Jede Bewegung erzeugt im Körper Wärme. Das gilt natürlich besonders dann, wenn man sportlich unterwegs ist. In der Folge produziert der menschliche Organismus Schweiß, um den Körper vor Überhitzung zu schützen. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass man als Hobbysportler pro Stunde zwischen einem halben und einem ganzen Liter Schweiß verliert.
Klar, dass dann selbst atmungsaktive Sportbekleidung feucht oder gar nass wird. Das ist einer der Gründe, warum Sportwaschmittel sinnvoll ist: Es reinigt die Sportsachen von Schweiß. Zwar ist Schweiß normalerweise geruchlos, aber wenn er sich mit den Bakterien auf der menschlichen Haut vermischt, kommt es zu dem unschönen Schweißgeruch, der sich dann auch auf das Shirt überträgt.
Die Sportbekleidung nach dem Tragen zu lüften, reicht nicht aus, um Schweißgeruch zu entfernen. Zwar vermehren sich die Bakterien an der Luft langsamer, verschwinden aber nicht ganz.
Ein anderer Grund dafür, dass Sportwaschmittel sinnvoll sind, liegt in den Materialien, aus denen funktionelle Sportbekleidung heute oftmals besteht. Sie ist häufig aus Kunstfasern gefertigt, die man allerdings nur bei relativ niedrigen Temperaturen waschen sollte. Die untenstehende Tabelle von welt.de gibt Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Materialien in der Sportbekleidung und ihre Funktion:
| Material | Eigenschaften |
| Polyester | - dieses Material ist besonders formbeständig, auch nach langer Tragezeit
- Polyester hat sehr gute, wärmende Eigenschaften
- deshalb sind Oberteile für Sport im Winter meistens damit gefüttert
- das Material nimmt Schweiß nicht auf, sondern leitet ihn nach außen
- es trocknet sehr schnell
- Sportmode aus Polyester wiegt sehr wenig
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| Polypropylen | - Polypropylen gilt als leichteste Kunststofffaser der Welt
- in der Sportmode findet man es häufig bei Laufshirts und -Hosen
- das Gewerbe nimmt so gut wie keinen Schweiß auf
- der Stoff ist ausgesprochen elastisch, macht also jede Bewegung mit
- das Material ist vor allem für Menschen geeignet, die viel schwitzen
- allerdings kann der Wasserdampf auf der Innenseite des Materials kondensieren
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| Merinowolle | - diese Schurwolle wird von Merinoschafen gewonnen und ist sehr weich auf der Haut
- sie bietet eine Isolierschicht gegen Kälte, aber auch Hitze
- die Wolle kann bis zu einem Drittel ihres Trockengewichts an Schweiß aufnehmen, ohne sich klamm anzufühlen
- riecht auch nach mehrmaligem Tragen nicht
- Merinowolle ist recht knitterfrei
- das Naturmaterial ist biologisch abbaubar
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| Baumwolle | - fühlt sich angenehm kühl auf der Haut an
- allerdings leitet sie den Schweiß nicht nach außen ab
- dadurch wird sie mit zunehmender Trainingszeit schwer auf der Haut
- deshalb kommt reine Baumwolle heute vor allem für Jacken zum Einsatz, die man zwischendurch ausziehen kann
- Baumwolle wird heute mit Hightech-Fasern gemischt, um ihre Nachteile auszugleichen
- als Naturprodukt ist Baumwolle biologisch abbaubar
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Zusammengefasst besteht Sportmode heute also vor allem aus synthetischen Hightech-Fasern. Sie alle haben gemein, dass man sie keinesfalls kochen darf, weil die Fasern bei hohen Temperaturen „schmelzen“. Das ist auch einer der Gründe, warum ein Sportwaschmittel sinnvoll ist: Seine reinigenden Inhaltsstoffe, die sogenannten Tenside, wirken bereits bei niedrigen Temperaturen gründlich. Das gilt für ein Sportwaschmittel-Pulver ebenso wie für ein Bio-Sportwaschmittel. In dieser Tabelle auf welt.de zeigen wir Ihnen die ideale Waschtemperatur für die verschiedenen Fasern:
| Gewebe | Temperatur |
| Polyester | - die ideale Waschtemperatur liegt bei 40 °C
- die Fasern vertragen bei starker Verschmutzung zwischendurch auch 60 °C
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| Polypropylen | - auch für diese Faser sind 40 °C die beste Waschtemperatur
- mit 60 °C sollte man sie nur im Ausnahmefall waschen
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| Merinowolle | - Merinowolle sollte man bei 30 °C waschen, weil Temperaturen darüber die Wollfasern hart machen
- am besten nutzt man dafür den Wollwaschgang
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| Baumwolle | - das Gewebe verträgt auch den Kochwaschgang
- die optimale Waschtemperatur für T-Shirts aus Baumwolle liegt jedoch bei 40 °C
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