständer | - den Wäscheständer gibt es erst seit den 1960er Jahren
- dieser wurde in der Schweiz entwickelt
- man konnte ihn von Anfang an zusammenklappen
- damit fand er auch in kleinen Wohnungen Platz
- Wäscheständer kann man heute in vielen Varianten kaufen
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Je nachdem, ob Sie die den Wäscheständer, die Leine oder die Wäschespinne nutzen, haben sich verschiedene Möglichkeiten als besonders praktisch erwiesen. So ist ein Wäscheständer mit zwei aufklappbaren Seitenteilen ideal, wenn Sie viel Wäsche aufhängen müssen, es passen nämlich durchschnittlich zwei Maschinenladungen darauf. Dabei kommen große Wäschestücke, die am langsamsten trocknen, nach außen, kleine nach innen.
Jeder kennt wahrscheinlich das Problem, dass man die Wäsche abnimmt und dabei hässliche Abdrücke der Wäscheklammern zu sehen sind. Das kann man vermeiden, wenn man eine Wäscheklammer ohne Abdruck benutzt. Eine solche Wäscheklammer ohne Abdruck hat eine spezielle Oberfläche.
Was ist Soft Grip?
Unter Soft-Grip-Klammern versteht man Wäscheklammern, die an der Innenseite eine weiche Gummierung haben. Dadurch bilden sich auf empfindlichen Kleidungsstücken keine Druckstellen.
Bevor Sie die Wäsche mit den Wäscheklammern aufhängen, ist es sinnvoll, die Kleidungsstücke vorher gut zu schütteln. Dabei können Sie diese auch mit den Händen glatt ziehen. Das erspart Ihnen später lästige Bügelarbeit.
Vor allem beim Wäscheständer ist es wichtig, dass die Kleidungsstücke sich nicht überlappen, denn sonst trocknen sie deutlich langsamer. Hier sind Wäscheklammern zum Fixieren der einzelnen Stücke besonders wichtig. Eine Wäscheklammer mit starker Feder hält diese sicher am Platz. Das gilt auch dann, wenn es draußen windig ist. Ein frischer Wind ist übrigens der ideale Trocknungshelfer für gewaschene Wäsche. Das gilt vor allem dann, wenn Sie zum Trocknen eine Wäschespinne benutzen.
Auch im Winter bei Minusgraden sollten Sie Ihre Wäsche draußen trocknen. Dabei sorgt ein physikalisches Phänomen namens Sublimation dafür, dass die feuchten Kleidungsstücke zwar zunächst gefrieren, danach aber geht das Eis in einen gasförmigen Zustand über, ohne noch einmal flüssig zu werden.

Auch auf dem Wäscheständer sorgen Wäscheklammern für sicheren Halt der Kleidungsstücke
Sollten Sie schwarze oder dunkle Kleidung in der Sonne trocknen lassen, drehen Sie diese vorher auf links. So vermeiden Sie das Verblassen der Farben.
Blusen und Hemden trocknen überdies am besten – und bleiben vor allem glatt – wenn Sie diese zum Trocknen auf einen Bügel ziehen und diesen mittels einer Wäscheklammer an der Leine befestigen. Für BHs und Höschen gibt es eine besonders praktische Erfindung: ein kleines Trocknerkarussell mit Wäscheklammern. Dadurch, dass sich das Karussell bei Wind dreht, wird die Wäsche extrem schnell trocken.