Sie wissen nun, welche Arten und Härtegrade von Matratzen es gibt, doch können sich noch nicht entscheiden, ob Sie zu einer Tempur-Matratze (200 x 200) oder doch lieber zur Emma-Matratze (200 x 200) greifen sollen? Wir von WELT.de geben Ihnen nachfolgend einen kurzen Überblick über die wichtigsten Kriterien, die Sie in Betracht ziehen sollten, wenn Sie eine Matratze in 200 x 200 kaufen.
2.1. Die Art der Matratze

Achten Sie bei der Wahl des Härtegrads nicht nur auf Ihr Gewicht, sondern auf Ihr persönliches Empfinden. Matratzen mit Schaum empfinden viele Menschen als zu weich.
Für welche Art von Matratze Sie sich letztlich entscheiden, hängt von Ihren individuellen Vorlieben, von Ihrem Körperbau und Ihrem Budget ab. Viele Menschen empfinden Füllungen aus Schaum oder Gel als besonders angenehm. Für Personen mit mehr Körpergewicht können diese jedoch nachteilig sein, da die Knochen nicht optimal gestützt werden.
Für Menschen mit Rückenproblemen kann eine Matratze aus Latex die beste Wahl sein, jedoch ist diese recht kostspielig und muss häufig gewaschen werden.
2.2. Das Material des Matratzen-Bezugs (200 x 200)
Bei dem Stoff Ihrer neuen Matratze sollten Sie darauf achten, dass er Öko-TEX-Standard-100-zertifiziert ist. Die Zertifizierung garantiert, dass die Textilien in einem unabhängigen Verfahren auf Pestizide und Schadstoffe geprüft und als unbedenklich eingestuft wurden.
2.3. Das Raumgewicht
Das Raumgewicht in kg/m³ kann als Indikator für Hochwertigkeit und Qualität angesehen werden. Diverse Online-Tests von 200-x-200-Matratzen geben an, dass ein Raumgewicht ab 40 kg/m³ empfehlenswert ist, wenn das Bett für die tägliche bzw. nächtliche Nutzung vorgesehen ist.
2.4. Die Atmungsaktivität
Da wir Menschen gerade nachts viel schwitzen, ist eine gute Luftzirkulation der Matratze essenziell. Eine atmungsaktive Matratze sorgt dafür, dass Luft zirkuliert und Feuchtigkeit so besser verdunstet. Spezielle Löcher in der Matratze können die Atmungsaktivität verstärken. Wenn Sie nachts zum Frieren neigen, könnte dies für Sie allerdings unangenehm sein.
2.5. Die Höhe
Es gilt zu unterscheiden zwischen Kernhöhe und Gesamthöhe:
- Kernhöhe: Bezeichnet lediglich die Höhe des innenliegenden Matratzenkerns. Achten Sie auf die Kernhöhe, wenn die Gesamthöhe zweier Matratzen identisch ist – der Kern könnte sich dennoch zu Ihrem Nachteil unterscheiden.
- Gesamthöhe: Bezeichnet alle Schichten der Matratze exklusive Topper. Für einen angenehmen Schlafkomfort reichen laut Stiftung Warentest bereits 16 bis 18 cm Höhe aus.
Die Vor- und Nachteile einer höheren Matratze haben wir von WELT.de hier für Sie zusammengefasst:
Vorteile- in der Regel mehr gepolstert
- kann mehr Komfort bieten
- tieferes Einsinken für manche entlastend
Nachteile- weniger Stabilität
- höherer Einstieg

Im Idealfall bietet eine Matratze nicht nur maximalen Komfort, sondern unterstützt Ihre Knochen in einer optimalen Liegeposition.