Die Auswahl an Vogelfutter ist so groß, dass schnell der Überblick verloren geht. Zu den bekanntesten Marken zählen:
- Dehner
- Trill
- Paul’s Mühle
- Vivara
- Welzhofer
Jeder Hersteller preist seine Produkte als „bestes Vogelfutter“ an. An Ihnen ist es, die Spreu vom Weizen zu trennen und das richtige Futter für Ihre Zwecke zu finden.
Sommer- oder Winterfütterung
Experten zufolge spricht nichts dagegen, die Vögel im Garten auch im Sommer zu füttern. Das gilt vor allem im urbanen Bereich, wo natürliche Futterquellen rar sind. Durch das Verschwinden der Insekten kann eine Zufütterung auch auf dem Land sinnvoll sein, speziell in der Brutsaison.
Ein gutes Sommerfutter besteht zum Beispiel aus proteinreichen Insekten und Wildkräutern. Auch Meisenknödel kommen in der warmen Jahreszeit gut an. Es empfiehlt sich aber, diese im Schatten aufzuhängen, damit das Fett nicht schmilzt.
Für den Winter bietet der Fachhandel ein riesiges Sortiment an Vogelfutter. Grob lässt sich dieses in Streufutter und Fettfutter unterteilen. Welches sich für Sie am besten eignet, finden Sie heraus, indem Sie nach den Vögeln in Ihrer Umgebung Ausschau halten.
Vogelart
Welches Vogelfutter das richtige ist, hängt davon ab, welche Vögel Sie füttern möchten. Weichfutterfresser wie Amseln und Drosseln mögen gerne Äpfel, Getreideflocken und Rosinen. Mit Mehlwürmern können Sie bei diesen Arten ebenfalls punkten. Haben Sie viele Meisen im Garten, empfehlen sich Erdnussbruch, Fettfutter und die Samen der Sonnenblume. Über Letztere freuen sich auch der Haus- und der Feldsperling, die sich den Bauch aber auch gern mit Erdnüssen und Körnern füllen.
Körnerfresser wie Buchfink oder Kernbeißer bevorzugen Mischungen aus:
- Körnern
- Sonnenblumenkernen
- zerkleinerten Erdnüssen
- ölhaltige Samen von Hanf oder Mohn
Diese kommen auch bei Spechten und Kleibern gut an. Gleiches gilt für die Larven des Mehlwurms.
Güte
Vogelfutter gibt es in den unterschiedlichsten Qualitäten. Einige Hersteller strecken ihre Produkte mit Füllmitteln. Weil die Vögel diese nicht mögen, bleiben sie liegen. Bleibt kaum etwas übrig, haben Sie den Geschmack der Piepmätze getroffen.
Stammt das Vogelfutter aus Ungarn oder Nordamerika? Dann lassen Sie besser die Finger davon. Das Produkt könnte Samen der Ambrosia enthalten. Die Pollen dieser Pflanze gelten als hochallergen und können Allergikern massive Probleme bereiten. Besonders häufig finden sich die Samen in Futter mit Sonnenblumenkernen. Grund hierfür ist, dass die Ambrosia-Pflanze gern als Ackerunkraut auf Sonnenblumenfeldern wächst.
Ist das Futter von einer Organisation für Vogelschutz zertifiziert? Dann können Sie davon ausgehen, dass alles in Ordnung ist. Nur Hersteller, denen die Qualität ihrer Produkte am Herzen liegt, lassen diese testen.