Was ist Full-Vectoring?
Das Full-Vectoring-Verfahren ist eine Technologie in der Telekommunikationsbranche, die die Bandbreite von VDSL-Verbindungen erhöht. Es handelt sich um eine Form der Rauschunterdrückung, die Störungen zwischen verschiedenen Leitungen in einem Bündel minimiert. Diese Störungen, auch Übersprechen genannt, können die Internetgeschwindigkeit und die Verbindungsqualität beeinträchtigen.
Wenn Sie über die Telefondose schnell surfen möchten, dann benötigen Sie in der Regel einen VDSL-Router mit integriertem Modem. VDSL ist die Weiterentwicklung von DSL und bietet deutlich schnellere Übertragungsraten, mit denen datenintensive Dinge wie das hochauflösende Film- und Serien-Streaming erst möglich werden.
Dank des technologischen Fortschritts konnten die Telekommunikationsanbieter aus den alten Telefonkupferleitungen beachtliche Datenraten herausholen. Damit das schnelle Surfen funktioniert, brauchen Sie aber den dazu passenden VDSL-Router, der die jeweilige Technologie unterstützt. Eine der wichtigsten ist das VDSL-Vectoring bzw. die Full-Vectoring-Technik.
Die Full-Vectoring-Technik analysiert die Signale auf allen Leitungen und erzeugt ein Gegenrauschen, um das Übersprechen zu neutralisieren. Dies führt zu einer insgesamt schnelleren und zuverlässigeren Internetverbindung. Die Full-Vectoring-Technologie wurde inzwischen weiterentwickelt. Mit Supervectoring können die Telekommunikationsfirmen noch schnellere Internetanschlüsse anbieten.
Achtung: VDSL-Router eignen sich nur für den Internetzugang über die Telefondose. Für die Internetverbindung über die Kabeldose oder Glasfaser benötigen Sie ein dafür ausgelegtes Gerät.
Damit Sie zielsicher zum richtigen VDSL-Router greifen können, haben wir von welt.de Ihnen die verschiedenen Technologien übersichtlich zusammengefasst:
| Technologie | Eigenschaften |
| VDSL2 | - „VDSL2“ ist üblicherweise gemeint, wenn umgangssprachlich von „VDSL“ gesprochen wird
- basiert auf der älteren DSL-Technik
- Datenraten bis zu 50 Mbit/s
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| VDSL-Vectoring | - auch als „Vectoring 17a“ bekannt
- eine Form der Rauschunterdrückung, die Störsignale minimiert
- nutzt die identische Kupferleitung wie ADSL und VDSL2
- Datenraten bis zu 100 Mbit/s
- VDSL-Vectoring-Router bzw. VDSL-100-Router notwendig
- VDSL-Vectoring-Router sind normalerweise abwärtskompatibel zu VDSL2
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| Supervectoring | - auch als „Supervectoring 35“ bekannt
- optimierte Variante des VDSL-Vectorings mit Steigerung der Datenübertragungsbandbreite von 17 MHz auf 35 MHz
- nutzt weiterhin die klassische Telefonleitung
- Datenraten bis 250 Mbit/s
- VDSL-Supervectoring-Router bzw. VDSL-250-Router notwendig
- VDSL-Supervectoring-Router sind normalerweise abwärtskompatibel zu VDSL-Vectoring
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Hinweis: Welche Technologie bei Ihnen anliegt, können Sie anhand der maximal verfügbaren Geschwindigkeit (50 Mbit/s, 100 Mbit/s, 250 Mbit/s) ablesen. Fragen Sie zur Sicherheit bei Ihrem Anbieter nach.