Neben den drei Bausteinen der gesunden Hundeernährung, die wir oben in der Tabelle beschrieben haben, kommt den Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen bei pflanzlichem Hundefutter eine entscheidende Rolle zu. Während die Vitaminversorgung auch bei einem gesunden veganen Hundefutter in weiten Teilen gesichert ist, sieht das bei einigen Stoffen anders aus. Vor allem Taurin, das im Fleisch steckt, fehlt da oftmals. Taurin stärkt den Herzmuskel und stabilisiert die Netzhaut des Hundes, darüber hinaus hat es auch eine entzündungshemmende Wirkung. Ebenfalls ist der Gehalt an L-Carnitin in veganem Hundefutter sehr gering. Diese Aminosäure steckt vor allem in Rindfleisch und fördert den gesunden Muskelaufbau.
Wenn Sie Ihren Hund auf veganes Futter umstellen möchten, sollten Sie das langsam tun: Am besten, Sie ersetzen bei Trockenfutter jeden Tag nur eine knappe Handvoll herkömmliches Futter mit dem veganen Produkt Ihrer Wahl.
Ein weiteres Element, was bei veganem Hundefutter bisweilen fehlt, ist Eisen, was ebenfalls natürlicherweise im Fleisch vorkommt. Vor allem Innereien wie Leber haben einen hohen Eisengehalt. So bieten 100 Gramm Schweineleber 19,5 mg Eisen. Zum Vergleich: Die Kidneybohne, die Sie auch im veganen Hundefutter finden, ist das eisenhaltigste Gemüse überhaupt, kommt aber nur auf einen Wert von 8,2 mg pro 100 Gramm.
Damit veganes Hundefutter rundum gesund ist, müssen Sie also Mineralstoffe und Spurenelemente zufüttern. Es gibt heute einige Marken an Mineralstoffkomplexen für Hunde, die genau dafür zusammengestellt wurden. Das ist vor allem dann wichtig, wenn Sie ein veganes Hundefutter ohne Zusatzstoffe kaufen. Einige Hersteller nämlich reichern ihre veganen Produkte bereits mit Mineralstoffen und Co. an.
Wenn Sie Ihren Hund mit veganem Hundefutter ernähren möchten, sollten Sie in regelmäßigen Abständen beim Tierarzt einen Bluttest durchführen lassen. So werden eventuelle Nährstoffmängel erkannt und Sie können das Nahrungsergänzungsmittel anpassen.

Zwar sollte man Welpen nicht komplett vegan ernähren, aber Möhren mögen die meisten Hundekinder.