Das wichtigste an Kaffeepads ist natürlich, dass Sie mit der Padmaschine, die Sie zu Hause haben, kompatibel sind. Falls das zutrifft, kommt es vor allem auf den Geschmack, aber auch auf den Koffein- und Schadstoffgehalt der Pads an. Schließlich soll der Kaffee daraus wach und produktiv machen, ohne Ihnen dabei zu schaden.
Geschmack
Welchen Geschmack Sie am liebsten mögen, hängt natürlich von Ihren persönlichen Vorlieben ab. Während einige Kaffeesorten mild sind, haben andere mehr Säure oder schmecken insgesamt kräftiger. Insgesamt hängt der Geschmack sowohl von der Konzentration als auch von der Sorte und Röstung des Kaffees im Pad ab. Auf jeden Fall sollte der Geschmack aber frei von unangenehmen Nuancen sein, die mit Kaffee nichts zu tun haben.
Sensorik
Zur Sensorik gehört nicht nur der Geschmack des Kaffees, sondern auch das Gefühl, das dieser im Mund verursacht. Dieses wird einerseits von Schwebstoffen im Kaffee beeinflusst. Andererseits können auch Aromen, gerade im Abgang, ein schlechtes Gefühl im Mund hinterlassen.
Koffeingehalt
Wenn Sie Kaffee als aromatischen Wachmacher nutzen wollen, ist für Sie auf jeden Fall der Koffeingehalt der Kaffeepads wichtig. Aber vielleicht reagieren Sie auch empfindlich auf den anregenden Stoff und benötigen daher eine Sorte mit möglichst wenig oder gar keinem Koffein. In jedem Fall sollten Sie dieses Merkmal beim Kauf nicht außer Acht lassen.
Kaffeesorte
Die Anbauregion und die Sorte des Kaffees entscheiden mit am meisten über den Geschmack. Aber auch der Koffeingehalt ist von der Kaffeeart abhängig. Die am weitesten verbreiteten Arten sind Robusta- und Arabica-Bohnen. Während Sorten aus Arabica-Bohnen insgesamt milder und fruchtig sind, ist Robusta-Kaffee etwas aromatischer und stärker im Geschmack. Er hat tendenziell auch einen höheren Koffeingehalt.
Mahlgrad
Wie fein der Kaffee in den Pads gemahlen ist, entscheidet später unter anderem darüber, wie stark der Kaffee wird. Je feiner gemahlen der Kaffee ist, desto mehr Stoffe kann das Wasser beim Durchlaufen aufnehmen. Dafür sind später aber auch mehr Schwebstoffe im Kaffee enthalten, die fein genug sind, um den Filter zu passieren.
Schadstoffe
Davon sollten im Kaffee natürlich so wenige wie möglich enthalten sein. Bei falscher Lagerung des Rohkaffees kann sich aber das Schimmelpilzgift Ochratoxin A in den Kaffeepads befinden. Bei der Röstung entsteht außerdem Acrylamid, das als potenziell krebserregend gilt.
Verpackung
Im besten Fall sind die Kaffeepads so verpackt, dass sie ihr Aroma behalten, aber kein unnötiger Verpackungsmüll entsteht. Ideal sind Verpackungen aus Papier, denn diese sind gut recycelbar und umweltfreundlicher als solche aus Plastik oder anderen Kunststoffen. Auch die Recycelbarkeit der Kaffeepads unterscheidet sich. So können Sie manche im Biomüll entsorgen, andere müssen in den Restmüll.