Die Geschichte des AdBlue
Die Geschichte von AdBlue für Autos beginnt in den 1990er-Jahren, als in Europa die ersten strengen Abgasnormen für Dieselfahrzeuge eingeführt wurden. Um diese Normen einzuhalten, wurden verschiedene Technologien entwickelt, darunter auch die selektive katalytische Reduktion (SCR). Die SCR-Technologie nutzt eine Flüssigkeit, die bei der Reduktion von Stickoxiden in den Abgasen hilft – und diese Flüssigkeit ist AdBlue.
Die Entwicklung von AdBlue als Teil der SCR-Technologie erfolgte in Zusammenarbeit mit führenden Automobilherstellern und Chemieunternehmen. Die chemische Zusammensetzung von AdBlue wurde auf der Grundlage von hochreinem Harnstoff und entmineralisiertem Wasser festgelegt.
Die Verwendung von AdBlue für Autos wurde erstmals in den späten 1990er-Jahren in Europa eingeführt und hat sich seitdem weltweit verbreitet. In Europa wurde AdBlue zuerst in schweren Nutzfahrzeugen wie Lastwagen und Bussen eingesetzt, aber in den letzten Jahren hat die Verwendung von AdBlue auch bei PKW und anderen Diesel-Fahrzeugen zugenommen.
AdBlue hat sich als eine der wirksamsten Technologien zur Reduzierung von Stickoxiden als SCR-Abgasnachbehandlung in Dieselfahrzeugen erwiesen und wird weltweit eingesetzt. Heute ist AdBlue in vielen Ländern leicht verfügbar und wird in verschiedenen Größen und Verpackungen angeboten, um den Bedürfnissen von Fahrzeugbesitzern und Flottenbetreibern gerecht zu werden.

AdBlue können Sie in verschiedenen Mengen bevorraten. In diesen von OLMA verkauften Kanister passen zehn Liter.
1.1. AdBlue Zusammensetzung
AdBlue ist eine klare, farblose Flüssigkeit, die zu etwa 32,5 % aus hochreinem Harnstoff (NH₂CONH₂) und zu etwa 67,5 % aus demineralisiertem Wasser besteht.

AdBlue Zusammensetzungen können je nach Hersteller bzw. Anbieter unterschiedlich sein. Jedoch müssen alle AdBlues die verschiedenen Qualiätsstandards erfüllen, um zugelassen zu werden.
Die chemische Formel von AdBlue ist (NH₂)₂CO, was bedeutet, dass es sich um eine Harnstofflösung handelt, die aus einer chemischen Reaktion zwischen Ammoniak und Kohlendioxid hergestellt wird.
AdBlue muss eine hohe Reinheit aufweisen, um sicherzustellen, dass es keine Verunreinigungen enthält, die das Abgasreinigungssystem beschädigen könnten. Der ISO-Standard 22241 legt genaue Spezifikationen für die Zusammensetzung, den Harnstoffgehalt, den Phosphatgehalt, die Leitfähigkeit und andere Eigenschaften von AdBlue fest, um sicherzustellen, dass es den Anforderungen der modernen Abgasnormen entspricht.
Da AdBlue aus einer wässrigen Harnstofflösung besteht, ist es ungiftig und umweltfreundlich. Es ist auch nicht brennbar und hat keinen explosiven Dampfdruck. AdBlue kann jedoch bei Kontakt mit der Haut, den Augen oder Kleidung reizend sein und sollte daher vorsichtig behandelt werden. Es gibt bei AdBlue Zusammensetzungen Unterschiede. Die AdBlue Unterschiede sind meistens in der Zusammensetzung, dem Preis und den Standards zu finden.
Der DIN-Standard bei AdBlue bezieht sich auf die Normen, die von DIN (Deutsches Institut für Normung) für die Qualität von AdBlue festgelegt wurden. Der DIN-Standard für AdBlue wird als DIN 70070 bezeichnet und ist eine spezifische Norm für die Qualität von AdBlue in Deutschland. Die DIN 70070 legt die chemische Zusammensetzung und Reinheit von AdBlue fest und stellt sicher, dass das Produkt den Anforderungen der Fahrzeughersteller entspricht. Die Norm umfasst auch Anforderungen an das Verpacken, Kennzeichnen und die Lagerung von AdBlue.
Es ist wichtig zu beachten, dass die DIN 70070 keine gesetzlichen Anforderungen festlegt, sondern als Leitfaden für Hersteller und Anbieter von AdBlue dient.
Die chemischen Bestandteile von AdBlue haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst:
| Chemischer Bestandteil | Menge |
| Harnstoff (Carbamid) | 32,5% |
| Wasser | 67,5% |
| Eisen | weniger als 10 ppm |
| Chlor | weniger als 1 ppm |
| Natrium | weniger als 1 ppm |
| Phosphate | weniger als 1 ppm |
1.2. Einsatzgebiete
AdBlue wird hauptsächlich in Dieselfahrzeugen und -maschinen eingesetzt, die mit modernen Abgasreinigungssystemen ausgestattet sind. Diese Systeme, auch als selektive katalytische Reduktion (SCR) bezeichnet, verwenden AdBlue, um die Emissionen von Stickoxiden (NOx) zu reduzieren, die bei der Verbrennung von Dieselkraftstoff entstehen.
Typische Anwendungen für AdBlue sind schwere Nutzfahrzeuge wie LKWs, Busse und Baumaschinen, aber auch Personenkraftwagen mit Dieselmotoren können mit SCR-Systemen ausgestattet sein und AdBlue benötigen.
AdBlue kann auch in stationären Anwendungen eingesetzt werden, wie z.B. in Dieselgeneratoren, Schiffs- und Eisenbahnmotoren, die ebenfalls mit SCR-Systemen ausgestattet sind.
Die Autos mit AdBlue aufzufüllen ist Teil der Bemühungen zur Reduzierung der Luftverschmutzung durch Stickoxide, insbesondere in städtischen Gebieten und Bereichen mit hoher Luftverschmutzung.