Die Ernährungsbedürfnisse von älteren Hunden unterscheiden sich von denen jüngerer Tiere. Hinzu kommt, dass sich der Stoffwechsel mit zunehmendem Alter verändert. Als Hundehalter sollten Sie darauf achten, dass die Bedürfnisse Ihres Vierbeiners auch im Seniorenalter erfüllt werden. Laut Senior-Hundefutter-Tests im Internet gilt es vor allem bei den folgenden Inhaltsstoffen genauer hinzuschauen:
- Eiweiß
- Getreide
- Fett
- Phosphor
3.1. Eiweiß: Senioren benötigen weniger Protein

Es gibt Senioren-Hundefutter sowohl in Trockenfutter- als auch in Nassfuttervarianten.
Im Allgemeinen sollten ältere Hunde weniger Protein als junge Artgenossen zu sich nehmen. Der Energiebedarf von älteren Hunden liegt bis zu 25 % unter dem von jungen Vierbeinern. Da Eiweiß ein wichtiger Energielieferant ist, muss in Senior-Hundefutter weniger davon enthalten sein.
Außerdem leiden ältere Hunde oft unter einer Organschwäche, wodurch die Leber- oder Nierenfunktion beeinträchtigt sein kann. Vor allem die Nieren werden durch einen hohen Proteingehalt belastet. Aus diesem Grund ist Hundefutter für ältere Hunde häufig proteinreduziert. Allerdings sollte Senior-Hundefutter dennoch einen hohen Fleischanteil aufweisen.
Egal ob Nass- oder Trockenfutter, bei Senior-Hundefutter kommt es auf die richtige Zusammensetzung an. Komplett auf Eiweiß zu verzichten, ist auch bei älteren Hunden nicht sinnvoll, denn ohne Proteinzufuhr besteht die Gefahr, dass es zu einem Muskelabbau kommt. Falls Ihr Hund bereits gesundheitliche Probleme aufweist, sollten Sie die Futterauswahl mit dem behandelnden Tierarzt absprechen.
3.2. Getreide: Nicht grundsätzlich schlecht
Es gibt zwischen Hundehaltern oft Streit darüber, ob Senior-Hundefutter getreidefrei sein sollte oder nicht. Nicht jedes Argument entspricht hier der Wahrheit. Hunde sind in der Lage, Getreide zu verdauen. Es ist daher nicht zwangsläufig notwendig, ein getreidefreies Senior-Hundefutter zu kaufen. Entscheidend hierfür ist jedoch, wie gut der Hund das Futter verdauen kann.
Getreidehaltiges Hundefutter führt häufig zu Blähungen oder Verdauungsstörungen. Wenn Sie also ein Senior-Hundefutter gegen Blähungen suchen, sollten Sie sich für eine Variante mit geringem Getreideanteil entscheiden. Für Hunde mit empfindlichem Magen empfiehlt sich zudem Senior-Hundefutter mit Reis, da dieser leicht verdaulich ist und das Verdauungssystem nicht belastet.
Falls Ihr Hund dauerhaft unter Durchfall, Blähungen oder Verdauungsproblemen leidet, sollten Sie überprüfen lassen, ob eine Glutenunverträglichkeit vorliegt. In diesem Fall fehlt das Enzym, das zur Verdauung von Gluten benötigt wird. Falls eine Glutenintoleranz vorliegt, sollten Sie ein glutenfreies Senior-Hundefutter kaufen, das komplett ohne Getreide ist.
3.3. Fett: Übergewicht durch das richtige Futter vorbeugen

Leidet Ihr Hund unter einer eingeschränkten Nierenfunktion, sollten Sie beim Kauf Ihres Senior-Hundefutters auf einen reduzierten Phosphorgehalt achten.
Mit zunehmendem Alter nimmt der Bewegungsdrang ab und die Hunde werden ruhiger. Dadurch arbeitet auch der Stoffwechsel der Hunde langsamer und das Risiko für Übergewicht steigt. Als Hundehalter können Sie Übergewicht mit fettarmem Senior-Hundefutter effektiv vorbeugen. Denn auch beim Vierbeiner wirken sich die Pfunde auf die Lebenserwartung aus.
Mit einem fettarmen Senior-Hundefutter schützen Sie das Herz und beugen Gelenkerkrankungen vor, die entstehen können, wenn die Gelenke zu viel Gewicht tragen müssen. Nicht sinnvoll es ist jedoch, die Portion des bisherigen Hundefutters eigenständig zu reduzieren. Auf Dauer nimmt der Hund dann zu wenig Vitamine und Mineralstoffe auf, was sich ebenfalls negativ auf die Gesundheit auswirkt.
Bei einem Hundefutter für ältere Hunde ist der Fett- und Ballaststoffanteil optimal aufeinander abgestimmt. Das bedeutet, dass der Fettgehalt reduziert und der Anteil an Ballaststoffen erhöht ist. Dadurch ist der Hund lange satt und zusätzlich kommt die Verdauung in Schwung.
3.4. Phosphor: Für Hunde mit Nierenproblemen kritisch
Im höheren Alter weisen Hunde häufig eine Nierenschwäche auf. Gesunde Nieren sind in der Lage, überschüssige Phosphate auszuscheiden. Um die Nieren zu entlasten, sollten Tiere mit Nierenproblemen ein Sensitiv-Senior-Hundefutter mit reduziertem Phosphorgehalt bekommen. Zusätzlich empfiehlt sich das Sensitiv-Senior-Hundefutter auch, um Nierenproblemen vorzubeugen.
Achtung: Bei einer Beeinträchtigung der Nieren kommt es zu einem Phosphatüberschuss, der wiederum zu einem Calciummangel führen kann.
3.5. Ergänzungsfutter gegen Gelenkverschleiß
Ein weiteres Problem bei älteren Hunden stellen häufig die Gelenke dar. Wie auch beim Menschen kommt es mit zunehmendem Alter zu einem altersbedingten Gelenkverschleiß. Zwar lässt sich das nicht gänzlich vermeiden, doch können Sie die Gelenke mit speziellem Senior-Hundefutter unterstützen. Empfehlenswert für die Gelenke ist Senior-Hundefutter mit Grünlippenmuschelextrakt und Glucosamin.
Die Fütterung von Glucosamin baut den Gelenkknorpel auf und trägt zur Gelenkschmiere bei. Grünlippenmuschelextrakt hingegen wirkt entzündungshemmend und beugt somit Gelenkentzündungen vor, die wiederum die Zerstörung des Knorpels beschleunigen. Falls Sie kein spezielles Senior-Hundefutter für Gelenke füttern möchten, können Sie die Stoffe auch als Snacks hinzufüttern.

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