Ratgeberübersicht
  1. Welche Bauform passt zu Ihrem Haushalt?
  2. Staubsauger mit oder ohne Beutel: Was passt besser zu Ihnen?
  3. Welche Kaufkriterien entscheiden bei einem Staubsauger unter 100 Euro?
  4. Für welche Wohnungsgrößen und Bodenbeläge reicht diese Preisklasse?
  5. Was zeigen Stiftung Warentest und andere unabhängige Tests?
  6. Welche Hersteller bieten Staubsauger unter 100 Euro an?
  7. Weitere Fragen und Antworten von Kunden, die nach Staubsauger-unter-100-Euro-Tests bzw. -Vergleichen suchen
  • Kabelgebundene Bodenstaubsauger, Akku-Stielsauger und Saugroboter sind in dieser Preisklasse erhältlich.
  • Die EU begrenzt die Leistung kabelgebundener Modelle gesetzlich auf 900 Watt und 80 Dezibel.
  • Entscheidend für die Reinigungsleistung sind Airwatt statt Watt sowie Staubbehältervolumen und Filtersystem.

Staubsauger unter 100 Euro im Test: Gerät saugt Hartboden in der Küche.
Ein Staubsauger unter 100 Euro reicht für den täglichen Bedarf in kleineren bis mittleren Wohnungen mit überwiegend glattem Boden meist vollkommen aus. Bei anspruchsvolleren Böden oder größeren Wohnflächen lohnt sich dagegen oft ein Blick auf teurere Modelle.
Mithilfe unseres Kaufratgebers finden Sie den passenden Staubsauger unter 100 Euro für Ihren Haushalt. In unserer Vergleichstabelle für Staubsauger stellen wir Ihnen Modelle verschiedener Hersteller wie Kärcher, Bosch, Siemens, Rowenta, Philips und Grundig gegenüber.

1. Welche Bauform passt zu Ihrem Haushalt?

Für kleine bis mittlere Wohnungen eignen sich in dieser Preisklasse vor allem drei Bauformen: kabelgebundene Bodenstaubsauger, Akku-Stielsauger und Saugroboter. Jede Bauform bringt dabei eigene Kompromisse mit, wie mehrere Staubsauger-unter-100-Euro-Tests zeigen.

Bauform Merkmale
Bodenstaubsauger mit Kabel
  • konstante Saugleistung ohne Akkulaufzeit-Grenze
  • Steckdose und ausreichend Kabellänge nötig
  • meist höheres Staubfassungsvermögen
Akku-Stielsauger
  • kabellos und wendig einsetzbar
  • Laufzeit bei voller Leistung meist 15 bis 30 Minuten
  • geringeres Fassungsvermögen als Bodenstaubsauger
Saugroboter
  • automatische Grundreinigung ohne eigenen Aufwand
  • in dieser Preisklasse meist ohne Laser-Navigation
  • kleiner Staubbehälter, häufiges Entleeren nötig

1.1. Was leisten kabelgebundene Bodenstaubsauger unter 100 Euro?

Kabelgebundene Bodenstaubsauger liefern in dieser Preisklasse die konstanteste Saugleistung, weil sie nicht von einer Akkuladung abhängen. Die EU begrenzt ihre Leistungsaufnahme gesetzlich auf 900 Watt und die Lautstärke auf 80 Dezibel (Ökodesign-Verordnung 666/2013) – diese Grenze gilt allerdings nur für netzbetriebene Geräte, nicht für Akku-Staubsauger oder Saugroboter.

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1.2. Was leisten Akku-Staubsauger unter 100 Euro?

Ein guter, günstiger Akku-Staubsauger saugt kabellos und wendig, verliert aber gegen Ende der Akkuladung oft spürbar an Saugkraft, wie mehrere Akku-Staubsauger-Tests unter 100 Euro zeigen. Hochwertigere, teurere Geräte gleichen das elektronisch aus. Die besten Akku-Staubsauger unter 100 Euro eignen sich damit vor allem für die schnelle Zwischenreinigung, weniger für die komplette Wohnung am Stück.
Für die punktuelle Reinigung von Polstern oder dem Auto eignet sich alternativ ein kompakter Handstaubsauger, teils auch als wiederaufladbarer USB-Staubsauger, oder ein umfangreicherer Akku-Staubsauger.

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1.3. Was leisten Saugroboter unter 100 Euro wirklich?

Ein Staubsauger-Roboter unter 100 Euro übernimmt die tägliche Grundreinigung selbstständig, arbeitet aber ohne Laser- oder Kamera-Navigation und mit kleinerem Staubbehälter als teurere Modelle.

    Vorteile
  • reinigt selbstständig und spart dadurch Zeit im Alltag
  • eignet sich gut für kleine Wohnungen, Ferienwohnungen oder als Zweitgerät
  • kompakt und benötigt wenig Stauraum
    Nachteile
  • meist ohne Laser- oder Kamera-Navigation, dadurch weniger systematische Reinigungswege
  • kleinerer Staubbehälter als bei Boden- oder Stielstaubsaugern
  • begrenzte App-Funktionen und Zonensteuerung

Für mehr Navigationskomfort lohnt sich ein Blick in unseren Vergleich für Staubsauger-Roboter oder gezielt auf günstige Saugroboter mit besserer Ausstattung.

Staubsauger unter 100 Euro im Test: Kabelgebundenes Modell im Wohnzimmer im Einsatz.

Kabelgebundene Bodenstaubsauger liefern in dieser Preisklasse meist die konstantere Saugleistung, Akkumodelle punkten mit Flexibilität.

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2. Staubsauger mit oder ohne Beutel: Was passt besser zu Ihnen?

Staubsauger mit Beutel binden Staub hygienischer, beutellose Modelle sparen langfristig die Kosten für Ersatzbeutel – welche Variante besser passt, hängt vor allem von Allergien und Budget ab.

Variante Eigenschaften
Staubsauger mit Beutel
  • Staub bleibt im geschlossenen Beutel, dadurch weniger Feinstaub beim Entleeren
  • Fassungsvermögen meist 3 bis 4 Liter
  • laufende Kosten durch Ersatzbeutel
Beutelloser Staubsauger
  • keine Folgekosten für Beutel
  • Behälter meist kleiner als bei Beutelmodellen, häufigeres Entleeren nötig
  • Filter muss regelmäßig gereinigt werden

Ein beutelloser Staubsauger unter 100 Euro spart auf Dauer Geld, weil keine Ersatzbeutel nachgekauft werden müssen – dafür entleeren Sie den kleineren Behälter häufiger. Wer zu Allergien neigt, ist mit einem günstigen Staubsauger ohne Beutel und HEPA-Filter meist trotzdem gut beraten, sollte den Behälter aber möglichst im Freien entleeren.

Staubsauger unter 100 Euro getestet: Anwenderin reinigt den Boden im Alltag.

Ein regelmäßig geleerter Staubbehälter und gereinigte Filter erhalten die Saugleistung über die gesamte Nutzungsdauer.

3. Welche Kaufkriterien entscheiden bei einem Staubsauger unter 100 Euro?

Bei einem günstigen Staubsauger entscheiden vor allem fünf Kriterien über die tatsächliche Reinigungsleistung: Saugleistung, Staubbehältergröße, Aktionsradius, Filtersystem und Folgekosten, wie zahlreiche Staubsauger-unter-100-Euro-Tests zeigen. Ein guter Staubsauger unter 100 Euro steht teureren Modellen dabei oft kaum nach.

3.1. Wie erkennen Sie eine gute Saugleistung – Watt oder Airwatt?

Aussagekräftiger als die reine Wattzahl ist die Angabe in Airwatt – was beide Werte unterscheidet, erklärt der Kasten. Genormt ist Airwatt aber nicht, weshalb Hersteller unterschiedlich messen und sich Angaben verschiedener Marken nur bedingt vergleichen lassen.

Was bedeutet Airwatt beim Staubsauger?

Airwatt (AW) misst die tatsächliche Saugleistung an der Düse – also die Kombination aus Unterdruck und Luftstrom. Die reine Wattzahl beschreibt dagegen nur die Leistungsaufnahme des Motors und sagt wenig darüber aus, wie effizient ein Gerät Schmutz aufnimmt.

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3.2. Wie groß sollte der Staubbehälter sein?

Für eine durchschnittliche Wohnung reicht ein Staubfassungsvermögen von 1 bis 1,5 Litern bei beutellosen und 3 bis 4 Litern bei Beutelmodellen meist für mehrere Reinigungsdurchgänge.

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3.3. Worauf kommt es bei Aktionsradius, Kabellänge und Gewicht an?

Ein Aktionsradius von mindestens 8 Metern – meist aus 5 bis 6 Metern Kabellänge plus dem Saugrohr – deckt die meisten Zimmer ohne Steckdosenwechsel ab. Ein Gerätegewicht unter 5 Kilogramm erleichtert das Tragen über Treppen spürbar. Wer besonders leicht saugen möchte, findet in unserem Vergleich für leichte Staubsauger passende Modelle.

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3.4. Welches Filtersystem und welche Lautstärke sind sinnvoll?

Ein HEPA-Filter hält Feinstaub und Allergene zuverlässig zurück und ist auch in dieser Preisklasse mittlerweile zu finden. Bei der Lautstärke liegen die meisten Geräte zwischen 65 und 80 Dezibel, vergleichbar mit lautem Gespräch. Wer nachts saugt, sollte gezielt auf Werte unter 70 Dezibel achten. Modelle mit Feinstaubfilter finden Sie in unserem Vergleich für Staubsauger mit HEPA-Filter, besonders geräuscharme Geräte im Vergleich für leise Staubsauger.

Staubsauger unter 100 Euro im Test: Gerät auf kurzflorigem Teppich.

Auf Hartboden und kurzflorigem Teppich liefern günstige Staubsauger meist gute Ergebnisse, bei Hochflor und Tierhaaren stoßen sie schneller an Grenzen.

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3.5. Gibt es noch eine Energieeffizienzklasse für Staubsauger?

Nein – ein aktuelles EU-Energielabel für Staubsauger existiert nicht mehr. Als Orientierung für die laufenden Stromkosten bleibt daher nur die Wattzahl auf dem Typenschild.

Warum gibt es kein Energielabel für Staubsauger mehr?

Die EU-Kennzeichnungsverordnung 665/2013 mit den Effizienzklassen A bis G ist seit einem Gerichtsurteil vom Januar 2019 ungültig. Der Hersteller Dyson hatte erfolgreich geklagt, weil die zugrunde liegende Testmethode mit leerem Staubbehälter reale Nutzungsbedingungen nicht abbildete.

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4. Für welche Wohnungsgrößen und Bodenbeläge reicht diese Preisklasse?

Für eine 2- bis 3-Zimmer-Wohnung mit überwiegend glattem Boden reicht die Saugleistung eines Staubsaugers unter 100 Euro in aller Regel aus. Bei Hochflor-Teppichen oder mehreren Haustieren lohnt sich dagegen meist ein Blick auf teurere Modelle mit stärkerer Bürstenrolle.

Bodenbelag Eignung
Hartboden (Fliesen, Parkett, Laminat)
  • sehr gut geeignet, geringer Kraftaufwand nötig
Kurzflor-Teppich
  • gut geeignet, ausreichende Airwatt-Zahl vorausgesetzt
Hochflor-Teppich
  • eingeschränkt geeignet, Bürstenrolle bleibt oft an tiefen Fasern hängen
Tierhaare auf Teppich und Polster
  • eingeschränkt geeignet, spezielle Tierhaardüse meist nicht enthalten

Wer regelmäßig Tierhaare entfernen muss, findet in unserem Vergleich für Tierhaarstaubsauger Modelle mit gröberer Bürstenrolle gegen Verheddern. Wer noch weniger ausgeben möchte, wird in unserem Vergleich für Staubsauger unter 50 Euro fündig, muss dort aber weitere Abstriche bei Ausstattung und Saugleistung einplanen.

5. Was zeigen Stiftung Warentest und andere unabhängige Tests?

Einen speziell auf die Kategorie unter 100 Euro zugeschnittenen Staubsauger-unter-100-Euro-Test hat die Stiftung Warentest bislang nicht veröffentlicht. Ihre laufende Staubsauger-Datenbank auf test.de umfasst aber rund 130 geprüfte Kabel- und Akkumodelle, filterbar auch nach Preis.
Einen offiziellen Staubsauger-unter-100-Euro-Testsieger kürt die Stiftung Warentest damit nicht, ebenso wenig einen eigenen Akku-Staubsauger-unter-100-Euro-Testsieger – für eine Kaufentscheidung lohnt sich trotzdem ein Blick in die Einzelbewertungen zu Saugleistung, Handhabung und Schadstoffen.

6. Welche Hersteller bieten Staubsauger unter 100 Euro an?

Staubsauger unter 100 Euro bieten unter anderem Kärcher, Bosch, Siemens, Rowenta, Philips und Grundig an – meist als kompakte Einstiegsmodelle ihrer jeweiligen Produktreihen.

Staubsauger unter 100 Euro getestet: Modell des Herstellers Koenic im Regal.

Marken wie Koenic setzen bei Staubsaugern unter 100 Euro meist auf den klassischen kabelgebundenen Bodenstaubsauger.

Bei etablierten Marken erhalten Sie zwar seltener das Topmodell, dafür oft eine breitere Auswahl an Ersatzteilen, wie unabhängige Staubsauger-unter-100-Euro-Tests zeigen. Eine pauschale Staubsauger-Empfehlung für eine einzelne Marke gibt es trotzdem nicht – die Kaufkriterien aus Kapitel 3 zählen mehr als der Markenname.

7. Weitere Fragen und Antworten von Kunden, die nach Staubsauger-unter-100-Euro-Tests bzw. -Vergleichen suchen

In unserer Vergleichstabelle für Staubsauger unter 100 Euro finden Sie weitere Modelle im direkten Vergleich. Im folgenden FAQ-Abschnitt beantworten wir zusätzliche Fragen, die über die Kapitel oben hinausgehen.

7.1. Wie viel Watt sollte ein guter Staubsauger haben?

Die Wattzahl allein sagt wenig über die tatsächliche Saugleistung aus – aussagekräftiger ist die Angabe in Airwatt. Werte zwischen 250 und 400 Airwatt gelten als gute Saugleistung, viele Staubsauger unter 100 Euro liegen eher im unteren Bereich dieser Spanne. Vergleichen Sie beim Kauf deshalb gezielt die Airwatt- statt der Watt-Angabe.

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7.2. Wie lange hält ein Staubsauger?

Ein gut gepflegter Staubsauger hält bei regelmäßiger Filterreinigung und rechtzeitigem Behälter- oder Beutelwechsel oft deutlich länger als der Durchschnitt: Laut Öko-Institut liegt die durchschnittliche Lebensdauer bei rund acht Jahren, bei guter Pflege sind sogar bis zu 10 Jahre realistisch. Bei Akku-Staubsaugern begrenzt meist der Akku die Lebensdauer: Nach etwa 500 bis 800 Ladezyklen lässt seine Kapazität laut Battery University spürbar nach.

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7.3. Was unterscheidet einen Akku-Staubsauger von einem Saugroboter?

Einen Akku-Staubsauger führen Sie selbst und reinigen damit gezielt einzelne Bereiche wie Treppen, Polster oder das Auto. Ein Saugroboter arbeitet dagegen selbstständig im Hintergrund, erreicht aber weder Ecken noch Polster.

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7.4. Was macht einen guten Staubsauger aus?

Der beste Staubsauger unter 100 Euro verbindet eine hohe Airwatt-Zahl mit einem effizienten Filtersystem, einem ausreichenden Staubbehälter und geringem Gewicht. Ebenso wichtig sind ein langes Kabel oder eine ausreichende Akkulaufzeit sowie leicht zugängliche und nachkaufbare Ersatzteile wie Filter oder Bürstenrollen.

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7.5. Warum riecht der Staubsauger unangenehm?

Unangenehme Gerüche entstehen meist durch feuchten oder lange nicht geleerten Schmutz im Staubbehälter oder Beutel sowie durch verschmutzte Filter. Leeren Sie den Behälter regelmäßig, reinigen Sie den Filter nach Herstellerangabe und lassen Sie Bürstenrolle und Düse vollständig trocknen, bevor Sie den Staubsauger wieder verstauen.

Staubsauger-unter-100-Euro-Test: Gerät steht griffbereit neben weiteren Modellen.

Ersatzteile wie Filter oder Bürstenrollen halten den Staubsauger über Jahre einsatzbereit.

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