Ratgeberübersicht
  1. Welcher Roborock-Saugroboter passt zu welchem Haushalt?
  2. Welche Roborock-Serien gibt es und wie unterscheiden sich Q, S, Qrevo und Saros?
  3. Wie navigieren Roborock-Saugroboter durch die Wohnung?
  4. Was zeigen Roborock-Saugroboter-Tests zur Saug- und Wischleistung?
  5. Welche Ausstattung bietet die Dockingstation eines Roborock-Saugroboters?
  6. Worauf sollten Haushalte mit Haustieren achten?
  7. Wie wichtig sind Bauhöhe, Schwellenhöhe und Akkulaufzeit?
  8. Wie steuert man einen Roborock-Saugroboter per App?
  9. Wie pflegt und wartet man einen Roborock-Saugroboter richtig?
  10. Was sagen unabhängige Prüfinstanzen zu Roborock-Saugrobotern?
  11. Weitere Fragen und Antworten von Kunden, die nach Roborock-Saugroboter-Tests bzw. -Vergleichen suchen
  • Roborock teilt sein Angebot in vier Serien: Q, S, Qrevo und Saros mit verschiedenen Navigations- und/oder Wischtechniken.
  • Unabhängige Prüfinstanzen wie die Stiftung Warentest bewerten aktuelle Roborock-Modelle regelmäßig mit guten Ergebnissen.
  • Getrennte Frisch- und Schmutzwassertanks sowie Moppwäsche mit Heißwasser gehören inzwischen zur Standardausstattung vieler Dockingstationen.

Ein Roborock-Saugroboter im Test auf hellem Fliesenboden vor seiner Dockingstation. Ein reiner Roborock-Staubsauger unterscheidet sich von einem kombinierten Saug- und Wischroboter. Wie diverse Roborock-Saugroboter-Tests zeigen, hängt die richtige Wahl zusätzlich von Teppichen, Haustieren und der Wohnfläche ab.

1. Welcher Roborock-Saugroboter passt zu welchem Haushalt?

Wenn Sie überwiegend Hartböden reinigen und auf eine Wischfunktion verzichten können, eignet sich die Q-Serie am besten. Wollen Sie Saugen und Wischen in einem Gerät, passen S- und Qrevo-Serie besser. Wohnungen mit Sockeln unter acht Zentimetern profitieren von der Saros-Serie.
Einen ersten Überblick, welches Roborock-Modell passt, liefert auch unser Vergleich von Saugrobotern.

2. Welche Roborock-Serien gibt es und wie unterscheiden sich Q, S, Qrevo und Saros?

Roborock unterteilt sein Angebot in vier klar abgegrenzte Serien: Q, S, Qrevo und Saros. Die Unterschiede zwischen den Roborock-Serien zeigen sich vor allem bei Navigationstechnik, Wischsystem und Dockingstation. Damit grenzt sich Roborock spürbar von Ecovacs-Saugrobotern und Eufy-Saugrobotern ab.

Serie Navigation Besonderheit
Q-Serie LiDAR ab 4.000 Pa, teils ohne Wischfunktion
S-Serie LiDAR bis 6.000 Pa, Vibrationsmopp
Qrevo-Serie LiDAR rotierender Doppelmopp, teils einseitig ausfahrbarer Wischarm
Saros-Serie LiDAR, teils StarSight ab 7,98 cm Bauhöhe, teils AdaptiLift-Chassis

2.1. Was bietet die Q-Serie als Einstieg mit Roborock-LiDAR-Navigation?

Die Q-Serie bietet LiDAR-Navigation, App-Steuerung und teils eine Absaugstation, verzichtet aber auf die aufwendigste Wisch- und Kameratechnik der teureren Serien. Wer nur einen reinen Roborock-Saugroboter ohne Wischfunktion sucht, wird hier am ehesten fündig, ebenso Haushalte mit überwiegend glatten Böden und überschaubarem Budget.

» Mehr Informationen

2.2. Was bietet die S-Serie beim Saugen und Wischen mit Vibrationsmopp?

Als klassischer Roborock-Saugroboter mit Wischfunktion kombiniert die S-Serie hohe Saugkraft mit einem Vibrationsmopp, der bis zu 3.000 Mal pro Minute über den Boden schwingt und dabei angetrocknete Flecken löst. Auf Teppichen hebt sich der Mopp automatisch an, damit kein Wasser auf den Textilboden gelangt.

Roborock-Saugroboter mit rotierenden Doppelmopps im Test auf Fliesenboden.

Rotierende Doppelmopps wie bei der Qrevo-Serie zeigen in Tests auf Fliesen und Vinyl sichtbar mehr Wirkung als vibrierende Wischsysteme.

» Mehr Informationen

2.3. Was leisten die rotierenden Doppelmopps der Qrevo-Serie?

Die Qrevo-Serie reinigt mit zwei rotierenden Mopppads, die sich mit rund 200 Umdrehungen pro Minute über den Boden drehen und dabei spürbaren Anpressdruck erzeugen. Ein ausfahrbarer Wischarm schiebt bei einigen Modellen der Serie ein Moppad bis an die Wand.

» Mehr Informationen

2.4. Wie flach baut die Saros-Serie und was bringt die automatische Mopp-Abnahme?

Die Saros-Serie fällt durch ihre flache Bauweise auf (Details in Kapitel 7) und ergänzt bei mehreren Modellen das StarSight-System um eine automatische Mopp-Abnahme: Vor dem Reinigen von Teppichen dockt der Roboter die Wischpads eigenständig an der Station vorübergehend ab. Der Saros 10R etwa nutzt dafür ein kompaktes Chassis, ohne bei Saugkraft oder Wischleistung Abstriche zu machen.

» Mehr Informationen

3. Wie navigieren Roborock-Saugroboter durch die Wohnung?

Innerhalb der vier Hauptserien navigieren Roborock-Saugroboter grundsätzlich per LiDAR. Bei einem Teil der Saros-Modelle erweitert das StarSight-System diese Technik zusätzlich um 3D-Tiefensensoren.

Navigation Eigenschaften
LiDAR
  • Laser misst Entfernung zu Wänden und Möbeln
  • erstellt Karte für systematische Bahn-für-Bahn-Reinigung
  • höherwertige Modelle ergänzen Kamera- und Tiefensensoren zur Hindernisvermeidung
StarSight
  • kombiniert Doppelsender-LiDAR mit 3D-Tiefensensoren (3D-ToF)
  • erkennt Hindernisse und niedrige Sockelleisten präziser
  • bislang nur bei einem Teil der Saros-Modelle verbaut, etwa Saros Z70 und Saros 20

4. Was zeigen Roborock-Saugroboter-Tests zur Saug- und Wischleistung?

Was bedeutet die Saugkraft in Pascal?

Pascal (Pa) misst den Unterdruck der Saugturbine. Ein höherer Pa-Wert bedeutet mehr Sogkraft – einer von mehreren wichtigen Parametern.

Ein Roborock-Saugroboter-Vergleich zeigt: Die Saugleistung ist stetig gestiegen. Aktuelle Geräte erreichen je nach Serie zwischen rund 5.000 und mehr als 30.000 Pascal Unterdruck.
Der Pa-Wert allein ist nicht aussagekräftig, wenn es darum geht, wie gründlich ein Roborock-Saugroboter auf Teppich saugt. Das hängt ebenso von der Bürste, Luftführung und Teppicherkennung ab.

4.1. Wie ordnet man die Saugkraft in Pascal richtig ein?

Für glatte Böden reichen bereits 4.000 bis 6.000 Pascal, wie sie viele Modelle der Q- und S-Serie bieten. Höhere Werte ab etwa 10.000 Pascal lohnen sich bei dichten Teppichen und Tierhaaren, weil die Turbine tief sitzenden Schmutz aus den Fasern zieht.

» Mehr Informationen

4.2. Welches Wischsystem passt zu welchem Boden?

Als Wischmopp bezeichnete Systeme wie rotierende Doppelmopps und Wischwalzen eignen sich für Fliesen und Vinyl am besten, weil sie mit Druck arbeiten und hartnäckigen Schmutz lösen. Auf empfindlichem Parkett ist ein Vibrationsmopp mit reduzierter Wassermenge die schonendere Wahl. Einen reinen Roborock-Wischroboter ohne Saugfunktion gibt es nicht: Die Marke kombiniert beide Funktionen in einem Gerät. Weitere Modelle im Vergleich von Saug-Wisch-Robotern sowie im separaten Wischroboter-Vergleich.

Dockingstation eines Roborock-Saugroboters im Test mit Frisch- und Schmutzwassertank.

Die Station füllt den Frischwassertank bei jeder Rückkehr automatisch nach, sodass Sie die Station nur alle paar Tage nachfüllen müssen.

» Mehr Informationen

5. Welche Ausstattung bietet die Dockingstation eines Roborock-Saugroboters?

Die Dockingstation, teils auch als Roborock-Absaugstation bezeichnet, sorgt für die Selbstentleerung: Sie saugt nach jeder Fahrt automatisch den Schmutzbehälter leer. Ein Staubbeutel mit zwei bis fünf Litern Fassungsvermögen muss dadurch nur alle paar Wochen statt täglich geleert werden.
Bei Wischmodellen füllt die Station zusätzlich den Wassertank nach, wäscht die Moppbezüge mit 60 bis 75 Grad heißem Wasser aus und trocknet sie mit Warmluft gegen unangenehmen Geruch.
Getrennte Frisch- und Schmutzwassertanks verhindern, dass sauberes Wischwasser mit dem Schmutzwasser aus der Moppwäsche in Berührung kommt.

Nahaufnahme der Gummibürste eines Roborock-Saugroboters im Test mit aufgewickelten Tierhaaren.

Modelle mit einzelner Bürstenwalze benötigen bei Tierhaaren im Vergleich deutlich häufiger eine manuelle Reinigung als Modelle mit DuoRoller-System.

6. Worauf sollten Haushalte mit Haustieren achten?

Gegen Tierhaare setzt Roborock bei vielen S8- und Q-Modellen auf die DuoRoller-Bürste: zwei gegenläufige Gummiwalzen, zwischen denen Haare eingeklemmt und direkt abgesaugt werden, statt sich um eine Borstenbürste zu wickeln. Roborock-Saugroboter-Tests mit Hunde- und Katzenhaaren zeigen deutlich weniger Wartungsaufwand als bei Modellen mit Vollgummi- oder Borstenbürste.
Die Selbstentleerung (Kapitel 5) verhindert zusätzlich, dass sich Tierhaare tagelang im Staubbehälter stauen. Zur manuellen Nachreinigung von Polstern eignet sich ein Tierhaarstaubsauger im Vergleich.

7. Wie wichtig sind Bauhöhe, Schwellenhöhe und Akkulaufzeit?

Die meisten Roborock-Saugroboter überwinden Türschwellen bis etwa zwei Zentimetern mühelos. Das AdaptiLift-Chassis aktueller Saros- und Qrevo-Curv-Modelle hebt das Gehäuse zusätzlich an und schafft Doppelschwellen bis zu vier Zentimetern, sofern die Schwelle vorher in der App eingezeichnet wurde.
Bei niedrigen Möbeln zählt zudem die Bauhöhe: Die Saros-Serie kommt mit rund acht Zentimetern auch unter Sofas hindurch, an denen klassische Roboter mit über zehn Zentimetern scheitern.
Aktuelle Geräte nutzen Akkus mit rund 5.200 Milliamperestunden, das reicht im leisen Modus für bis zu drei Stunden und deckt 200 bis 240 Quadratmeter ab, bevor der Roboter zur Station zurückkehrt.

Was ist das AdaptiLift-Chassis?

Beim AdaptiLift-Chassis lassen sich drei Räder unabhängig voneinander anheben. Vor einer Schwelle hebt der Roboter zunächst die Vorderräder an, rollt über die Kante und zieht die Hinterräder nach, ähnlich wie ein Fahrzeug mit Einzelradaufhängung.

8. Wie steuert man einen Roborock-Saugroboter per App?

Über die App legen Sie Sperrzonen und eine Einzelraumplanung fest, sodass der Roboter bestimmte Bereiche wie Kabelgewirr oder Katzennäpfe automatisch meidet oder gezielt nur ein Zimmer reinigt.
Zusätzlich lassen sich Reinigungszeiten und Saugstufe je Raum einstellen, bei Wischmodellen auch die Wassermenge. Zudem lassen sie sich per Zuruf mit Sprachassistenten steuern.

9. Wie pflegt und wartet man einen Roborock-Saugroboter richtig?

Reinigen Sie Hauptbürste und Seitenbürste etwa alle ein bis zwei Wochen von Haaren und Fusseln, sonst sinkt die Saugleistung laut Roborock-Saugroboter-Tests spürbar.
Filter tauschen Sie üblicherweise alle zwei bis drei Monate, Moppbezüge etwa alle drei bis sechs Monate. Wischen Sie zusätzlich die Sensoren an Unterseite und Front mit einem trockenen Tuch ab, damit Navigation und Hinderniserkennung zuverlässig funktionieren.
Für die Zwischenreinigung von Polstermöbeln eignet sich ein Akku-Staubsauger im Vergleich.

10. Was sagen unabhängige Prüfinstanzen zu Roborock-Saugrobotern?

Roborock-Saugroboter-Tests der Stiftung Warentest bewerten fortlaufend Saug- und Wischleistung auf Hartboden und Teppich, Navigation, Handhabung sowie Lautstärke. Roborock-Modelle erzielten dabei wiederholt Top-Platzierungen: In Ausgabe 01/2026 ging zunächst der Saros Z70 als Testsieger hervor, bei der Aktualisierung im Juni 2026 übernahm der Qrevo Curv 5A1 diese Position.

11. Weitere Fragen und Antworten von Kunden, die nach Roborock-Saugroboter-Tests bzw. -Vergleichen suchen

Rund um Kauf, Einrichtung und Betrieb eines Roborock-Saugroboters bleiben oft noch einzelne Detailfragen offen. Die folgenden Antworten ergänzen die vorherigen Kapitel um Aspekte, die dort noch nicht vorkamen.

11.1. Sind Xiaomi und Roborock dasselbe Unternehmen?

Nein, Xiaomi und Roborock sind zwei eigenständige Unternehmen. Roborock wurde 2014 gegründet und erhielt kurz darauf eine Investition von Xiaomi, blieb rechtlich aber unabhängig. Die ersten Geräte liefen noch unter der Marke Xiaomi beziehungsweise Mi Home, inzwischen vertreibt Roborock seine Saugroboter fast ausschließlich eigenständig.

» Mehr Informationen

11.2. Funktioniert ein Roborock-Saugroboter auch ohne App oder WLAN?

Ja, grundlegende Funktionen wie Start, Stopp, Rückkehr zur Station und eine Punktreinigung lassen sich über die drei Tasten direkt am Gerät steuern, eine Fernbedienung gehört bei keinem aktuellen Modell zum Lieferumfang. Für Kartierung, Sperrzonen, Zeitpläne und Software-Updates benötigen Sie jedoch die App und eine WLAN-Verbindung, da der Roboter sonst nur chaotisch statt systematisch reinigt.

» Mehr Informationen

11.3. Lässt sich ein Roborock-Saugroboter mit mehreren Smartphones verbinden?

Ja, Sie können ein Gerät in der Roborock-App mit mehreren Nutzerkonten und Smartphones gleichzeitig verknüpfen. So können in einem Haushalt unabhängig voneinander Reinigungszeiten eingesehen, Sperrzonen angepasst oder der Roboter manuell gestartet werden.

» Mehr Informationen

11.4. Wie laut ist ein Roborock-Saugroboter im Betrieb?

Im normalen Saugmodus liegen aktuelle Roborock-Modelle zwischen 60 und 67 Dezibel, vergleichbar mit einem laufenden Fernseher in Zimmerlautstärke. Einzelne neuere Modelle liegen sogar leicht darunter. Im Turbo-Modus für stark verschmutzte Teppiche steigt die Lautstärke spürbar an.

» Mehr Informationen

11.5. Was tun, wenn der Saugroboter immer wieder an derselben Stelle hängen bleibt?

Prüfen Sie zunächst, ob Sensoren oder Räder durch Haare und Fusseln blockiert sind. Das ist die häufigste Ursache für wiederholtes Hängenbleiben. Bleibt der Roboter dennoch an einer bestimmten Kante oder einem Kabel hängen, hilft eine gezielte Sperrzone an dieser Stelle (siehe Kapitel 8) zuverlässiger als eine allgemeine No-Go-Zone.

» Mehr Informationen