
Mit einem Zugluftstopper können Sie den unangenehmen Luftzug an den Füßen vermeiden.
Die meisten Kunden benötigen einen Zugluftstopper aber nicht für Glastüren im Innenraum. Sie möchten einen Zugluftstopper an der Haustür innen platzieren, um einen Luftzug durch den Türspalt zu vermeiden.
Verschiedene Testberichte über Zugluftstopper zeigen, dass das Prinzip sehr simpel, aber effektiv ist. Sie legen den Zugluftstopper vor die Haustür, dieser verschließt dadurch den Spalt und schon entsteht kein Luftzug mehr. Wie gut die Dichtung an Türen funktioniert, ist dabei von zwei Kriterien abhängig.
2.1. Die Montage ist für die Dichtung sehr entscheidend
Sind die Produkte auch für Fenster geeignet?
Sie können Zugluftstopper auch an Fenstern platzieren, wenn an diesen einen Zug entsteht. Hier eignen sich am besten Zugluftstopper, die Sie festkleben können. Gerade bei älteren Fenstern ist es oft sinnvoll, die veraltete Dichtung etwas zu unterstützen, in dem Sie mit Zugluftstoppern das Fenster abkleben. So profitieren Sie vom Abdichtungseffekt der Produkte und müssen keine neuen Fenster einbauen.
Das erste Kriterium ist dabei die Art der Montage. Wir sprachen bereits im ersten Kapitel an, dass diese auch von der Art des Zugluftstoppers abhängt. Stoffrollen legen Sie in der Regel einfach lose vor die Tür. Ist die Tür geschlossen und die Stoffrolle liegt eng an dieser an, reicht die Abdichtungseffektivität vollkommen aus.
Praktisch ist, dass Sie solche Zugluftstopper für alle Türen in Ihrem Haus verwenden können. Je nach dem, wo gerade ein Luftzug entsteht, können Sie eine Stoffrolle einfach aufheben und dort platzieren, wo Sie sie brauchen.

Zugluftstopper sind in unterschiedlichen Größen und Ausführungen erhältlich und lassen sich farblich passend zum Interieur auswählen.
Die sogenannte Lippe hingegen ist weniger flexibel. Häufig kleben Sie eine Lippe am unteren Rand der Tür fest. Dadurch kann sie nicht verrutschen und sichert den Türspalt ab. Der Nachteil ist, dass Sie den Zugluftstopper ausschließlich an der einen Tür verwenden können, an der er festgeklebt ist. Sie möchten ja nicht ständig die Leiste entfernen und woanders wieder ankleben.
Tipp: Einige Zugluftstopper müssen Sie weder festkleben noch lose davor legen. Es gibt Modelle, die Sie unter der Tür festklemmen. Ist der Spalt groß genug, schieben Sie diese Zugluftstopper wie eine Schiene unter die Tür. Diese Art von Zugluftstoppern ist im Vergleich zu den klebenden Verdichtungen sehr flexibel. Im Vergleich zu den Stoffrollen ist sie stabiler.
2.2. Achten Sie auf die richtigen Maße
Des Weiteren sollten Sie bei Zugluftstoppern darauf achten, dass Sie ein Produkt mit den richtigen Maßen erwerben. Denn an der Tür bringen Zugluftstopper nur etwas, wenn sie den Spalt unter dieser auch verdecken.
Ist der Stopper zu kurz, entsteht eventuell ein Zug, obwohl er vor der Tür liegt. Auch ein zu langer Zugluftstopper ist unpraktisch. Ein Teil der Rolle oder der Lippe ragt ständig in den Raum hinein, wenn der Zugluftstopper zu lang ist. Das ist auf der einen Seite unästhetisch, auf der anderen Seite stellen die Stopper so eine Stolpergefahr dar.
Wir von WELT.de empfehlen Ihnen, die Breite Ihrer Tür im Vorhinein auszumessen. Wählen Sie bei Stoffrollen eine, die 5 oder 10 cm länger ist als die Türbreite. So stellen Sie sicher, dass die Rolle den Türspalt vollständig bedeckt, ohne dass sie zu sehr in den Raum hineinragt.

Achten Sie darauf, Ihren Zugluftstopper in der richtigen Größe zu wählen.